Jobcenter oder Wohngeldstelle?

6 Antworten

Du stellst erst einmal einen ALG - 2 Antrag beim zuständigen Jobcenter,sollte euch dann evtl.doch Wohngeld zustehen,müsstest du das beantragen,aber bis das durch ist,steht euch weiterhin ALG - 2 Aufstockung zu !

Dann würde das Jobcenter einen Erstattungsantrag beim Wohngeld Amt stellen und sich ihren Vorschuss ggf.zurück holen.

Du kannst dann auch außer dem Unterhalt für die Kinder,auch für dich Trennungsunterhalt geltend machen,das musst du schriftlich machen,würde aber nur etwas bringen,wenn er nach der Zahlung des Kindesunterhalts noch mehr als 1100 € Netto hätte,das ist sein Selbstbehalt beim Trennungsunterhalt.

Jetzt erst einmal zu eurem Bedarf :

  • Regelsatz du 391 €
  • Alleinerziehenden Mehrbedarf 36 % deines Regelsatzes für 2 Kinder unter 16 Jahren,140,76€
  • Regelsatz 7 jähriges Kind 261 €
  • Regelsatz 2 jähriges Kind 229 €
  • angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung,Warmmiete ohne Kosten für Haushaltsenergie,die sind aus dem Regelsatz zu zahlen.

Die Wohnung ist in Größe angemessen,wenn sie für 3 Personen ca.75 qm hat. Was diese in eurer Stadt kosten dürfte,kannst du nur ganz sicher vom zuständigen Jobcenter erfahren.

Um einen ersten Überblick zu bekommen,kannst du im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " einmal nachsehen.

Würde die Miete unangemessen sein,dann müsste das Jobcenter in der Regel auch diese Kosten bis zu 6 Monate übernehmen. Sie müssten dich schriftlich zur Kostensenkung auffordern und erst ab dieser Aufforderung beginnt die Frist von 6 Monaten an zu laufen.

Du müsstest dich dann in dieser Zeit überlegen,ob ein Umzug in Betracht kommt oder ob du nach diesen 6 Monaten die Differenz bis zur Höchstgrenze selber zahlen könntest.

Das Kindergeld von 2 x 184 € = 368 € + 530 € Unterhalt,wird auf den Bedarf des jeweiligen Kindes angerechnet. Der individuelle Bedarf beträgt dann,Regelsatz + 1 / 3 der Kosten für Unterkunft und Heizung.

Du hättest erst einmal einen Anspruch auf Regelsätze + Mehrbedarf von 1021,76 € + deine tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung,zumindest für die nächsten 6 Monate.

Es gingen also von diesen 1021,76 € Regelsätzen + Mehrbedarf erst einmal die 530 € Unterhalt + 368 € Kindergeld ab. Das wird zwar alles etwas anders berechnet,weil das Einkommen auf den Bedarf der Kinder angerechnet wird,kommt aber im Endeffekt auf das selbe raus.

Unterhalt vom Vater darf im übrigen erst angerechnet werden,wenn du ihn nachweislich auch tatsächlich bekommst,das würde ich übers Konto machen,damit du das dem Jobcenter auch nachweisen kannst.

Das würden dann 898 € anrechenbares Einkommen sein,was auf den Bedarf der Kinder bzw.des jeweiligen Kindes angerechnet würde.

Übersteigt das anrechenbare Einkommen des jeweiligen Kindes dessen Bedarf,dann wird der Überschuss dessen Kindergeld zugerechnet und auf deinen Bedarf angerechnet,also deine evtl.Leistungen gekürzt.

Du würdest also noch 123,76 € für die Regelsätze + Mehrbedarf bekommen + die derzeitigen tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung.

Jetzt kommt dein eigenes Einkommen :

Du hast also 490 € Nettoeinkommen,um deine Freibeträge nach § 11 b SGB - ll zu berechnen,benötigt man dein Bruttoeinkommen. Diese Freibeträge werden dann von deinen 490 € Netto abgezogen und ergeben dein anrechenbares Nettoeinkommen,was von den oben stehenden 123,76 € + Warmmiete noch abgezogen würde.

Der Rest würde euch dann als ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter zustehen.

Du hättest als bei angenommenen 600 € Brutto,min.200 € an Freibeträgen nach § 11 b SGB - ll und somit nur ein anrechenbares Nettoeinkommen von 290 €.

ich würde dir auch die ARGE empfehlen.Da würdest du höchstwahrscheinlich besser stehen.Bei mir war es so,das mich das Amt erst dahin zur Wohngeldstelle geschickt hatte,um es ausrechnen zu lassen.Beim Amt kriegte ich aber zur Grundsicherung mehr als bei der Wohngeldstelle.Obwohl mir selber nicht klar ist warum,weil ja schließlich die Grundsicherung gewährleistet werden muß.

Vermutlich bist du wirklich bei der ARGE erstmal besser aufgehoben. Grundsätzlich müsste doch aber dein Mann auch dir erstmal Trennungsunterhalt leisten. Wenn er das kann, musst du erst ihn abmelken.

Ansonsten hängt halt alles von der Miethöhe ab. Wenn du 80 (oder 85 %?) des Existenzminimums selber aufbringen kannst, käme auch Wohngeld in Betracht.

Anfänger Steuern- Studentensteuererklärung - Selbstständig als Kleinunternehmerin?

Da ich Berufsanfängerin bin und niemanden kenne, der sich mit Steuern auskennt, entschuldige ich mich schonmal für meine groben "Anfängerfragen":

Meine finanzielle Situation: Ich arbeite zur Zeit in Vollzeit (Brutto: 2500€/Monat) und bin als Kleinunternehmerin selbstständig (ca. 3000€/ Jahr). Zudem habe ich gerade meinen Masterabschluss als klinische Psychologin erhalten und bin seit Oktober in Therapeuten-Ausbildung (3jährige Vollzeitausbildung), für welche ich 530€ pro Monat zahlen muss.

Frage 1: Ist es erlaubt, selbstständig neben meiner Vollzeitarbeit zu sein? Muss ich nun Umsatzsteuer zahlen? Muss ich dem Finanzamt schon vor der nächsten Steuererklärung mitteilen, dass ich nun einen Vollzeitjob habe und nicht mehr Studentin bin? Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, dass ich selbstständig bin (nicht die selbe Branche!).

Frage 2: Wie kann ich meine Studentensteuererklärung machen? Ich habe zwischen Oktober 2012 und April 2017 studiert. Stimmt es, dass ich für die letzten 7 Jahre die Erklärung einreichen kann? Muss ich bestimmte Dinge berücksichtigen, weil ich jetzt selbstständig bin? Gibt es besondere Tipps?

Frage 3:Ich habe im Mai fristgerecht das erste mal eine Steuererklärung über das Online-Portal Elsta eingereicht (Ich habe 2016 mit der Selbsständigkeit neben meinem Studium begonnen). Ich habe aber keine Antwort vom Finanzamt erhalten. Meine Einkünfte waren auch nicht sehr hoch, sodass ich wahrscheinlich nichts nachzahlen muss. Ist es normal, dass man einfach gar keine Antwort bekommt?

Frage 4: Muss ich meine Adresse bei Umzug immer dem zuständigen Finanzamt direkt mitteilen, oder wird das Amt durch das Einwohnermeldeamt automatisch informiert? ... muss ich meine Einkommenssteuer bei dem Finanzamt einreichen, wo ich aktuell wohne, oder wo ich in dem Jahr gewohnt habe für welches ich den Erklärung mache?

Frage 5: Ändert sich etwas für meine Steuer als Selbstständige, wenn ich noch einen 450€-Job annehme, oder wenn ich zwei Teilzeit-Jobs anstatt eines Vollzeitjobs habe?

Liebe Grüße und vielen Dank!

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