jobcenter ablehnungsbescheid - was tun?

8 Antworten

Hast du im Juli

1. einen Antrag auf ALG II inklusive Wohn- und Heizkosten für eine eigene Wohnung gestellt? Oder 2. einfach nur einen Antrag auf ALG II?

Richtig wäre gewesen:

3. Ein Antrag auf eine Zusicherung nach SGB II § 22 Absatz 5! http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Eigentlich hätte ein Antrag nach Nr. 1 vom Jobcenter umgedeutet werden müssen in einen Antrag nach Nr. 3. Falls dies nicht geschehen ist, stelle man einfach den Antrag Nr. 3 neu - es ist ja nichts verloren, wenn man nicht schon ausgezogen war.

Falls dies doch geschehen ist,
dann kann man Widerspruch einlegen gegen den negativen Bescheid - oder
einen Antrag stellen auf Überprüfung des Bescheids nach SGB X § 44 Rücknahme eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsaktes: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__44.html

In beiden Fällen sollte man aber mehr vorbringen als das Gemecker der Mutter (die meckern immer, meinen nicht nur viele Ämter) und den Ratschlag des Trägers der letzten Maßnahme (die geben immer nette Ratschläge, aber selten mit Sachverstand; das wissen auch die Ämter).

Mehr heißt: Eine Empfehlung des behandelnden Arztes und/oder des behandelnden Psychiaters, Therapeuten! Denn auf solche Gutachten achten Amtsmitarbeiter eher - und am Ende auch eher die Richter am Sozialgericht, die am Ende entscheiden, wenn ihr euch nicht vorher schon einigt, du und dein Jobcenter, sondern du gegen das Center klagst.

Gruß aus Berlin, Gerd

PS. Dein Antrag von Juli gilt für Juli und für alle Monate danach.

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Du kannst aber jederzeit einen neuen Antrag stellen, wenn sich die Umstände bzw. die Gutachten geändert haben. Beispiel:

"Am 12. Januar hat meine behandelnde Psychiaterin das beiliegende Gutachten erstellt, siehe Anhang 1. Daraus wird meines Erachtens deutlich, dass ich nicht länger bei meiner Mutter wohnen kann, ohne dass dies erhebliche Schäden für meine Gesundheit mit sich bringt. Daher beantrage ich eine Zusicherung für die Übernahme der Kosten für eine eigene Wohnung nach SGB II § 22 Absatz 5."

Gruß aus Berlin, Gerd

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du kannst Widerspruch beim Jobcenter gegen diesen Bescheid einlegen.

In der Regel sieht Arbeitslosengeld 2 vor, dass man erst mit 25 ausziehen kann, jedoch kann man auch früher ausziehen, wenn man absolut nicht mit den Eltern klar kommt. Gut wäre wenn dir ein Psychologe dies bestätigen würde.

Gehe in den Wiederspruch mit der Begündung deines Arztes damit verstößt das Jobcenter gegen dein recht auf Gesundheit bzw las das von deinem Artz bestätieg oder las dir von deiner mutter schriftlich geben das du da nicht mehr wohnen kanst den so kann sich das jobcenter auch nicht mehr drücken zu zahlen aber schaue dir mal den bescheid und den artikel an auf den sie sich bezihen und schaue dir die 5-10 davor und dahinter an dort wirst du gute gründe für einen wiederspruch finden (meistens!)Dan must du dir einen Wohnberechtiegungsschein besorgen und dich an den kostenvorgabe und der Größe hallten dan kann das amt kaum noch was machen um das zu verhindern das du ausziehen kanst und auch leistung dafür bekommst. nur must du vor der mietunterschrift das absegnen lassen vom jobcenter.Stellt sich das jobcenter weiter Quer gehe den weg dan nicht über das jobcenter sonder über da ssozialmat das ust dan auch möglich aber du brauchts auch da einen nachweis von deinen arzt das du da weg must.

Wenn eine Person in einer Bedarfsgemeinschaft von den GEZ Gebühren befreit ist zum Bsp wegen dem Jobcenter, muss dann die andere Person die arbeitet GEZ zahlen?

s.o.

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