Jobangebot- Selbstständigkeit

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5 Antworten

Das was dir dort angeboten wird, ist kein Job. der zwingt dich eine eigene Firma zugründen, um alle Kosten auf dich abzuwälzen. Du musst dich von deinen Erträgen selbst versichern. Dann kommen Berufsgenossensschaft und Finanzamt. Da bleibt kaum etwas übrig. Auch bekommst du nix, wenn du mal krank bist oder Urlaub machst. Wie willst du bei so minimalem Einkommen noch etwas für diese Zeiten zurücklegen ?

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Kommentar von Blumen123
08.07.2011, 19:48

ja.. wow.. das ist heftig! aber mit sowas habe ich fast gerechnet, das klang so gut- da gibts immer nen Haken. Danke jedenfalls für deine Antwort.

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Hallo,

Steuern fallen nur an, wenn im Kalenderjahr mehr als 8004 Euro verdient wurde. Kosten der Selbständigkeit (z.B. Fahrkosten) sind vorher abzuziehen.

Neben Rücklagen fürs Krankheit und Urlaub sind auch noch Erwerbsminderung und Alter zu beachten. Ggf. auch eine Betriebshaftpflicht, falls man Schäden verursacht. Teilweise entsteht auch je nach Branche Pflicht zu einer gesetzlichen Unfallversicherung.

Am besten die Existenzgründerberatung der IHK kontaktieren. Teilweise gibt es Zuschüsse für Existenzgründer von der Arbeitsagentur oder vom Jobcenter.

Als Selbständiger kann man in der bisherigen gesetzlichen Krankenkasse bleiben. Der monatliche Mindestbeitrag liegt bei 215 Euro. Eine Privatversicherung ist oft eine lebenslange Entscheidung mit vielen Besonderheiten.

http://www.gutefrage.net/frage/bei-gewerbetreibende-was-ist-besser-private-oder-gesetzlichen-krankenversicherung-

Gruß

RHW

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Wenn Du selbstständig bist, musst Du auf Deine Tätigkeiten 19% Umsatzsteuer rechnen, daher ist auf alle Fälle schonmal wichtig, dass Deine Einnahmen 700+Steuern sind sonst werden die 19% davon auch noch abgezogen. Allerdings hast Du die Möglichkeit als Kleinunternehmer Umsatzsteuerfreiheit zu beantragen. D.h. Du brauchst Deine Einnahmen nicht versteuern, allerdings bekommst Du die Steuer für Deine Ausgaben (z.B. Benzin, andere Kfz-Kosten) nicht wieder zurück. Es gibt dann noch die Gewerbe- und die Einkommenssteuer auf den Gewinn, aber da wirst Du vermutlich unter der Freibetragsgrenze bleiben.

Auf jeden Fall solltest Du die Existensgründerberatung aufsuchen und Dich über die Themen Steuern, Versicherung und Scheinselbstständigkeit informieren bevor Du Dich selbstständig machst.

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Das klingt alles sehr illegal. Schon mal was von "Scheinselbständigkeit" gehört? Das ist reine Ausbeutung. Der braucht dir nicht einmal zu kündigen, wenn er dich nicht mehr bezahlen will. Der sagt dann einfach: "Kein Auftrag mehr."

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Von Deiner Tätigkeit gehen minimale Steuern ab. Aber die Krankenversicherung wird teuerer Du musst alles alleine Zahlen!. Einen Gewerbeschein brauchst Du ganz bestimmt. Der ist für ein Kleingewerbe aber erschwinglich. Was willst Du machen? Zeitschriften verkaufen? oder Versicherungen? Lass die Finger davon. Kann sein, dass Du in eine Schuldenfalle gerätst. Sieh zu, dass Du mindestens ein Fixum bekommst (fester Satz mit dem Du rechnen kannst).

Viel Erfolg trotzdem!

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Kommentar von Geochelone
08.07.2011, 19:43

Ein Gewerbeschein kostet für ein kleines Gewerbe genauso viel, wie für ein großes, weil es weder ein Klein- noch ein Großgewerbe gibt !

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Kommentar von Blumen123
08.07.2011, 19:44

Es geht um Auslieferung von Lebensmittel. Ich hab gerechnet.. bei 50 km am Tag und 7 Tagen pro Woche muss ich ja schon 200 € tanken von den 700! Und was sind dann minimale Steuern? 100€? 200 €? Bisschen genauer brauch ich das.. wenn ich unter die 400 € rutsche werd ichs lassen.

Ich hab vorher 400€ Basis geschafft und da hatte ich auch nie 400 €.. das niedrigste waren 340 €! Da gabs auch kein Fixum.. Bin echt frustriert gerade über den Arbeitsmarkt!

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