Jobcenter und psychische Erkrankung

5 Antworten

Wenn du wirklich arbeitsunfähig bist, muss Dein Arzt Dir die Bescheinigung ausstellen, bzw. verlängern. Gut, dass er die Reha beantragt hat, das wird Dir sicher helfen.

Wenn du im Sommer eine Arbeit aufnehmen willst, kommt das sehr gut rüber, dass du erst mal eine Auszeit wegen einer psychischen Störung nehmen musstest.

Ich fürchte dann hast du in 5 Jahren immer noch keinen Job. Nur deine Störung wird schlimmer

Irgendwie verstehe ich deine Aussage nicht. Die Auszeit habe ich schon länger und es geht schon etwas besser. Ich habe mit der Störung mein Abitur als Jahrgangsbeste geschafft, aber danach war ich komplett platt.

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Erklär dem Jobcenter dass mit deiner Erkrankung...Ist normal heute,dass man 1x pro Monat zum Amt rennen muß,aber in deinem Fall,kann man doch regeln,dass du krank bist...Kommunikation ist alles..

Unterhalt oder ALG2 während der Ausbildung?

Ich bin 22 Jahre alt, mache zur Zeit die Gymnasiale Oberstufe und wohne nicht mehr zu Hause. Bei mir wurde durch das JobCenter aus familiären Gründen eine Ausnahmesituation bewilligt. Somit stellt sich bei mir zur Zeit folgende Einkommenssituation da: 350€ Unterhalt und knapp 440€ vom Amt = 790€ plus das Kindergeld (wird nicht angerechnet vom JobCenter) in Höhe von ca. 190€ = 980€

Die Warmmiete inkl. Strom usw beträgt 480€!

Ich fange dieses Jahr meine Ausbildung an und bekomme ein Nettogehalt von knapp 700 Euro. Von diesen wären aber nur 470€ anrechenbar (laut Amt) wegen Berufsbedingter Aufwendung ect. Somit bestände eine Differenz zu den jetzigen Einnahmen.

Berechnung sah wie folgt aus:

Regelleistung 324€ + Warmmiete 480€ = 804€ Monatlicher Bedarf 804€ - Abziehbare Einkünfte 467€ = Anspruch in Höhe von 337€

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Der Unterhalt fällt in der Ausbildung ja eigentlich weg, und es besteht so weit ich informiert bin ein Satz von 670€ für allein lebende Kinder. Der wäre ja alleine schon durch die 700€ Ausbildungsvergütung gesichert und der das Kindergeld von ca. 190€ wird bei dieser Berechnung ja auch angerechnet, was beim JobCenter ja nicht der Fall ist.

Aber wenn laut JobCenter noch eine Differenz von 337€ besteht, muss dann der Unterhalt in dieser Höhe weiter gezahlt werden? Oder wird dieser Betrag weiterhin vom JobCenter gezahlt? Weil an sich sind die Eltern doch verpflichtet die 1. Ausbildung zu finanzieren oder nicht? Und finanziell wären sie ja dazu in der Lage. Bin irgendwie total verwirrt :-D

Weil von 700€ Gehalt und 190€ Kindergeld lässt sich der Lebensunterhalt ja nicht finanzieren..

890€ Einnahmen - 480€ Wohnung - 100€ Haftpflicht (die zum erreichen der Ausbildungsstätte notwendig ist)- ca, 150€ Ausbildungskosten = 160€

Ich hoffe die Frage wird nicht falsch verstanden. Ich bin keineswegs jemand der gerne abhängig von anderen Geldern ist und freue mich auch schon durchaus darauf endlich ausgelernt zu sein. Aber aufgrund der Schichtarbeit in der Ausbildung wäre auch keine andere Nebenbeschäftigung weiterhin möglich und meine Wohnstation habe ich mir ja auch nicht ausgesucht :)

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit und kann mir weiterhelfen :)

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Rente mit 20 Jahren trotz Besserung?

Hallo. Folgende Situation: ich beziehe seit letztem April ALG2, da ich durch meine Angststörung erstmals keine Ausbildung in Angriff nehmen konnte. Nun fordert mich das Jobcenter auf einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Der ärztliche Dienst der Arbeitsagentur hatte mich kein einziges Mal persönlich gesehen, weder mit mir gesprochen. Anhand meiner ärztlichen Stellungnahmen vom Jahr 2012 stellten sie fest, dass ich nicht einmal 3 Stunden täglich arbeiten kann/sollte. Ich soll demnach mit 20 Jahren meine Rente beantragen. Allerdings bin ich auf dem Weg der Besserung, schreibe fleißig Bewerbungen und WILL unbedingt arbeiten gehen bzw. eine Ausbildung anfagen. Ich bin wie bereits gesagt erst 20 und habe mein Leben noch vor mir. Durch meine Erkrankung blieb mir keine andere Wahl, als Leistungen vom Amt zu beziehen. Allerdings war dies von vornherein eine NOT statt Dauerlösung. Nehmen wir an, ich bekomme nun Rente. Wie wirkt sich das auf die Ausbildung aus? Ich nehme mal an, dass kein Betrieb jemanden möchte, der bereits mit 20 Rente bezogen hat. Oder sehe ich das zu pessimistisch?

Ich bin ein wenig empört über das Verhalten des ärztlichen Dienstes. Dem widersprechen möchte ich allerdings auch nicht, da ich eine Ausbildung ja sowieso erst ab Anfang September 2019 anfangen könnte.

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2 mal Maßnahme nicht gehen (1 mal AU) und jz merke ich dass es mir Gesundheitlich wieder schlimmer geht (Psychische Erkrankung) was passiert?

Ich suche auch wieder einen Therapie Platz es wird einfach zu viel all der Stress für mich sind solche Sachen extremer Stress und ich habe extrem viele Termine (Vorstellungsgespräch usw.) Auto muss zur Reparatur mit Bus und Bahn kann ich nicht fahren allgemein habe sehr starke Reisekrankheit in der Tabletten nicht helfen wirklich ich werde eh zum Arzt gehen wegen der Reisekrankheit und Therapeuten und werde auch sagen das es zu viel ist und diese Maßnahme mir den Rest gibt lieber suche ich in der Zeit eine Therapie als voller Angst und Magenkrämpfe dort tot zu sitzen.

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Wie ich kann deutsche Amt zwingen Namensänderung von mein Sohn zuzustimmen?

Mein 3 Jahre alter Sohn heißt richtig Christopher kurz Chris aber weil Freundin nach Geburt hatte psychische Zusammenbruch er war 3 Monate in Pflegefamilie und die haben ihn auf seinen Pass Namen Marius gegeben. Er kennt aber Namen Marius nicht wir haben ihn nur Chris genannt und er weiß auch dass er Chris heißt. Wir haben nun schon 2 Jahre Streit mit Amt dass die das ändern aber die wollen einfach nicht. Was kann ich tun um Amt zu zwingen ?

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Mit Harz IV wieder zu den Eltern ziehen?

Ich bekomme zzt. ALG2 und mein Kindergeld. Da ich noch keine Ausbildung habe, beziehe ich nur aus diesen beiden Quellen. Mein Plan ist es wieder zu meinen Eltern zu ziehen, aus persönlichen Gründen. Mein Harz IV würde dann "verschwinden" (richtig?) und ich hätte noch mein Kindergeld. Die Wohnung ist schon ab Ende August gekündigt und solange müsste ich noch Harz IV bekommen oder? Denn ich muss das das Jobcenter über meine Änderung meiner Lebenslange informieren. Ich habe jetzt Angst, da hier diese Frage schon Mal gestellt wurde, dass mir mein Geld schon eher eingestellt werden könnte, muss ja aber noch Miete und Strom bezahlen. Oder ist das Unsinn? Meine andere Frage wäre, würde ich vor dem Kündigungstermin zu meine Eltern ziehen und ich informiere das Jobcenter darüber, können sie dann meinen Eltern mein Geld anrechnen, sodass es passieren kann dass die mich unterhalten müssen? Beide gehen Arbeiten und haben keinerlei Bezug zum Amt. Eine dritte Frage von mir wäre ähnlich der zweiten. Ich werde ein Einstiegsqualifizierungsjahr noch dieses Jahr beginnen. Dieses wird über das Jobcenter vergütet. Diese Vergütung zählt als Taschengeld. Kann dies meinen Eltern angerechnet werden oder nicht? In welchem Bezug stehe ich als Person ohne Harz IV mit diesem Taschengeld zum Amt? Habe ich dann immernoch bestimmte Pflichten gebunden an das Amt oder nicht? Kann ich neben dem EQ -Jahr auch etwas dazu verdienen?

Schonmal vielen Dank für eure Antworten

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Arbeitsuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird von Jobcenter eingeschüchtert-wie kann ich Sie aufmuntern?

Eine bekannte meiner Schwester wohnt in einer abgelegen, ländlichen Region und ist Arbeitsuchend. Sie ist 23, ohne Führerschein und bei Ihren Eltern wohnhaft. Weiterhin ist sie schwerbehindert, kann aufgrund einer schweren Augenerkrankung momentan keinen Führerschein machen. Folglich ist sie auf den Bus angewiesen, welcher das Dorf nur ein paar mal am Tag anfährt. Aufgrund der vorgenannten Behinderung hat Sie auch nur eine "Sonderberufsschule" besucht und ist nicht hochqualifiziert. Entsprechend erhält Sie nur sehr wenig Rückmeldung zu Ihren Bewerbungen. Von den wenigen Rückmeldungen kann Sie viele Jobs nicht annehmen, da es Ihr aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung unmöglich ist am Wochenende oder Spät- und Nachtschichten zu Arbeiten.

Ich machte den Vorschlag, das sie ja einige Angebote aus umliegenden Städten hatte, den Antrag auf Zustimmung einer eigenen Wohnung unter 25 beim Jobcenter zu stellen. Durch ein Umzug in die Stadt würde zumindest die Situation der Verkehrsanbindung erheblich gebessert und Sie wäre "näher" an Ihren potenziellen Arbeitgebern dran.

Das Sozialgesetzbuch II sagt ja nach §22 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 deutlich aus, das ein Umzug unter 25-Jähriger zugestimmt werden muss, wenn dies zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist. Dies sehe ich hier gegeben.

Die Nette Dame von Jobcenter verneinte dies aber und betonte, dass ausschließlich schwerwiegende soziale Gründe, die Ihre Ursachen im Elterlichen Wohnhaus haben, zum Umzug berechtigten. Auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt wurde nicht eingegangen. Ist gab kein Antragsformular, keine formelle Ablehnung.

Ich bot meiner bekannten Unterstützung an, rechtliche Schritte gegen das Jobcenter einzuleiten. Ich bin mit den rechtlichen Aspekten im Sozialbereichs aufgrund beruflicher Erfahrung bestens vertraut. Jedoch hat Sie Angst, dass das Jobcenter die Leistungen komplett streicht, wenn Sie rechtliche Schritte einleitet. Ich versuchte Ihr zu erklären, das auch das Jobcenter nicht machen kann was es will und den Gesetzen unterliegt. Jedoch ließ Sie sich davon nicht ermuntern.

Wie kann ich Ihr noch helfen?

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