Jjugend musiziert Niveau?

2 Antworten

Grundsätzlich gilt: Die gute Beherrschung der Werke ist wichtiger als ein besonders hoher Schwierigkeitsgrad der vorgetragenen Literatur.
In der Altersstufe IV sollte dennoch nicht mehr allzu viel Luft nach oben sein.

Bach: Ein anspruchsvolles Präludium und Fuge aus dem WK hat den Vorteil, daß es nicht lang ist und mehr Zeit für die Werke anderer Epochen bleibt. Für einen Bach-Schwerpunkt: Eine Toccata oder Präludium und Fuge a-moll BWV 894. Die Fuge ist virtuos.

Klassik/Romantik: Ein Kopfsatz einer Beethoven-Sonate der mittleren Phase oder die Variationen über ein eigenes Thema c-moll, ein Scherzo oder eine Ballade von Chopin, vielleicht auch eine Etüde, die sind bei Wettbewerben jedoch gefährlich. Wenn man es wirklich kann: Eine Opern-Paraphrase oder eine Paganini-Etüde von Liszt.

Aus dem 20. Jahrhundert: Das war nie meine Leidenschaft, deshalb habe ich hier keinen Überblick.
Die Toccata von Khatschaturjan ist ein sehr wirkungsvolles Stück, das auch zu üben anhaltend Spaß macht.

Vorteilhaft ist, weniger bekannte Werke in vergleichbarem Schwierigkeitsgrad zu wählen. Die Juroren freuen sich, wenn sie nicht immer dieselben Stücke zu hören bekommen, und wenn sie nicht jeden Ton auswendig kennen, ist das auch nicht nachteilig.

Nur ein paar wenige Beispiele... aber vielleicht kannst Du Dich schon etwas daran orientieren.

Schau dir doch die Programme der letzten Jahre in deiner Altersstufe an und die Bewertung....

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