Jobcenter-Mitarbeiterin unterstellt mir Dinge, wie wehren?

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7 Antworten

Deine Fallmanagerin hat echt nen Schaden. Du bist Pflichtbewusst, mehr offenbar nicht. Ich selbst bin eine der Personen die “seelische Beeinträchtigungen“ hat. Ich kann deinen Ärger verstehen, fühle mich allerdings durch deine Empörung darüber etwas herabgesetzt. 

Aber darum geht es hier nicht. Du kannst natürlich etwas unternehmen. Falls sie dir, aufgrund dieser “Einschätzung“ schon irgendwelche Maßnahmen verordnet hat oder ähnliches was sich speziell auf deine “Beeinträchtigung“ bezieht: leg so schnell wie möglich einen Widerspruch gegen die Maßnahmen ein ( das geht, soweit ich weiß, bis 14 Tage nach deiner Kenntnisnahme). 

Als zweites solltest du dich schriftlich und ausdrücklich über diese Mitarbeiterin beschweren und verlangen dass du einen neuen Fallmanager/ eine neue Fallmanagerin bekommst. Stellt sich der Chef quer, kannst du notfalls auch mit einem Anwalt drohen. 

Bekommst du einen neuen Fallmanager/ eine neue Fallmanagerin und sie äußert aus unverständlichen Gründen einen ähnlichen Verdacht, beiß in den sauren Apfel und lass dich vom Hauseigenen Psychologischen Dienst “durch checken“. Der wird dir dann schon Recht geben. Falls auch dieser, aus unerklärlichen Gründen sagt du hättest “seelische Beeinträchtigungen“ sich dir selbst einen unabhängigen Psychologen und lass dir da ein Attest ausstellen. Falls das Jobcenter das nicht ernst nimmt und auf das Hauseigene Gutachten pocht, kannst du es verklagen.

Sagt jedoch der unabhängige, von dir selbst gewählte Psychologe, dass du “seelische Beeinträchtigungen“ hast, solltest du dich damit abfinden dass du wie 95% der deutschen einen an der Waffel hast (ich mach mich nicht lustig, nur finde ich dieses Getue vom Amt Blödsinn. Irgendwo hat doch jeder nen Schaden. Und meistens haben die den größten, die am normalsten tun ...siehe Sachbearbeiter beim Jobcenter.)

Viel Erfolg, würde mich freuen zu erfahren was raus gekommen ist

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Kommentar von blumenkanne
20.01.2016, 07:37

sie hat keine beweise. es wäre anzuraten die nächsten termine mit begleitung zu machen. nur dann kann ein unabhängiger begleiter bezeugen, dass derartiges gesagt wurde. so steht aussage gegen aussage und es hilft auch keine klage.

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Hallo, es gibt für Hz4-Empfänger auch kostenlose Beratungsstellen oder Arbeitslosenzentren, die ganz gute Fachleute haben. Diese Fachleute kennen sich oft aus eigener persönlicher Erfahrung aus.

Hier in meinem Landkreis gibt es auch ein Arbeitslosenzentrum und die haben mir sehr viel geholfen. Die biten auch "Ämterbegleitung" an. Dann geht ein sehr lebenserfahrener Mensch mit zum JC. Dieser kann ein erfahrener Gewerkschafter oder Lehrer oder pensionierter Anwalt sein.

Diese Ämterbegleiter sind aber neutrale Dritte, es macht aber viel sicherer dann zum JC zu gehen. Ein Dritter kann ganz anders Fragen stellen und hört vielleicht Sachverhalte, die dir entgehen, weil du etwas aufgeregt bist.

Wünsche dir viel Glück!

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Ich denke du missverstehst gewaltig was die jc-mitarbeiterin dir sagen will. das hat nichts damit zu tun wie du termine oder mitwirkungspflicht einhältst, sondern wie du dich wahrscheinlich gibst.

das wird auch sicher keine abwertung deiner person sein, sondern ein hinweis darauf, wie du auf andere wirkst.

ob du dich beschwerst oder nicht, ist einerlei, weil nichts passieren wird. du kannst nicht beweisen das die jc mitarbeiterin das gesagt hat. sie wird es sicher anders erzählt haben, wird sie sagen.

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Kommentar von Hay101
20.01.2016, 15:28

Also ich finde es schon recht dreist und beleidigend jemanden so direkt eine Behinderung zu unterstellen. Aber du hast recht, es wird nicht wirklich was bringen, da keine eindeutigen nachweise vorhanden sind. 

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Mir wurde es selber an den Kopf geknallt, obwohl es keineswegs stimmt! Dann wurde mir an den Kopf geknallt du passt mit deiner Körperfülle nicht einmal in einen Rettungswagen, als Rettungssanitäterin ( Es gibt viel dickere die das machen und noch dazu hatte ich das nie vor). Könnte noch weiter ausholen.

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Es steht dir frei eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu machen und/oder mit ihrem Chef zu sprechen. Denn hier überschreitet sie ganz klar ihre Kompetenzen und ist beleidigend. Das solltest du auf keinen Fall so stehen lassen.

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Kommentar von ZuumZuum
20.01.2016, 07:16

Da die Mitarbeiterin im Jobcenter keine Beamtin ist kann man auch keine Dienstaufsichtsbeschwerde führen.

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Frage sie wer ihr Vorgesetzter ist. Entweder beschwerst Du Dich mündlich oder schriftlich.

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Kommentar von FineL
20.01.2016, 07:23

Gerade beim Jobcenter NIEMALS etwas einfach mündlich machen. Immer schriftlich und am besten mit Stempel, als Zeichen dass dein Schreiben eingegangen ist (sonst kommen die mit der Ausrede dass sie nichts bekommen hätten

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Ruf einen Fachanwalt für Sozialrecht an und schildere das kurz und frag nach ( Eine anwaltliche Kurzauskunft kostet meiner Erfahrung nach nichts - " Anwaltliche Auskunftspflicht " ) .

 

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Kommentar von ZuumZuum
20.01.2016, 07:19

Anwaltliche Auskunftspflicht hat nichts mit kostenloser Kurzauskunft zu tun. Der Anwalt ist verpflichtet seinen Mandanten über den Verlauf des Mandats zu berichten. §§ 675, 666 BGB

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