Jobcenter genehmigt Wohnung nicht was kann man tun?

10 Antworten

Das Amt stimmt da nur in absoluten Ausnahmen zu.

Evtl. gäbe es aber andere Alternativen, wenn der Vermieter mitspielt: z.B. könnten dein Bruder und/ oder du die gewünschte Wohnung anmieten und dann (günstiger) an die Eltern untervermieten. Oder ihr redet mit dem Vermieter und findet eine Möglichkeit, wie er mit dem (offiziellen) Preis runtergehen könnte. Vermietung ohne Einbauküche, höhere Nebenkosten, ihr beide (dein Bruder und du) zahlt für eure Wohnung(en) etwas mehr...

Das der Vertrag den Anforderungen des Jobcenter angepasst wird Und die Summe an den Vertrag meines Bruder und mir hinzugefügt wird? Das ist eine gute idee

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Erst einmal käme es darauf an ob der Umzug deiner Eltern notwendig ist oder nicht, da spielt es auch erst einmal keine Rolle ob die KDU - nach dem SGB - ll angemessen ist oder nicht, denn sollte der Umzug nicht notwendig sein, dann würde es so oder so keine Zusicherung vom Jobcenter geben.

KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung = Warmmiete, ohne dem monatlichen Abschlag für den normalen Haushaltsstrom, der muss aus dem Regelbedarf für den Lebensunterhalt bzw.eigenem Einkommen selber gezahlt werden.

Aber auch ohne diese Zusicherung können deine Eltern umziehen, dass kann ihnen keiner, auch nicht das Jobcenter verbieten.

Ziehen sie aber innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Jobcenters ohne diese Zusicherung um, dann müssen sie mit einigen Einschränkungen rechnen.

Sie würden dann z.B. keine finanzielle Unterstützung für den Umzug bekommen, auch ein zinsloses Darlehen für die Kaution würden sie nicht bekommen, eine evtl.später zu zahlende BK - Nachzahlung müssten sie auch selber zahlen und sie bekämen vom Jobcenter max.ihre derzeit bewilligte KDU - weiter gezahlt, sollte die neue dann höher sein.

Es könnte dann also passieren das sie dann noch mehr an eigener Zuzahlung als nur 60 € hätten, wenn sie derzeit z.B. nur 450 € für die KDU - zahlen müssten und bewilligt bekommen hätten.

Dann würde der Differenzbetrag bis 580 € schon bei 130 € und nicht nur 60 € liegen.

Diese Zuzahlung müssten sie dann aus ihrem Regelbedarf bzw.eigenem Einkommen selber zahlen, würdet ihr ihnen dann monatlich Geld überweisen oder auch unter der Hand bar geben, dann müssten sie das dem Jobcenter normalerweise trotzdem melden, bei einer Überweisung würde es spätestens bei einem WBA - bemerkt, denn da müssen erneut Kontoauszüge von in der Regel den letzten 3 Monaten lückenlos vorgelegt oder in Kopie eingereicht werden.

Denn eure Zuwendung wäre dann Einkommen eurer Eltern und das würde entsprechend den Verordnungen des SGB - ll auf den Bedarf der Eltern angerechnet.

Hätten sie kein eigenes Einkommen, auf das sie schon Freibeträge berücksichtigt bekommen würden und ihr würdet ihnen, wenn jeder ein eigenes Konto hätte, dann monatlich jeweils 30 € aufs Konto überweisen, dann dürfte das Jobcenter normalerweise nichts auf ihren Bedarf anrechnen, weil ihnen auf sogenanntes sonstiges Einkommen dann min.30 € Versicherungspauschale zustehen würde.

Das kann nicht die Wahrheit sein.

Alle Kosten und Lasten der vorhandenen Unterkunft hat ein Job-Center zu wuppen, dem Schröder sei gedankt (war beim Kohl total anders).

Zudem steht im Bescheid die mögliche/weitere Vorgehensweise. Wie ist denn das Verfahren ausgegangen?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man kann natürlich nachfragen, meistens wird aber abgelehnt :( Anfragen solltet ihr aber auf jeden Fall!

Das ist aber echt ärgerlich :/

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Das, was Ihr vorhabt, wäre aus meiner Sicht rechtlich eine Schenkung. Die 70 € würden Euren Eltern als Einnahme angerechnet.

Wenn das Jobcenter die Wohnung nicht genehmigt, dann ist das halt so. Manche Türen kann man nicht durchdringen.

Ihr könnt gegen die Ablehnung in Widerspruch gehen und ggf. dagegen klagen.

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