Job Center Leistung?

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3 Antworten

Das wird weniger damit zu tun haben das du da noch bei deinen Eltern gewohnt hast,sondern es liegt bzw.lag an deinem Einkommen was du erzielt hast !

Wenn du bei deinen Eltern gelebt hast,dann hättest du unter 25 Jahren nur gemeinsam mit deinen Eltern zusammen ALG - 2 beziehen können,erst ab 25 hättest du deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) gebildet und unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern Anspruch auf ALG - 2 gehabt.

Es ist also ganz egal ob du da noch bei deinen Eltern gewohnt hast oder nicht und auch ob du da unter oder über 25 warst ist dann erst einmal nicht so wichtig,zumindest was das anrechenbare Erwerbseinkommen betrifft.

Unter 25 hätten in der Regel deine Leistungen deine Eltern vom Jobcenter bekommen,wenn du aber jetzt selber Erwerbseinkommen oder sonstiges Einkommen erzielt hast,dann wird dir das auf deinen Leistungsanspruch angerechnet,nachdem Freibeträge berücksichtigt worden.

Man müsste also wissen für wie viele Monate du etwas zurück zahlen sollst,was du in dieser Zeit an Brutto und Nettoeinkommen hattest,wie alt du da warst,wie viele Personen im Haushalt gelebt haben,ob deine Eltern noch Kindergeld für dich bekommen haben und was deine Eltern an KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ohne den monatlichen Abschlag für den normalen Haushaltsstrom ) zahlen mussten.

Dann könnte man nämlich deinen damaligen Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - lV ) berechnen und anhand deines Einkommens dein anrechenbares Einkommen berechnen und das dann mit den Rückforderungen vergleichen.

Wenn man mal mit den 2000 € Rückforderung rechnen würde und das auf einen Zeitraum von 10 Monaten verteilt,dann wären das pro Monat 200 € die deine Eltern für dich zu unrecht bezogen hätten.

In diesem Beispiel hätte es also schon ausgereicht wenn du pro Monat eine geringfügige Beschäftigung ausgeübt hättest und da monatlich 350 € Brutto verdient und auch aufs Konto bekommen hättest und dieses Einkommen vom Jobcenter aus irgend einem Grund nicht berücksichtigt wurde.

Denn ab dem 15 Lebensjahr gelten auf Erwerbseinkommen die Freibeträge nach § 11 b SGB - ll,dass wären vom Bruttoeinkommen zunächst mal 100 € Grundfreibetrag,ab 100 € - 1000 € Brutto kämen noch mal 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % an Freibetrag dazu.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen bzw.bei einer geringfügigen Beschäftigung von dem was aufs Konto ausgezahlt wird und das ergibt dann das anrechenbare Erwerbseinkommen,dass dann von deinen Leistungen abgezogen würde,ist das nicht passiert ist eine Überzahlung eingetreten und das wird dann irgendwann wenn es raus kommt zurück gefordert.

So läge dein Freibetrag bei z.B. den 350 € Bruttoeinkommen bei 150 €,also erst mal die 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 250 € die über den 100 € liegen noch mal 20 %,also noch mal 50 € dazu.

Diese 150 € Freibetrag hätte man dann theoretisch von den 350 € Einkommen abgezogen,wenn du sie auch aufs Konto bekommen hättest und das wären dann pro Monat 200 € anrechenbares Erwerbseinkommen gewesen,bei angenommen 10 Monaten ohne Berücksichtung würden das dann diese 2000 € Rückforderung ergeben.

Also ohne die obigen Angaben kann man dazu nicht viel mehr sagen.

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Wenn Du zuviel verdient hast, musst Du die zuviel gezahlte Leistung natürlich zurückzahlen.

Es gibt Rechner im Netz, wo Du dasselbst nachrechnen kannst.

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Die Berechnung steht in dem Brief, den Du dazu bekommen hast. Das kann man leicht nachrechnen. Scheint mir jetzt keine herausragend große Summe zu sein, das kommt schnell zusammen.

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