Jobcenter bietet Minijob an ohne Rechts- und Eingliederungsvereinbarung. Beim InfoTermin war negatives Klima. Muß man dieses Angebot annehmen?

6 Antworten

SGB II § 31 Pflichtverletzungen

"(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis ...

2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit ... aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern ..."

Was zumutbar ist, das steht in SGB II § 10.

Wenn du diese Rechtsfolgen also kennst (egal, woher), muss es zu Sanktionen kommen. Im ersten Fall sind das für Leute ab 25 ca. 120,- weniger ALG II in den folgenden drei Monaten.

Gruß aus Berlin, Gerd

Ich kenne das so, dass das JC gegen Minijobs ist und diese auch nur unter dem Vorbehalt weiterer Bewerbungsbemühungen genehmigt, da die ja den Arbeitslosen nicht vom Leistungsanspruch befreien.

Die beste Möglichkeit gegen solchen Unsinn ist ein eigenes schlüssiges Konzept, was dich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer auskömmlichen Beschäftigen führt.

Das kann eine gezielte Bewerbungskampangne bezogen auf deinen Beruf sein, aber auch eine aussichtsreiche Qualifizierungsmaßnahme, die du dir selbst suchen solltest.

Wenn dir nichts besseres einfällt, nimm den Job erstmal an und freu dich über die zusätzlichen 130 Euro. Wenn du auf die Einhaltung deines Vertrags hinsichtlich Arbeitszeit, Überstunden, etc achtest und dich nicht ausnutzen lässt, wirst du eh bald gefeuert^^

Mehr als 53 Std pro Monat brauchst du nicht arbeiten.

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Das JobCenter darf auch Minijobs vermitteln. Dabei geht es ja darum, die Abhängigkeit von der staatlichen Leistung zu verringern.

Die Bundesagentur für Arbeit darf eigentlich nur in sozialversicherungspflichtige Stellen vermitteln

Angebote außerhalb Ebay annehmen?

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Muss ich an der Jobcenter-Maßnahme teilnehmen oder darf ich den Minijob annehmen?

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Wie wird entschieden? Ich möchte gerne dort arbeiten es wäre schade wenn ich es für eine sinnlose Maßnahme aufgeben muss.

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ALG 2 / Sanktion / Existenzminimum?

Ein schönen guten Morgen an die Community.....

Ich hoffe jetzt mal etwas auf die Schwarmintelligenz, und stelle mal selbst eine Frage ein. Allgemein bin ich eigentlich was ALG 2 angeht recht fit, aber nun muss ich leider passen.

Folgender Sachverhalt:

Mein Neffe der Depp ist leider im ALG 2 Bezug und hat so Dusselig wie er manchmal ist, gleich 2 Termine im Amt verstreichen lassen, da er Zeitgleich in einem Gerichtsverfahren steckt, und völlig neben der Spur ist. So gesehen hat er also die Termine nicht vorsätzlich verstreichen lassen.

Er bekommt insgesamt 767.- Euro, wovon er eigenständig die Miete abführen muss. Im werden 100 Euro aufgrund eines früheren Darlehns einbehalten. So das er dann am ende 290,- Euro zur Verfügung hat. Jetzt wurde ihm für die nächsten 3 Monate der ALG 2 Satz um 30% wegen der nicht eingehaltenen Termine gekürzt. Er bekommt als nur um die 165 Euro Überwiesen.

Nun die Frage:

Weiß jemand ob es eine Art Existenzminimum gibt? Ich meine, man muß kein Rechenkünstler sein um zu Wissen, dass er mit diesen 165 Euro nicht für 4 Wochen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Zumal er ja auch noch Kosten für Strom von aktuell 50 Euro zahlen muss. Da kann er sich noch so sehr einschränken und Sparen. Natürlich werde ich ihm finanziell unter die Arme greifen, weil er das nun wirklich nicht absichtlich gemacht hat. Aber mir erscheint das nicht so ganz richtig.

Wäre toll wenn sich hier jemand findet der da mehr weiß.

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Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Hallo, eine Freundin von mir hat heute von Ihrem Jobcenter ein Angebot bekommen ( Siehe oben Frage ). Nun, jetzt weiß sie nicht genau was sie machen soll.Sie hat derzeit einen Minijob, nun bekommt sie ein Angebot zur Maßnahme die sie machen soll, sie schreibt auch zur Zeit noch Bewerbungen für eine Ausbildung. In dem Angebot auf der zweiten Seite steht allerdings eine Rechtsfolgebelehrung, dort steht sie muss dort hin gehen sonst gibt es Sanktionen. Soll sie da einfach auftauchen ab dem 6.5.? Sie weiß ja nicht mal ob die dann wissen von der Maßnahme dass sie erscheinen wird. Und soll sie den sagen sie kann nicht jeden tag kommen wegen dem Minijob. Denn wenn sie den kündigt dann bekommt sie ja Sanktionen. In Ihrer Eingliederungsvereinbarung steht nichts von einer Maßnahme und die hat sie erst vor ein paar Tagen unterschrieben. Also wie ist das, muss sie dort hin gehen?

Wäre dankbar über ein paar Antworten.

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Sanktionen bei Verstoß gegen Eingliederungsvereinbarung trotz Nichtleistungsbezug?

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