Jobcenter zwingt mich Geld an Vater abzudrücken, ist dies berechtigt?

12 Antworten

Das Jobcenter kann dich nicht dazu zwingen deinem Vater Geld zu geben,es berechnet aber anhand deiner Brutto und Netto Vergütung und ggf. anderen sonstigen Einkommen wie z.B. Kindergeld was deinem Vater ggf.noch an Aufstockung für dich zusteht !

Es wird durch dein zusätzliches Einkommen dein Bedarf auf jedem Fall sinken,es wird deinem Vater also dein Leistungsanspruch noch einmal gekürzt und diese Kürzung musst du dann an deinen Vater selber zahlen.

Wenn dein Vater vom Jobcenter derzeit noch die volle KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) vom Jobcenter bekommt,dann kann deine Vergütung nicht all zu hoch sein,denn sonst würde deinem Vater von deinem KDU - Kopfanteil zumindest auch etwas gekürzt,je nachdem wie hoch dein Brutto / Netto ist.

Denn deine 194 € Kindergeld werden dir schon von deiner Regelleistung für deinen Lebensunterhalt abgezogen,diese beträgt derzeit ( 14 - 17 Jahre ) 316 €,dein Vater hat also vor Beginn deiner Ausbildung auch nur den Differenzbetrag von angenommen 122 € für deine Regelleistung ( evtl.noch ein zustehender Mehrbedarf ) bekommen + deinen KDU - Kopfanteil.

Nach Beginn deiner Ausbildung oder auch wenn du z.B. nebenbei gearbeitet hättest,kommt dann nochmal anrechenbares Erwerbseinkommen dazu,dieses verringert dann zumindest deinen Bedarf nochmal.

Ab dem 15 Lebensjahr gelten dann die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll,dass wären dann zunächst einmal 100 € Grundfreibetrag vom Bruttoeinkommen.

Von 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und ab 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu,diese werden dann addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen und auf deinen restlichen Bedarf angerechnet.

Würdest du z.B. 450 € Brutto und 350 € Netto in deiner Ausbildung bekommen,dann stünde dir ein Freibetrag von 170 € zu,dieser würde dir vom Jobcenter dann theoretisch von deinen 350 € Netto abgezogen,dein anrechenbares Erwerbseinkommen würde dann bei 180 € liegen.

Diese 180 € würden dann zu deinen 194 € Kindergeld addiert und diese 374 € dann von deinem gesamten Bedarf nach dem SGB - ll abgezogen.

Da deine Regelleistung bei derzeit 316 € liegt,würdest du schon einen Überschuss haben und dieser Überschuss würde dann schon mindernd auf deinen KDU - Kopfanteil angerechnet.

Das würde bedeuten das dein Vater in diesem Beispiel schon nicht mehr die volle KDU - für euch bekommen würde,weil von deinem Anteil schon dieser Überschuss von angenommen 58 € abgezogen würde.

Dein Vater hätte dann angenommen nur noch deine 194 € Kindergeld und dazu käme dann der Differenzbetrag als Aufstockung für dich,der dir nach Abzug der angenommenen 58 € für deinen KDU - Kopfanteil noch fehlen würden.

Würde die gesamte KDU - angenommen bei 500 € liegen,dann würde der KDU - Kopfanteil bei jeweils 250 € liegen,es blieben dann nach Abzug der angenommenen 58 € nur noch ein Bedarf von ca. 192 € für dich,diese würde dein Vater noch für dich bekommen.

Somit hätte er dann angenommen diese 194 € Kindergeld + diese Aufstockung von angenommen 192 €,gesamt hätte er dann für deinen Bedarf um die 386 € monatlich zur Verfügung.

Von diesen angenommenen 384 € müsste er aber erst einmal deinen KDU - Kopfanteil von angenommen 250 € zahlen und dazu käme dann zumindest noch dein monatlicher Kopfanteil für den normalen Haushaltsstrom.

Er hätte dann angenommen nur noch ca.100 € für deine gesamte Verpflegung / Versorgung zur Verfügung und je nachdem wie diese aussieht würden diese 100 € nicht ausreichen,deshalb müsstest du dann ggf.deinem Vater ein angemessenes Kostgeld zahlen oder du lässt dir diese angenommen 100 € dann noch von deinem Vater geben ( wenn er damit einverstanden sein würde ) und übernimmst dann deine komplette Verpflegung / Versorgung selber.

Relevant ist Dein EINKOMMEN und Dein BEDARF (und ob Du unter / über 25 Jahre bist)

Bedarf = jeweiliger Regelsatz, gegebenenfalls Mehrbedarfszuschlägen und Pro-Kopf-Anteil der Unterkunfts- und Heizungskosten http://www.hartziv.org/regelbedarf.html

  • kannst Du mit Deinem Einkommen Deinen eigenen Bedarf NICHT decken, bildet ihr weiterhin eine Bedarfsgesellschaft (alles wie bisher) und Dein Einkommen wird entsprechend angerechnet
  • entspricht oder übersteigt Dein Einkommen allerdings Deinen Bedarf, fällst Du aus der Bedarfsgesellschaft heraus - der Vater erhält entsprechend kein Geld mehr für Dich und Miete, Betriebs-&Heizkosten werden anteilig (pro Kopf) angerechnet

Sind die 100eur (plus Kindergeld, das Dein Vater erhält) die anteiligen Unterkunfts-/Heizkosten?

Es ist anders

niemand zwingt Dich Deinem Vater Geld zu geben

man gibt Dir weniger, weil Dein Einkommen in der Bedarfsgemeinschaft reicht um Dich selbst zu unterhalten (das nennt sich Anrechnung)

und das ist auch richtig so - jeder soll erstmnal von seinem selbst verdienten Geld leben, erst dann springt der Staat ein

Du kanst also Deinem Vater Kostgeld abgeben oder Du kaufst zukünftig alles das was Du benötigst selbst von Deinem Geld ...

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