Jobwechsel kurz nach Beendigung der Probezeit

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3 Antworten

Man sieht sich in dieser Welt immer zweimal. Daher sollte Dein Abgang so stilvoll wie möglich sein. Denn selbst wenn Du die neue Stelle nimmst, wirst Du für dein Lebenslauf ein Arbeitszeugnis vom "Zwischendurch-AG" brauchen. Daher mein Tipp: Spiele mit offenen Karten. Bereite Dich wie folgt vor: hat Dein jetziger AG die Chance mit der Änderung Deines Aufgabenfeldes und Anpassung des Gehaltes überhaupt noch bei Dir zu punkten, oder willst Du nur noch weg. Wenn letzteres der Fall ist, schildere die Lage wie sie ist. Dir gefällts zwar, aber Du bekommst mit dem anderen Job einfach bessere Chancen. Wenn Du übrigens nur wegen der Bezahlung gehst, Achtung: wer für Geld kommt, geht auch für Geld. Du solltest Dir also reiflich überlegen, welchen Eindruck Du damit machst. Das neue Jobangebot könnte schnell an andere gehen. Jeder Arbeitgeber sucht Leute, aber keine Söldner. Ziel hierbei muss sein, dem alten AG Deine Motive nachvolziehbar zu schildern, ihn um Verständnis bitten und (ggf. schon mal für eine Referenz vorfühlen).

Wenn Du Dir vorstellen kannst zu bleiben, führe ein Gespräch über die Erweiterung Deiner Aufgaben, Deine beruflichen Ziele. Komme am ende, wenn das Ergebnis für Dich positiv ist, zu der Frage, ob damit nicht die Möglichkeit einer Gehaltserhöhung drin stecken würde. Wenn es nicht so gut läuft, kannst Du Anmerken, dass Du auch deswege fragst, weil es ein alternatives Angebot gibt. Wenn sich dann auch nichts bewegt, kannst Du nur noch um Verständnis bitten, wenn Du Dich für die andere Stelle entscheidest...

Mit dem neuen Angebot in der Hand lässt der jetzige Arbeitgeber vielleicht mit sich über ein höheres Gehalt handeln und/oder über die Erweiterung des Tätigkeits- und Verantwortungskreises. In solchen Situationen würde ich mir immer ein geteiltes Blatt machen, auf der einen Seite die Chancen und auf der anderen Seite die Risiken eines Wechsels aufschreiben als Orientierungshilfe. Eigentlich schön wenn man in der Situation ist, aus sicherer Position heraus nach neuen Herausforderungen und "Verbesserung" zu suchen. Viel Glück.

Nach der Probezeit (3-6 Monate) den AG schon unter Druck setzen ? Ein solcher Mitarbeiter hätte bei mir schon mal schlechte Karten für eine weitere, langfristige Zusammenarbeit. Das sollte wirklich sehr gut überlegt sein.

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Ich denke, dass Du dir erst einmal im klaren sein muß was Du möchtest. Dafür würde ich erst einmal meine Möglichkeiten sondieren. Warst Du bei deinem neuen Arbeitgeber schon zum Vorstellungsgespräch, konntest Du dir den Arbeitsplatz schon anschauen insbesondere deine neuen Kollegen? Mir hat auch oft ein Probearbeitstag geholfen, um mich zu entscheiden. Ich habe mich meistens dann nach meinen Bauchgefühl entschieden. Wenn Du dich wirklich dafür entscheidest den Arbeitsplatz zu wechseln, kannst Du das offene Gespräch mit deinen Chef suchen, ist er professionell wird er deinen Wunsch nach einem Auflösungsvertag zustimmen, der wird ja wahrscheinlich notwendig sei, damit Du deine neue Stelle zum nächst Möglichen Zeitpunkt antreten kannst.Falls Du dir Sorgen um die Reaktion deines Chefs machst, das er nicht professionell bleibt (habe ich auch schon erlebt) kannst Du immer noch schriftlich fristgerecht Kündigen und Dir eine Au holen. Nicht um bedingt die feinste Art, aber manchmal vertretbar. Falls Du dann doch lieber bei deiner alten Stelle beleiben möchtest, hast Du genau 2. Möglichkeiten. Entweder du pokerst und versuchst deine Stelle mit dem Chef zu verhandeln mit der Gefahr das ersagt, das Du gehen kannst, oder Du bleibst ohne dein neues Angebot groß mit jemanden zu komunizieren.

Was meinst Du mit Au in der dritten Zeile von unten ? Das Kürzel kenn´ ich nicht.

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