Jimmy hat Angst vor Radfahrern

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zunächst mal: ich gehe bei Radfahrern oder auch Autos auf Feldwegen, die unverändert ihr hohes Tempo fahren und bei unserem Anblick nicht wenigstens langsamer werden, erstmal selbst mittig auf den Weg und basel da etwas umher... (bei Menschen bremst man halt doch). Und dann sammel ich die Hunde ein ganz ähnlich wie taigafee. Unser Schäfer hat alle möglichen Probleme im Bewegungsapparat, der ist nicht so schnell, da braucht man ein paar Sekunden. Ich grüße allerdings auch megafreundlich. Keine Probleme bisher ;))

Und dann würde ich Deinen Hund "hypersensibilisieren".. mit anderen Worten: Nachdem Du ähnlich wie von taigafee erkärt, eine bestimmte Verhaltensfolge mit ihm geübt hast und er sich bei Dir sicher fühlt und schon einige Male, wenn Radfahrer vorbeikamen, sich auf Dich verlassen konnte, geh mit ihm zum Fahrradrennen... Oder in die Stadt, wo viele gemäßigte Radfahrer unterwegs sind. Setz Dich irgendwo mit Schnuffel hin und zeig ihm auf diese Art und Weise, das das nix schlimmes ist.. Natürlich sollst Du ihn nicht überfordern. Wenn es zuviel für ihn ist, auf ein anderes Mal verschieben und zwischenzeitig weiter üben. Wichtig ist, dass Du in jedem Moment Sicherheit ausstrahlst und er weiß, in Deinem Umfeld passiert ihm nichts. Mmmmh.

Meine hatte am Anfang panische Angst vor glatten Böden. Ist ausgerastet und Richtung Fenster gesprungen etc... Also Vertrauen aufbauen und dann ab ins Einkaufszentrum, wo nur glatte Böden sind. erst nur kurz, zur einen Tür rein, zur anderen raus. Und immer länger. Mittlerweile trabt sie als wenn nichts wäre mit.

Man kann den Hund nicht von allem was ihm Angst macht, fernhalten. Aber man kann mit ihm zusammen die Erfahrung machen, das das alles halb so schlimm ist. Das man ja da ist.

Das Wichtigste ist sein Vertrauensverhältnis zu Dir.

Hach ja, bei meinem letzten Staff-Rüden hätten eher die Radfahrer Angst haben müssen (wenn ich nicht dabei gewesen wäre, so saß er ja nur...): der stand auf Gummireifen ;) Auch von Autos..

Vielen vielen Dank für den Stern! ;))

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entweder du suchst dir einen andern spazierweg und gehst dem problem aus dem weg oder du versuchst deinem hund sicherheit zu geben in dem du deinen hund zu dir nimmst wen ein radfahrer kommt, ihm sitz sagst und dich dann ganz gross und selbstsicher VOR deinen hund stellst...das kannst du in allen situationen machen wo sich dein hund unsicher fühlt,sprich deinen hund führen und im sicherheit geben,deinem hund vermitteln das du die situation löst...

Das kenn ich gut. Der Hund am Baum, der Mensch auf dem Gehweg . quer über dem Radweg die Leine. Und wer stürzt bzw wird gebissen von der Töle? Der Radfahrer, weshalb fährt er auch auf dem Radweg.

Nein,ich gehe immer am Rand!

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@polditier

Und Wenn zwischen dir und dem Hund kein Weg ist, dann kann da auch kein Radler den Hund fast anfahren.

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bei uns fahren die fahrradfahrer zum teil besonders auf engen waldwegen besonders rücksichtslos rum. klingeln sie aber von weitem, regen sich manche hundehalter auf, weil sie meinen, der weg gehöre ihnen.

da ist also eigentlich auf beiden seiten besserungsbedarf.

ich habe keine erfahrung mit terriern, kann dir nur sagen, wie ich es bei meinem hund von anfang an gemacht habe: bei herannahendem fahrrad, sei es von vorne oder hinten habe ich ihn sofort ganz an die seite, sogar noch vom weg runter in die büsche gesetzt, dazu erst den befehl "rüber", was sich auf die rechte seite bezieht, und dann "bleib" beigebracht. ich selbst hab mich ganz nah an ihn rangestellt, so dass auch das vorbeizischen ihn nicht mehr allzusehr beängstigt hat. damals war er allerdings 4 monate alt und hat gern schutz in anspruch genommen. wie das bei deinem hund wirkt, hängt zum teil von seinem vertrauen in dich ab, aber auch vom grad seiner selbständigkeit und seinem schutztrieb ab.

heute kann ich ihn freilaufenlassen und sehe deutlich, dass er beim kleinsten fahrradgeräusch sofort die rechte seite aufsucht, um aus der gefahrenzone zu sein. trotzdem passe ich höllisch auf und sage sofort deutlich und laut "rüber", wenn die tendenz einer riechspur wegen wieder leicht nach links geht.

vor jeder kurve, bzw kreuzung muss dein hund stehenbleiben, und du schaust als erstes, ob da was kommt. das muss absolut in fleisch und blut übergehen. ich sehe bei einigen hundehaltern, dass sie das vorbildlich machen. nur so kannst du erwarten, dass dein hund vertrauen in dich hat und ihm die nötige sicherheit geben.

denn wenn was passiert ist, ist es deinem hund egal, ob der fahrradfahrer recht hatte, oder nicht. er hat angst, weil du ihn nicht davor bewahren kannst. dieses angstgefühl musst du ihm nun wieder nehmen. freiheit an der leine geben und kontrollieren sind zwei dinge, die ständig hand in hand gehen müssen. das erfordert hohe andauernde konzentration und aufmerksamkeit. aber wenn man zumindest teilzeitrudelführer sein will, muss man das leisten :-))).

ich wünsche dir viel erfolg!

Pack den Jimmy in das Auto und fahre mit ihm dorthin, wo keine Radfahrer deinen Weg kreuzen. Meistens findet man innerhalb von 2-3 Kilometer Umkreis einen Park oder ein Gelände wo keine Radfahrer sind und Jimmy herumtoben kann.

Vielleicht hilft es dir ja etwas, wenn du einmal Google Maps verwendest. Gib in die Suchmaske deine Anschrift ein (ohne Namen), dann kommst du in deine Gegend. Werden nur die Straßen angezeigt, dann klicke oben rechts auf Satellit und schon kannst du die Gegend in der Vogelperspektive in Natur anschauen. So könnte es dir leichter möglich sein etwas zu finden, wo du und Jimmy nicht von Radfahrern gefährdet oder angepöbelt werden.

Manchmal hat man leider den Eindruck, dass Rücksichtnahme und Anstand bei Radfahrern in eine Ventilkappe passen oder beim letzen Plattfuss, ganz davon gezischt sind.

Wo ist denn die Rücksichtnahme der Hundehalter?

Ich bin selbst Hundehalter, aber auch Radfahrer und Jogger. Nichts hasse ich mehr, als an einem unangeleinten Hund vorbeilaufen zu müssen. Weiß ich, wie der reagiert?

Es ist nicht mehr als höflich, seinen Hund zu sich zu rufen und den Sportler passieren zu lassen.

Mein Hund läuft nie (!) auf jemanden zu. Wenn er Anstalten dazu macht, rufe ich ihn zurück. Bei Radlern und Joggern hat er neben mir zu bleiben.

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@turalo

Du hast unaufmerksam gelesen, denn die Fragestellerin hatte ihren Hund angeleint, er lief also nicht frei. Ein Lehrer würde jetzt zu deinem Kommentar sagen: "Thema verfehlt!"

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@Knurri

Wohl an einer Flexi-Leine, sonst hätte er keine zwei Meter Auslauf haben können.

Also: Thema kaum verfehlt.

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Das Problem ist,ich habe keinen Führerschein...

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@polditier

Dafür hat Dein Hund ein Nervenproblem. Das hat mit dem Radfahrer nur ganz am Rande zu tun.

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