Job verlieren durch Cannabis?

8 Antworten

Nehmen wir den schlimmsten Fall an und es gibt ein Strafverfahren, das nicht wegen Geringfügigkeit eingestellt wird. Dann würdet Ihr einen (schriftlichen) Strafbefehl bekommen, mit einer Geldstrafe. Die Strafe wäre in jedem Falle so gering, dass es keine Eintragung im Bundeszentralregister (Führungszeugnis) gibt. Das heisst, Dein Arbeitgeber würde nichts von der Sache erfahren. (Außer wenn Du das an Deinem Arbeitsplatz selber erzählst). Deshalb wirst Du keine Konsequenzen am Arbeitsplatz befürchten müssen.

Warum sollte das ein Kündigungsgrund sein? Dein Arbeitgeber wird nicht einmal davon erfahren. Du wirst möglicherweise eine Strafe zahlen müssen, und dann ist das gut (bei so geringen Mengen).

Der Arbeitgeber ist erst betroffen, wenn Du in Haft musst, denn Haft gilt als unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit. Aber sie haben Dich ja nicht inhaftiert. Solltest Du wider Erwarten später geplant eine Woche oder so in Haft müssen, dann nimmste da halt Urlaub. Kann ich mir in Deinem Fall aber nicht vorstellen.

Bei Polizeikontrolle Baggy mit Cannabis auf dem Boden liegend gefunden, wer hat Schuld?

Hallo Leute,

eine sehr Lange und natürlich rein hypotethische Frage:

Angenommen Person X konsumiert mit Person Y in einer Gruppe mehrerer unbeteiligten Personen einen Joint, plötzlich erscheinen 4 Polizisten, stellen bei Person X und Y sowohl den Joint als auch geringe Mengen Cannabis sicher. Person A lässt vor diesem Polizeibesuch ein Baggy fallen, die Beamten sehen dieses jedoch nicht. Aufgrund des Btm-Fundes bei X und Y werden alle aus der Gruppe kontrolliert, Person A wird ebenfalls kontrolliert und darf (nachdem nichts gefunden wurde) gehen. Zuguterletzt wird Person B (kein Kiffer und absolut unbeteiligt an der Sache) ca. 15min. nach Person A kontrolliert und das aus reinem Zufall neben ihm liegende Tütchen mit 3g Cannabis wird während seiner Kontrolle von den Beamten entdeckt. Person B wird daraufhin sofort mit auf's Revier genommen und ihm droht nun eine Anzeige wegen dem Verstoß gegen's BtmG. Ist so eine Situation rechtens? Person B befand sich während der Kontrolle unter ständiger Beobachtung der Beamten (es waren 4 qualifizierte Polizisten!), auf dem Revier wurde weder ein Drogentest durchgeführt, noch wurden Fingerabdrücke entnommen um den Besitz des Tütchens zu klären. Die Polizei benutzt Person B jetzt als Druckmittel gegen die Gruppe, um herauszufinden, wem das Baggy gehört. Sollte Person A zugeben, dass es sein Baggy war? Person B hat bereits eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht, was jedoch wenig bringen wird. Wie sollten sich B und A nun verhalten? Was für Konsequenzen drohen B wirklich?

Demjenigen schon mal gebührenden Dank, der es bis hier hin geschafft hat. Ich weiß es ist eine sehr komplizierte Geschichte aber ich würde sehr gerne wissen was da passieren könnte. Vielen Dank schon mal im Voraus.

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Cannabis Vorladung Polizei?

So, stelle ich doch mal meine erste, gleich heikle Frage:

Folgendes Szenario:

Person x raucht nachts einen joint und merkt, sie wird von 2 Gestalten 'verfolgt'.

Vorsichtshalber packt Person x den halben joint in die Jackentasche und geht ruhig weiter.

Die 2 gestalten geben sich nach einigen Metern fußmarsch tatsächlich als Polizisten zu erkennen, und führen eine Personenkontrolle bei Person x durch.

Währenddessen fährt ein Streifenwagen mit 4 anderen Polizisten vor.

Person x wird von diesen 'fixiert' und es ihre Taschen werden durchsucht.

Dabei finden die Beamten den halben joint (vielleicht 0,2g Gras inhalt).

Bis auf den joint finden die Beamten nichts weiter.

Person x macht auf Nachfrage der Polizei dummerweise die Aussage, sie würde 2-3 mal wöchentlich kiffen. Die Beamten fragen, ob ein Führerschein vorhanden ist, was Person x bejaht. Weitere Aussagen Wurden wohl nicht gemacht.

Der 'Leiter der kontrolle' belehrt Person x, dass es auch bei 2-3 maligem wöchentlichen Konsum so ist, dass Thx immernoch nachweisbar ist etc....

Person x stellt sich blöd und gelobt, dies in Zukunft zu unterlassen.

Der joint wird mitgenommen und person x laufen gelassen.

Wichtige Details :

Person x wurde noch nie mit BTM auffällig (Erstvergehen)

Es wurde nur der halbe joint gefunden, sonst nichts.

Es wurde kein drogentest gemacht.

Person X war zu Fuß unterwegs.

1 Monat später erhielt person x eine Vorladung der Polizei 'in der ermittlungssache straftatat nach btmg mit cannabis und Zubereitung)

Die Fragen die sich für Person x ergeben :

Sollte person x zu der Vorladung erscheinen?

Wenn nein, sollte sie dieser schriftlich absagen und was geschieht beim nicht erscheinen ?

Könnte person X ihren Führerschein verlieren?

Person x würde nur der Besitz nachgewiesen, nicht der Konsum (durch nicht durchgeführten test). Kann hier nachträglich ein drogentest angeordnet werden?

Womit muss person x generell rechnen?

Freue Mich über jede Antwort!

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