Jobcenter verlangt "Wichteln" in der Maßnahme, ist das rechtens?

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4 Antworten

Sollte das tatsächlich wahr sein,dann kann sie das ohne weiteres ablehnen,denn ohne das es in einer EGV - schriftlich vereinbart wurde bzw.man darüber eine schriftliche Rechtsmittelbelehrung bekommen hat,ist so etwas nicht sanktionierbar !

Selbst wenn sie so dumm sein sollten,muss man vor einer geplanten Sanktionierung angehört werden,was man in der Regel schriftlich machen kann und dann gibt es immer noch Widerspruch und Klage beim Sozialgericht und spätestens dann gibt es eine auf die Finger.

Das Jobcenter wird solch sinnlose Forderungen auf keinen Fall schriftlich festhalten,die schießen sich doch kein Eigentor.

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Kommentar von sirachan
10.12.2015, 11:19

Sofern sie das durchzieht natürlich. Sie meinte dazu: "joa.. da geb ich lieber nen Euro für son Geschenk aus, als so nen lange Weg übers Gericht zu gehen".. ich würd mir das nich gefallen lassen, aber es is ihre Sache was sie tut.

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Die Story kann einfach nicht wahr sein.

Zumindest nicht dieses "wer nicht beim Wichteln mitmacht bekommt eine Sanktion in Form von weniger Geld".

Würde das wirklich so gehalten werden, was meinst wie schnell da die verantwortlichen Leute verklagt werden würden.

Denn ein Zwang zum Wichteln - mit der Drohung finanzieller Sanktionen - steht in keinerlei Bezug zu irgendeiner Sinnhaftigkeit.

Ich denke mal das sie dir einen Bären aufgebunden hat ... oder es schlicht falsch verstanden hat.

PS: Dinge in weiß, mit K am Anfang:

Kaleidoskop, weiß umwickelter Kleiderbügel, weiße Knete, weiße Kniestrümpfe, Kopierpapier, ...

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Kommentar von sirachan
10.12.2015, 02:16

Ja, das sie mich beabsichtigt anlügt glaub ich einfach nicht. Ich schätze eher.. sie hat was falsch verstanden, ODER was ich denen auch zutrauen kann, das es halt einfach ein Druckmittel is (das setzt das JC leider ZU gerne ein) um die Teilnehmer gefügig zu machen. Manche kaufen denen das ab und machen zwangsläufig mit, andre hinterfragen es und recherchieren (so wie ich). Bestes Beispiel die Maßnahme zur Rauchentwöhnung. Hat das JC aufzwingen wollen, obwohl sie das nich dürfen. Wurd auch erst dann mal aufgegriffen und behandelt, nachdem sich jemand schlau gemacht hat, ob die das dürfen. Daher meine Devise: Dem JC trau ich alles zu.

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Im Rahmen einer Maßnahme (welch Zweck das auch immer erfüllen soll) sollte man im Zweifel nen Anwalt fragen oder mitmachen.

''Abgesehen davon das das Geschenk weiß sein muss und mit K anfangen muss''

Ganz einfach: Knittrigen Weiterbewilligungsantrag verschenken. Fängt mit K an. Ist auf weißem Papier und kostet nix.

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Kommentar von sirachan
10.12.2015, 01:55

hab ich ihr auch geraten. Einfach nen Schein holen und nachfragen.

Ich hatte ihr ja zu "Klopapier" geraten. Ist auch meist weiß^^ oder "Kaputtes weißes Stück Papier"

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Schick das doch mal einem Journalisten, der ist bestimmt ganz begierig, dem nachzugehen. Oder sogar direkt an Günter Wallraff.

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