Jobcenter stellt Zahlung ein, rechtens?

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1 Antwort

Deine Mutter muss natürlich einen Bescheid bekommen,mündliche Aussagen sind hier völlig irrelevant !

Hat sie sich denn schon mal mit dem Jobcenter in Verbindung gesetzt und da um eine Weiterzahlung gebeten ?

Denn selbst wenn dann Anspruch auf Wohngeld bestehen sollte kann das ja dauern,dann müsste das Jobcenter einen Erstattungsantrag bei der Wohngeldbehörde stellen,wenn sie erst einmal in Vorleistung gehen würden.

Was hat denn deine Mutter vorher an Brutto und Nettoeinkommen gehabt und was bekommt sie jetzt an Krankengeld ?

Die Forderung Wohngeld zu beantragen kann dann ja nur am Krankengeld liegen,denn das wird anders als Erwerbseinkommen behandelt,da bleiben nämlich gerade mal 30 € Versicherungspauschale ohne Anrechnung,wenn nicht noch andere gesetzlich vorgeschriebenen Beiträge für Versicherungen usw.geltend gemacht werden können.

Aber dennoch muss das ganze schriftlich vom Jobcenter kommen,einfach mal zu sagen das man Wohngeld beantragen soll geht hier nicht.

Kimileinnnnnnnn 01.07.2017, 20:28

Ich werde am Montag direkt auf das Amt gehen, da mir in der Sache etwas nicht richtig vorkommt/ vorkam, meine Mutter ging davon aus das dies rechtens ist.

Das mit dem Wohngeld haben wir zwar beantragt, uns wurde aber gesagt das dies durch aus länger dauern kann. Deshalb ging ich auch davon aus das dass Amt in Vorleistung gehen würde.

Meine Mutter bekam Brutto in etwa 1.230 € und Netto 970€. Derzeit bekommt sie laut Krankenkasse 25 € pro Tag.

Vom 02.04.2017 BIS 09. 05.2017 waren es beispielsweise 230 €und  10.05.2017 BIS 08. 06.2017 750€

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isomatte 01.07.2017, 20:41
@Kimileinnnnnnnn

Bei min. 1200 € Bruttoeinkommen haben deiner Mutter 300 € Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll zugestanden !

Diese 300 € hat dann das Jobcenter theoretisch von den ca. 970 € Netto abgezogen,es waren dann noch etwa 670 € an anrechenbarem Erwerbseinkommen übrig.

Wenn sie jetzt angenommen 750 € Krankengeld bekommt und nichts weiter absetzen kann würden nach theoretischem Abzug der 30 € Versicherungspauschale auf sonstiges Einkommen noch etwa 720 € an anrechenbarem Einkommen bleiben.

Das wären ja dann gerade mal 50 € mehr als vorher und ob diese dann die Forderung Wohngeld zu beantragen begründen müsste geprüft werden.

Was hat denn deine Mutter sonst an ALG - 2 vom Jobcenter bekommen und was zahlt sie an KDU - Kosten für Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) ohne den monatlichen Abschlag für den normalen Haushaltsstrom ?

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