Jobcenter Antrag auf Sicherung des Lebensunterhalt abgelehnt (23 Jahre, zuhause rausgeflogen) - Einspruch einlegen, aber wie?

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4 Antworten

Guter Rat: Geht zu einem Anwalt und lasst Euch beraten. Er wird einschätzen können, ob eine Klage vor dem Sozialgericht Erfolgschancen hat. Die stehen vielleicht gar nicht so schlecht.

Falls ihr kein Geld für den Anwalt habt (wahrscheinlich der Fall), dann geht mit dem ablehnenden Bescheid des Jobcenters und einem Ausweis zum örtlichen Amtsgericht und beantragt die sogenannte "Beratungskostenhilfe". Mit der Bescheinigung vom Gericht könnt ihr dann zum Anwalt. Die Anwaltskosten übernimmt bis auf 15,- Euro (Verwaltungskostenanteil) der Staat.

Auf gehts und viel Erfolg ;-)

1 In den -Widerspruch gehen und   am besten sich schriftlich von der Mutter geben lassen das sie ihn da nicht  mehr wohnen haben will da kann auch das Jobcenter nichts mehr mit seiner u25 Reglung machen.

2 Damit ist es  Zuständigkeit aber da es abgelehnt worden ist sollt er erst mal  ins Sozialamt und da Leistungen beantragen wen die helfen wollen geht alles schnell auch  mit dem Zuständigkeit klären.

3 Er soll sich den Artikel auf den das Amt sich beruft mal im  Netz genau anschauen den 5-10 davor und hinter findet man  gute gründe für einen Widerspruch ansonsten bleibt nur der Anwalt und der ist erstmals kostenlos wen er im Amts Gericht sich einen beratungschein holt.

Der Junge ist 23 und kann arbeiten! Und: Muss er auch - Guckst Du hier:

http://www.unterhalt.net/kindesunterhalt/kind-arbeitslos.html

aerounleashedd 21.04.2017, 13:45

Er hat keinen Abschluss und keine Arbeitsstelle, natürlich hat er sich gleichzeitig Arbeitssuchend gemeldet und angefangen sich zu bewerben, bis jetzt ist allerdings noch nichts bei rumgekommen.

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Gerneso 21.04.2017, 13:48
@aerounleashedd

Ich bin fast sicher, Du hast den Link nicht mal angeklickt.

Hier ein Auszug, der deutlich macht was Sache ist:

Volljährige Kinder unterliegen, wie jeder Erwachsene, der so genannten Erwerbsobliegenheit. Ein volljähriges Kind muss für seinen Unterhalt selbst aufkommen und dazu auch berufsfremde und einfachste Tätigkeiten annehmen. Ist die Arbeitslosigkeit von längerer Dauer, wird auch ein Ortswechsel als zumutbar erachtet.

Ein volljähriges arbeitsloses Kind, dass einen elterlichen Unterhaltsanspruch erwirken möchte, muss nachweisen, sich auch über regionale Grenzen hinaus um Arbeit bemüht zu haben. Erst wenn solche Bemühungen, aus der Arbeitslosigkeit heraus zu kommen wirklich nicht fruchten, bundesweite Bewerbungen keinen Erfolg bringen, können die Eltern zum Unterhalt für das arbeitslose Kind verpflichtet werden. In diesem Fall muss die Sozialbehörde ausführen, ob alles Mögliche getan wurde, um nicht mehr arbeitslos zu sein.

Eine Unterhaltsverpflichtung besteht grundsätzlich für eine Überbrückungszeit zwischen Schule und Ausbildung, die nicht länger als vier Monate währen darf. Größere Wartezeiten zur Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums muss das volljährige Kind durch Erwerbstätigkeit selbstständig überbrücken.

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markusher 22.04.2017, 01:19
@Gerneso

so ein grober unsinn. die eltern sind für dieses kind nur unterhaltspflichtig, wenn es in schule oder ausbildung ist. sonst garnicht. der mensch hier ist 23 und hat bis dato noch immer keine ausbildung gemacht. somit ist die unterhaltspflicht schon lange vorbei.

sie hätten ihn auch mit 18 vor die tür setzen können und es würde noch immer kein unterhalt fließen, wenn kind nicht in schule oder ausbildung ist. die seite ist quatsch.

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Gerneso 22.04.2017, 07:06
@markusher

Steht doch da. Weder Staat noch Eltern müssen zahlen. Er muss jede Arbeit annehmen und sei sie noch so unangenehm!

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mutti soll einen zettel schreiben, dass sie das kind definitiv nicht mehr aufnimmt und da er erwachsen ist, kann sie keiner dazu zwingen.

begleitend tragt das problem auch dringend hier mit vor: www.elo-forum.org dort wird euch geholfen.

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