Jobs mit etwa 3000€ brutto?

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Ob das heute noch möglich ist mehr als 3.000€ netto mit dem Realschulabschluß zu verdienen, das weiss ich nicht. Ich habe vor über 30 Jahren den Realschulabschluß gemacht und dann eine Lehre als Bankkaufmann. Mein Gehalt war zunächst nicht hoch. Hatte nur 1.700DM netto nach der Ausbildung. Einfach lächerlich. Habe mich aber durch Umwege hoch gearbeitet und bin in die Börsenabteilung und habe eine steile Karriere hingelegt. Nach 13 Berufsjahren wurde ich zum Prokuristen ernannt und hatte meine 5.500€ netto/Monat  + Bonus am Jahresende. Besser hätte es gar nicht laufen können. Es war sehr mühsam und ich hatte auch sehr viel Glück, daß meine Leistung gefördert wurde. Also man kann auch nur mit der Mittleren Reife noch gut Geld verdienen, man muss sich auf die Abteilungen spezialisieren, die einem gute Aufstiegsmöglichkeiten bieten und gut bezahlen. Auf Freizeit mußt Du aber in der Zeit verzichten können,  da ich den Betriebswirt abends nebenbei gemacht habe. 

Ist es denn auch für jeden möglich sich so hochzuarbeiten? Ich bin gerade dabei ein 1er Realschulabschluss zu machen. Meine Lehrerin hat mich gefragt was ich mal werden will. Ich sage Bankkaufmann und meine Lehrerin sagt ja dass das sehr schwer ist in die Bank zu kommen. Ps.: Ich will auch Bankkaufmann werden aber manche sagen dass das zu schwer ist

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@adamgold777

Du mußt natürlich den Test der Bank bestehen und gut abschneiden, denn Du hast Abiturienten als Konkurrenz, daher ist der Test nicht gerade leicht. Zudem bevorzugen manche Banken Abiturienten onder Schüler von der FH, muss aber nicht sein, denn es gibt auch sehr gute und reife Realschüler. Ich hatte auch einen Abschluß von 1,6 in der Realschule, daher war ich auch gefragt. Zudem gehen Realschüler nach der Ausbildung nicht studieren und bleiben der Bank erhalten, was auch für Realschüler spricht. Die Ausbildung zum Bankkaufmann empfand ich nicht für schwer, wenn man es gewohnt ist gute Noten zu schreiben und zu lernen. Die größte Hürde ist es rein zu kommen, daher empfehle ich ein Praktikum, damit die Bank dich schon vor dem Test kennen lernt. So hast Du bessere Chancen. Den Karriereweg innherhalb der Bank mußt Du Dir selbst suchen. Ich hatte das Glück, daß ich das gemacht habe was mir sehr viel Spaß gemacht hat und daurch sehr gute Leistung gebracht habe. 

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@adamgold777

Ich war über 22 Jahre bei der Deutschen Bank. Kann Dir die Bank nur für die Ausbildung emnpfehlen aber nicht um dort nach der Ausbildung tätig zu sein. Zu sehr hat sich das Arbeitsklima zu ungunsten der Arbeitehmer geändert. Man ist nur noch eine Nummer bzw. eine Kostenstellen wo geprüft wird inwiefern Du Dich für den Betrieb rentierst. Es macht keinen Spaß mehr für die Deutsche bank zu arbeiten. Viele Angestellte sich darüber unglücklich. Es bleibt ihnen aber nichts anderes übrig, da in anderen Banken auch Stellen abgebaut werden. Die Ausbildung an sich ist bei der Deutschen Bank sehr gut, da alle Abteilungen vorhanden sind die gemäß. Ausbildungsplan erforderlich sind und die Mitarbeiter hoch qualifiziert sind. Eine Alternative wäre noch die Commerzbank. Bei der VR Bank wirst Du nach der Ausbildung zunächst am Schalter arbeiten müssen, was natürlich eine Karrierebremse ist, bleibt aber keine andere Wahl. Selbst bin ich nicht mehr arbeitstätig. Ich genieße meine Rente und habe vorzeitig aufgehört, da ich genügend Ersparnisse habe. 

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@christl10

Weißt du ob es auch möglich wäre sich bei der Volksbank weiterzubilden auch wenn man am Schalter arbeitet? Danke für deine Antworten :)

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@adamgold777

Ja natürlich kannst Du nach 2 Berufsjahren noch abends bzw, nebenbei den Betriebswirt machen. Da wirst Du nochmals 2 oder 3 Jahre mit der Weiterbildung beschäftigt sein. Danach solltest Du Dich neu orientieren, sei es innerbetrieblich oder zu einer anderen Bank wechseln, wenn man Dir keine Karrieremöglichkeiten gibt. 

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Nun in der Überschrift schreibst du von 3000 Euro Brutto, weiter unten bist du bei Netto. Das sind riesige Unterschiede. Wenn ich es einmal auf meine Steuerklasse beziehe sind 3000 Euro Brutto letztlich 36k p.a. 3000 Euro Netto wieder rum wären über 62k p.a. ist also überhaupt nicht zu vergleichen.

Was die Werte an sich angeht, mit einem Realschulabschluss und einer soliden Ausbildung steigst du in den meisten Bereichen um 30k p.a. ein. Die 3000 Euro Brutto innerhalb der nächsten paar Jahre zu knacken ist dann durchaus möglich.

3000 Euro Netto ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Das werden die meisten wohl niemals erreichen, einige ein paar Jahre vor ihrer Rente.

Natürlich gibt es Berufe, Wohnorte, Branchen und Konzerne wo das vorher möglich ist, die Regel ist das aber ganz und gar nicht. Ich denke die meisten mit einen solchen Gehalt sind schlicht Selbstständig. Da verdienst du dann eben das was du wert bist, das kann mehr oder weniger sein aber zumindest gibt es hier keine künstliche Decke und es ist nicht abhängig von einen Schulabschluss oder ähnlichen Faktoren.

Letztlich ist das aber auch egal um überhaupt was vernünftiges zu finden und zu machen musst du erst einmal wissen was du möchtest. Abgesehen davon ist Geld nicht alles. Ich denke Zufriedenheit und Spaß an der Arbeit ist ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor. Wenn ich wählen müsste zwischen 2000 Euro Netto und Spaß an der Arbeit oder 3000 Euro Netto und mich täglich da hin zu quälen, dann würde ich immer zu den 2000 greifen.

Mal ein paar Kennzahlen von mir, ich hab ein sehr gutes Fachabi gemacht, kein Studium und arbeite als Softwareentwickler/Projektleiter in einem kleinen mittelständischen Unternehmen im Norden. Eingestiegen mit 24k p.a. mittlerweile nach 5 Jahren bei 36k p.a. was mit meiner Steuersituation ca. 2000 Euro Netto im Monat entspricht.

Gehaltssteigerungen gibt es halt meist für mehr Verantwortung. War bei mir z.B. Einstieg in die Projektleitung und 24/7 Erreichbarkeit.

Davon kann ich zwar keine Frau finanzieren, die Zuhause die Füße hochlegt oder habe es noch nicht bedacht, kann aber selbst gut leben und ein wenig was zur Seite packen. Kommt natürlich immer auf die Lebensumstände an.


Mal ein paar Kennzahlen von mir, ich hab ein sehr gutes Fachabi gemacht, kein Studium und arbeite als Softwareentwickler/Projektleiter in einem kleinen mittelständischen Unternehmen im Norden. Eingestiegen mit 24k p.a. mittlerweile nach 5 Jahren bei 36k p.a. was mit meiner Steuersituation ca. 2000 Euro Netto im Monat entspricht.

Im Norden wird ja wohl in der IT schlecht bezahlt (Hamburg wohl ausgenommen). Dir fehlt natürlich die formale Qualifikation: Studiert hast du nicht, hast du überhaupt eine Ausbildung gemacht? 36k brutto jährlich ist für einen Entwickler, der sich je nach Definition bald als Senior bezeichnen darf und noch dazu Teamleiter bei einem Mittelständler ist, extrem wenig - wenn man es mal mit dem vergleicht, was an andren Standorten möglich ist. Dabei spielt im Übrigen auch keine Rolle welche Programmiersprache(n) ihr einsetzt und um was für eine Art von Softwareentwicklung es geht. Der einzig relativierende Faktor dürften halt niedrigere Lebenshaltungskosten sein - vermutlich zahlst du wenig Miete, unter 500 kalt wird es ja wohl sicher sein?

Interessant ist allerdings, dass du mit dem Brutto-Gehalt auf 2000 € netto pro Monat kommst. Du bist vermutlich nicht Steuerklasse 1? Ich bin SK1, zahle Kirchensteuer aber so viel ist das nun auch nicht und ich bin bei 2050 € netto pro Monat - aber bei knapp über 40.000 € brutto jährlich. Die habe ich nach der sechsmonatigen Probezeit bekommen - und das ist mein erster (Vollzeit-)Job überhaupt. Habe allerdings studiert und wohne in einem Bundesland mit nicht unterdurchschnittlichem Gehaltsniveau.

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@fluffiknuffi2

Nun Norden bedeutet konkreter Bremen, da ist nicht viel her mit Kohle. Habe eine schulische Ausbildung als technischer Assistent für Informatik gemacht. Da dann quasi gleich über Kontakte vom Lehrer in eine Firma rein gekommen.

Und doch Steuerklasse 1, jedoch ohne Kirchensteuer. Sind laut Rechner was um 1920 Euro. Durch Auswärtstätigkeiten und co. kommt am Ende aber doch was über 2k raus + Weihnachtsgeld wenn es gut läuft.

Miete genau 500 kalt, dazu 200 Nebenkosten. Hab mir da aber auch ne ordentliche zwei Zimmer Wohnung geleistet, die halbwegs nah an der Arbeit ist. Direkt dran wäre leider nicht bezahlbar.

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Ein Gehalt ist ja nicht nur von der Ausbildung abhängig.

Das Alter, die Berufserfahrung, die Branche, die Region und andere Dinge spielen da auch ein Rolle.

Wenn Du 2.500€ netto haben willst, wären das bei der Lohnsteuerklasse 1 mindestens 4.800€ brutto - so viel verdient vielleicht ein Elektro- oder Wirtschaftsingenieur!

Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung z. B. ergab, dass Jungakademiker im Durchschnitt mit 3.400€ brutto starten.

Du solltest also für den Anfang die Messlatte etwas tiefer hängen.

2500€ netto mit lohnsteuerklasse 3

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