Jobcenter will aktuelle Heiz- und Mietkostenabrechnung. Reicht der Mietvertrag?

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6 Antworten

Wenn du noch nie so etwas bekommen hast,dann hat sich dein Vermieter entweder nicht an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten oder aus deinem Mietvertrag geht hervor,dass du nur eine pauschale Miete zahlst ( Warmmiete) und somit keine separate Endabrechnung erfolgen muss !

Das allerdings müsste dem Jobcenter ja bekannt sein,denn bei der Antragstellung muss man den Mietvertrag vorlegen und in der Regel machen sie davon dann eine Kopie.

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Das kommt auf deinen Mietvertrag an.

Wenn dort eine Warmmiete vereinbart ist, es also gar keine Abrechnung gibt, dann reicht der Mietvertrag aus, denn aus diesem gehen ja dann die tatsächlichen Nebenkosten hervor.

Wenn im Vertrag jedoch eine Kaltmiete und eine gesonderte Abrechnung der Nebenkosten vereinbart ist, dann musst du diese Abrechnung auch bringen. Notfalls musst du sie bei deinem Vermieter einfordern.

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Kaski 05.09.2016, 12:24

Ah vielen Dank!!! :) das ist eine Super antwort und sehr nett!!!

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Ri229 05.09.2016, 12:31
@Kaski

Naja das stimmt zwar mit der Warmmiete, allerdings ist davon eher nicht auszugehen. Erstens ist das soweit mir bekannt eher unüblich und Zweitens würde das Jobcenter dann nicht zur Vorlage auffordern, da sie ja normalerweise den Mietvertrag vorliegen haben und das daraus hervor geht.

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Kaski 05.09.2016, 12:34
@Ri229

Doch bei mir trifft es zu. Die beim jobcenter sind doof, deswegen schreiben die solche Sachen wahrscheinlich. Man kann nicht immer davon ausgehen, dass dort Einsteins sitzen.


bei mir steht ganz klipp und klarr bei heiz- und betriebskosten PAUSCHALE im Mietvertrag.

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tachyonbaby 05.09.2016, 15:22
@Kaski

Ach, @ Ri229, Du hast anscheinend mit dem JobCenter noch nie zu tun gehabt. Die sind viel zu überfordert, sich den Mietvertrag durchzulesen. Die lesen ja nicht einmal die Briefe, die man denen schickt.

Ich habe für eine Bekannte die Weiterbewilligung samt zweier Widersprüche und Korrekturen zur Heizkostenabrechnung in einem Schreiben gesandt. Alles war fein säuberlich numeriert und in klaren Absätzen zugeordnet.

Damit waren die restlos überfordert. Da wurde auch gleich der Weiterbewilligungsantrag mit abgelegt und gar nicht bearbeitet. Am 1. saß meine Bekannte ohne Geld da!

Der Sachbearbeiter hatte alles abgeheftet, weil ja Widersprüche in einer anderen Abteilung bearbeitet werden und gar nicht geschnallt, daß da auch die Formulare zur Weiterbewilligung drangeheftet waren, obwohl die gleich unter Punkt 1 im Betreff genannt waren.

War ganz klar mein Fehler, denn ich hatte angenommen, der Sachbearbeiter liest, was man ihm zusendet und kann das Eine vom Anderen unterscheiden. Von nun an, bekommt jedes Anliegen einen eigenen Brief und nichts, aber auch absolut gar nichts geht ohne Einschreiben-Rückschein raus, denn ich habe auch schon von der Ablage unter P wie Papierkorb gehört. Alles, was der Antragsteller nicht belegen kann, was eingegangen ist, landet oftmals dort! Fristen läßt man verstreichen, behauptet dann, es wäre nie etwas eingegangen und sanktioniert den armen Teufel auch noch.

Nachdem ich vorort ziemlich laut geworden bin, klappt das nun bei meiner Bekannten reibungslos, denn ein paar Sachbearbeiter erinnern sich jetzt, wenn da ein entsprechendes Einschreiben kommt und bearbeiten das jetzt so schnell, daß meine Bekannte sich neulich vor Verwunderung die Augen rieb.

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PeVau 05.09.2016, 15:24
@Kaski

Die beim jobcenter sind doof, ...

:-)))

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schleudermaxe 06.09.2016, 08:01
@Kaski

... aber wir Vermieter müssen doch auch bei "Warmmiete" auf Verlangen eine Abrechnung liefern, oder übersehe ich etwas?

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Interesierter 06.09.2016, 12:18
@schleudermaxe

Nein, das siehst du falsch.

Du kannst auch einen Mietvertrag abschliessen, bei dem die Nebenkosten als verbrauchsunabhängige Pauschale abgerechnet oder gar enthalten sind.

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...  dann hat da ja jemand im Antrag geschummelt, von denen Geld für die BK bekommen und diese Beträge nicht an den Vermieter weitergeleitet.

Da kommt jetzt eben nur der Ärger, mehr nicht, und die Rückforderung der EURonen.

Viel Spass.

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Hast Du keine Nebenkosten (neben der Miete)?

Sofern Du also keine weiteren Kosten (außer der Miete hast), sollte der Mietvertrag und ein Kontoauszug reichen.

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Du zahlst monatlich Abschläge für Nebenkosten und Heizung. Am ende eines Jahres wird eine Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung erstellt in der deine tatsächlichen Kosten aufgelistet werden müssen und mit deinen Abschlägen gegengerechnet werden. Daraus entsteht ein Guthaben (Weil zuviel bezahlt) oder eine Nachzahlung (Weil zu wenig bezahlt). Da in der Regel das Jobcenter deine Abschläge übernimmt, ist es auch berechtigt daran interessiert, dass sie ihr Geld im Falle eines Guthabens wieder bekommen und im Falle einer Nachzahlung nachbezahlen. Daher musst du diese Abrechnung vorlegen. Da sie nur einmal im Jahr erfolgt, kann das Jobcenter die auch noch nicht vorliegen haben.

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Kaski 05.09.2016, 12:35

bei mir steht ganz klipp und klarr bei heiz- und betriebskosten PAUSCHALE im Mietvertrag.

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livechat 05.09.2016, 14:15
@Kaski

Also, dann nimmst Du diesen Mietvertrag und gehst zu deinem Jobcenter.

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Nein, der Mietvertrag reicht nicht, die Heiz-und Nebenkosten-Abrechnung bekommst du einmal im Jahr von deinem Vermieter. Solltest du keine bekommen haben, musst du deinen Vermieter darauf ansprechen...

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Kaski 05.09.2016, 12:25

nein und es steht auch im mietvertrag dass alles immer gleich bleibt! reicht also der MV?

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