Jobs für eingeschränkte Personen?

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4 Antworten

Hallo!

Ich habe vor einiger Zeit mit einem ähnlichen "Fall" zu tun gehabt ------> ein junger Mann (29), sehr dick, sehr träge, kein Führerschein, Diabetiker, herzkrank, wurde bei seiner Firma im Zuge von "Sanierungsmaßnahmen" gekündigt, weil sein Arbeitsplatz weg-rationalisiert wurde. Er gammelt seitdem durch den Tag & wird wahrscheinlich auch mittelfristig keine Stelle finden. Jemand, der wirklich extrem dick ist (wir reden hier von 180 kg) hat es sehr schwer was zu finden -----> auch wegen dem gesundheitlich oft schlechten Zustand den er hat.

Eventuell könnte dein Bruder in Krankenstand gehen bzw. Invalidenrente bekommen, sofern er wirklich nicht mehr arbeitsfähig ist. Aber bis dahin ist es ein sehr langer Weg. Das ist eigentlich keine echte Option.. dann bekommt er Geld & kann gerade so überleben, aber "leben" kann er davon auch nicht so richtig. Da wird man nicht glücklich :(

Sofern er keine geistigen Behinderungen hat, kommt er auch nicht in eine Behindertenwerkstätte --------> die gehen mit ihren Plätzen sehr streng um; da kann nur hin wer das echt nachgewiesenermaßen "muss". 

Die einzige ernsthafte Lösung wäre, dass er 'nen Abschluss macht, kräftig abnimmt, sich Gedanken macht wie er sein Leben in den Griff kriegt & versucht, einen Beruf zu erlernen, in dem er gesundheitlich arbeiten kann. Das ist die einzige Lösung. Er muss sich selber in den Hintern treten.. helft ihm dabei & macht ihm klar, dass es nicht anders geht!

Viele Firmen haben einen gewissen Prozentsatz von behinderten Arbeitnehmern -------> vllt. ist das für ihn vorteilhaft, sollte er einen Behindertenausweis haben. Sprecht vllt. mal mit dem VdK Sozialverband drüber, die haben Fachkräfte & kennen sich aus, sind "Anwalt von Behinderten" u.a. auch bezogen auf Arbeitssuche. Aufs Arbeitsamt kann man kaum bauen, wenn man von der "Norm" abweicht. Reha-Maßnahmen für berufliche Rehabilitation sind bei einem Menschen, der offenbar nicht mal Interesse hat auch keine Option.. das wäre Kontraproduktiv, zumal das sehr oft auf "Therapien" abzielt ohne dass ernsthaft die Ursache des Problems bekämpft wird.

Alles Gute :)

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Hallo Frazzy,

Sie schreiben unter anderem:

Jobs für eingeschränkte Personen?

Hi, ich würde gern meinem Bruder helfen da er sämtlichen Lebenssinn zu verlieren droht. Er ist erst 24, sehr faul und recht dick und schafft es nicht sein Leben auf die Reihe zu kriegen und lebt noch zuhause. Er hat über die AfA den Ausbildungsberuf Beikoch erlernt und 1 Jahr gearbeitet. Er hat keinerlei Schulabschluss oder großartige Qualifikation. Zu allem überfluss hat er einen Herzfehler und trägt seit 3 Jahren einen Herzschrittmacher. Er darf seinen Job nicht mehr ausüben da er nicht mehr lange in der Küche stehen darf und auch keine schweren Töpfe etc mehr heben darf.

Antwort:

Ohne eigenen Willen geht im Leben nichts voran!

Überhaupt keine Aufgaben, überhaupt keine Aktivitäten, überhaupt keine Gedanken über die finanzielle Zukunft, über die Altersvorsorge, das geht nicht lange gut!

Jeder Mensch braucht ein Programm, jeden Tag, sonst geht er zugrunde!

Viele Alternativen gibt es nicht!

Eine Alternative wäre ggf., sich bei  "Das CJD - die Chancengeber" um ein Gespräch zu bemühen! Von nichts kommt nichts!

Diese Organisation arbeitet mit den Wohlfahrtsverbänden zusammen!

http://www.cjd.de/

http://www.cjd.de/angebote/

Auszug:

Angebote im CJD

Arbeit und Beschäftigung

Berufliche Bildung

Elementarpädagogik und Familienbildung

Gesundheit und Rehabilitation

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Schulische Bildung

Wohnen und Betreuen

Weitere Angebote

An über 150 Standorten - von Rügen bis Berchtesgaden, von Dresden bis Homburg/Saar - unterstützen 9.500 CJD Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich 155.000 Menschen.

Weitere Anlaufstellen:

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/onlineberatung

https://www.diakonie.de/service-navigator.html?action=map&consulting=1

Erkundigen Sie sich doch bitte, welche Möglichkeiten es dort für Ihren Bruder gibt, Fragen kostet nichts!

Ich halte Ihnen beide Daumen, daß Ihr Bruder sein Schicksal in die Hand nimmt und aus der Komfortzone ausbricht!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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es gibt in jeder Stadt Behindertenwerkstätten, ggf. auch bei Euch. Schau ins I-Net. Dort könntest Du mal nachfragen, wie es mit einer Arbeit für Deinen Bruder aussieht. Oder vielleicht mal beim Arbeitsamt nachfragen zwecks dieser B-Werkstätten.

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Er soll sich mal an die REHA-Abteilung des Arbeitsamtes wenden. Da wird solchen Menschen geholfen.

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