Jetzt Baulärm und demnächst keine Sonne mehr auf dem Balkon?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zur ersten Frage:

Du hast keine Möglichkeit zur Mietminderung wegen "habe keine Sonne mehr" , es sei denn Dein Mietvertrag würde einen "Sonnenpassus" enthalten.

Zur zweiten Frage:

Normaler Baulärm , wie er bei einem Neubau entsteht gehört zum allgemeinen "Wohnrisiko" Erst wenn durch ständige Nachtarbeit oder andere aussergewöhnliche Dinge (z.B.Sprengungen)das "NORMALE" überschritten wird , ist ein Anlass zur Mietminderung gegeben.

Danke für die Antwort!

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Hallo,

ich habe deinen Fall gerade zufällig gelesen und würde ja sehr gern mal wissen, wie die Situation nun aussieht? Du hattest keine Chance etwas zu unternehmen, oder?

Hast du jetzt wirklich das Pech, gar keine Sonne mehr zu haben?

Viele Grüße aus Wuppertal

Die Situation ist einfach so, dass ich nur noch vor das Haus gucke, die Laufgeräusche des Bobbycars auf dem Pflaster hallen zwischen den beiden Hausfassaden ganz schrecklich, so dass uns Mietern hier im Haus das Sitzen auf den Balkons total vergällt ist und man auch am besten immer die Fenster zu hat, weil unerträglich laut, und die Sonne kommt nur noch von Frühsommer bis Herbst. Im Winter bleibt sie hinter dem Neubau versteckt. Die Wohnqualität, was das Äußere betrifft, ist total entschwunden. Dagegen etwas zu unternehmen, war nicht möglich.

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zu Deiner ersten Frage: kann ich Dir nur sagen, dass Du da keine Chance hast. Wenn das Nachbargrundstück als Bauland eingestuft ist (und das ist es ganz offensichtlich, sonst hätte der Bauherr ja keine Genehmigung bekommen) kannst Du nichts dagegen machen. zu Deiner zweiten Frage: es ist auch eine Frage, wann gebaut wird. Wenn es zu ganz üblichen werktäglichen Zeiten ist und nicht mitten in der Nacht, hast Du auch verloren.

Danke für die Antwort!

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Ist Mietminderung rückwirkend möglich?

Hallo,

ich wohne offiziell seit dem 1.12. in meiner Wohnung.

Mietvertrag wurde Anfang September unterschrieben.

Wir durften die Möbel ab Mitte Oktober schon rüberbringen. Dort wurde der Mangel entdeckt. Stockflecken an der Decke, sofort dem Verwalter gemeldet. Dieser meinte, das läge daran, dass die Wohnung vorher ungeheizt war. und wir schlecht lüften.

Mitte November wurde aus den Stockflecken Schimmel. Die komplette Decke war voll. Verwalter gemeldet.

In den zwei Monaten durften wir netterweise nur die Nebenkosten zahlen, weil wir dort noch nicht wohnen sondern nur einziehen.

Im Dezember ist der Schimmel/Feuchtigkeit dann durch die Decke in das angrenzende Schlafzimmer gewandert. Schimmel. Dem Verwalter gemeldet. Und dem Vermieter schriftlich. (Der Verwalter kennt den Umstand seit dem er besteht persönlich und über Whatsapp, falls das Zählt) 

Dann bin ich auf meine Couch ins Wohnzimmer gezogen und hatte seit dem nur einen Raum von 3. Der Verwalter meinte, ich könnte im Januar zum 1. die Miete nicht kürzen, weil ich ja erst einen Monat dort wohnte.

Mitte Dezember habe ich einen Brief aufgesetzt mit der Androhung von Mietminderung, sollte ich keine Änderung sehen. Dann kamen in der Woche darauf Arbeiter und haben die Tapeten runtergenommen. Ich sah, dass sich was tut und habe die Miete nicht gemindert, in der Annahme, dass ich meine 3 Zimmer bald wieder habe. Das war mein Fehler...

Nun habe ich seit Mitte November einen Bautrockner, der abwechselnd die beiden Räume trocknen soll.

Ende Dezember wurde mir gesagt, dass das Dach jetzt dicht ist. Ich habe ein Angebot vom Verwalter bekommen, die Miete um 200€ (von 570€) zu mindern.

Ich habe Anfang Januar den Schimmel mit Bleistift umrissen um zu gucken, ob er noch wächst. Heute morgen nachgeprüft und er ist gewachsen.

Meine Frage ist: Kann ich die Miete rückwirkend für Dezember und Januar kürzen? Also auch nach Mangelbeseitigung?

P.S.: Ja ich bin da wohl etwas naiv gewesen... Es ist erst meine zweite Wohnung und ich bin 22 und habe da keine Erfahrung...

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