Jobcenter zahlt Miete nicht/Studium?

6 Antworten

Wir möchten hier gerne jedoch bleiben.

Wieso "wir", wenn Du bald ins Ausland gehst?

Wie kann ich es schaffen dass das Jobcenter weiterhin diese Wohnung finanziert?

Indem Du entweder hier bleibst oder indem die Mutter sich einen Mitbewohner sucht.

Als ich meine Kündigung eingereicht hatte, kam ein Bescheid, wo ich nicht mehr drinnen stand. Wie erwartete das Jobcenter von mir als Studentin und Arbeitslose die Wohnung mitzufinanzieren? Denn ich stand nicht mehr drauf und für mich kam kein Geld mehr.

Um das zu beantworten, reichen die Informationen nicht. Vielleicht solltest Du das mal vor Ort überprüfen lassen. Vielleicht hat das JC falsch gerechnet, vielleicht auch nicht.

Wie alt bist Du?

Mit wir meine ich mich und meine Mutter. Auch wenn ich dort nicht mehr wohne, sehe ich das trotzdem als meine Wohnung. Habe nämlich vor, irgendwann zurückzukehren und dort wieder zu wohnen. Ich würde liebend gerne zum Jobcenter gehen, aber leider haben die geschlossen und von wegen, dass keine Nachteile entstehen!! Ich bin 19

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@Japsan
sehe ich das trotzdem als meine Wohnung.

Wenn ich jetzt mal annehme, daß nur die Frau Mutter im Mietvertrag steht, dann solltest Du Deine Sichtweise optimieren. Es ist dann schlicht nicht Deine Wohnung.

Du kannst dort während Deines Auslandsaufenthaltes einen Zweitwohnsitz anmelden und die Hälfte der Miete zahlen. Dann nimmt das Jobcenter vielleicht die Kostensenkungsaufforderung zurück.

Alternative: die Frau Mutter bekommt von einem Facharzt für Psychiatrie ein Attest, welches die Unzumutbarkeit eines Umzugs bescheinigt. Möglicherweise wird sie darauf hin amtsärztlich untersucht und kann vielleicht in der Wohnung bleiben.

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@Japsan

"Man" gilt nicht als unzumutbar, sondern, wenn überhaupt, der Umzug.

Wenn Deine Mutter durch einen Umzug aus ihrem gewohnten Umfeld herausgenommen wird und sie dieses psychisch derart belastet, dann obliegt es einem Facharzt, zu beurteilen ob ein Umzug ggf. unzumutbar ist.

Mit so einem Attest kann sie versuchen, der Kostensenkungsaufforderung zu widersprechen, muß aber mit einer amtsärztlichen Begutachtung rechnen. Und wie die ggf. ausgeht, steht auf einem anderen Blatt. Ärztliche Meinungen können auch voneinander abweichen.

Notfalls braucht sie rechtliche Unterstützung vor Ort.

Aber einfach nur nicht umziehen wollen, reicht nicht, um der Kostensenkungsaufforderung erfolgreich zu wiedersprechen.

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Als Studentin bist Du nicht arbeitslos, sondern Studentin. Und stehst auch dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Daher bekommst Du vom Jobcenter auch keine Leistungen. Die sind schlicht und einfach nicht mehr für Dich zuständig.

Für Studierende gibt es Bafög.

Ihr habt erstmal eine übergangsfrist von 6 Monaten in der Zeit muss deine Mutter was neues Finden und bis dahin wird die Miete noch übernommen. Danach wird nur noch das bezahlt, was deiner Mutter laut Amt zusteht.

Wenn Ihr da wohnen bleiben wollt, müsst ihr das Geld eben aus anderer Quelle aufbringen.

Euch bleibt nichts anderes übrig, als da auszuziehen, wenn ihr keine andere Geldquelle habt.

Also fangt an zu suchen.

Du gehörst nicht mehr zur BG und musst Dein Leben selbst finazieren (mit Bafög)

Die Wohnung ist für Deine Mutter nicht mehr angemessen, das heißt sie muss die Kosten minimieren (billiger wohnen oder den fehlenden Rest selbst aufbringen)

Die muss im Übrigen niemand zwei Wohnsitze finanzieren

"Wie erwartete das Jobcenter von mir als Studentin und Arbeitslose die Wohnung mitzufinanzieren? "

Ich denke, die erwarten gar nicht. Die gucken nur ob sie zuständig sind und zahlen müssen. Der Rest ist denen egal und dein Problem.

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