Jesus sagte: "ich bin nur gekommen für die Kinder Israel, nicht für die Hunde" (alle anderen Menschen) wir können keine Christen sein?

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11 Antworten

Bist du sicher, dass Jesus das gesagt hat? Weil das klingt nicht so liebevoll, wie er immer dargestellt wird. Im Gegenteil, er spricht allen Menschen außer den Kindern Israels die Menschenwürde ab.

Naja, vielleicht war er besonders tierlieb und es war als Kompliment gedacht. Wer weiß.

Bevor ich mich da zu sehr hinein steigere, würde ich gerne die Quelle genannt bekommen.

Jesus sagte: "ich bin nur gekommen für die Kinder Israel, nicht für die Hunde" (alle anderen Menschen) wir können keine Christen sein?

Bei einer solchen Behauptung sollte man auch anzeigen, wo das stehen soll. Wenn man das nicht angeben kann, also Buch, Kapitel und Vers, ist eine solch kontroverse Behauptung lediglich eine Behauptung dessen, der dies aufzeigt, in diesem Fall Du als Fragesteller und für mich daher in Bezug auf Jesus nicht ernstzunehmen, solange Du nicht beweisen kannst, dass dies so in der Bibel steht.

Jesus war Jude und hatte keinerlei Absicht , das Judentum ins Christentum umzuwandeln. Allerdings wurden die Juden eben schon in der Antike oft und laneg unterdrückt und Jesus wollte das Judentum, ergo die "Hebräer" und "Israeliten" stärken. Es waren die Nachfolger bzw. Anhänger Jesu die sich dann abgespalten haben. 

Was genau sind denn unsere "vor der Kirche" - Wurzeln?

mozi32 28.06.2017, 18:00

unsere eigene Schamanische Tradition um die Götter wie in der EDDA beschrieben! Der Weltenbaum unten das reich der Hel, wir leben in Mitgard der Mittelwelt und oben ist Asgard das Reich der Götten, von da ausgehend zu den Seiten sind weitere Reiche zb der Riesen etc. Hast du nie die EDDA gelesen??? Das ist unsere Bibel kann man so sagen denn die Edda übermittelt die unserem Volke zugehörigen Sagen und Mytologie so wie die Bibel die Mythen und Sagen der Hebräer vermittelt. Im Harz sind noch alte Kultstätten zu bewundern auch in Skandinavien ist alles voll von Runensteinen und sowas. Unsere Vorfahrne waren tief mit der Natur verbunden und tauchten an Festtagen mithilfe heiliger Pflanzen und Pilze in das Reich der Götter und Geister ein! Sie bekamen Visionen und so die die Menschen anleiteten. Die Menschen waren ein Teil unserer Erde genau wie überall alle Völker es so gemacht haben. Doch die Kirche hat all das zerstört! Und sie nahm uns die Wege und heiligtümer um mit der anderen Welt in kontackt zu bleiben und gab uns statt dessen die Bibel also die Tradition der Hebräer die mit unserem Volk nichts zu tun haben und zwangen uns ihren komischen Kult auf. Ein Kult der wie ein Schneeballsystem funktioniert nach oben hin immer reicher und mächtiger. Unsere Vorfahrne waren freie menschen die in Anarchie lebte also ohne Herrscher die sie ausbeuteten, sie lebten vom Ackerbau und von dem Was der Wald oder das Meer zu bieten hatten. Sie lebten Monogane Beziehungen nicht wie die Homos in der Kirche die sich an Kindern vergriffen haben ekalhaft sowas!

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Und vor deren Religionen gab es wieder andere Religionen und Glauensrichtungen.

Was daran liegt, dass all diese Strömungen nichts weiter sind als Märchen und Mythen. Ausreden mit denen sich die Menschen von früher die Welt zu erklären versuchten.

In einer modernen Gesellschaft ist kein Platz mehr für solche realitätsfremden Spinnereien.

Okay, wir werden also wieder Heiden! Ich mach die Priesterin, stranguliere dich mit einem Strick und werfe dich als Opfer ins Moor! ;-)

Nee, jetzt ernst:

Auch Jesus hat einen Entwicklungsprozess durchgemacht. Seine Sendung richtete sich zunächst an das Volk Israel. Eine Predigtreise in das heidnisch durchfärbte Gebiet der Dekapolis scheiterte am Widerstand der dortigen Bevölkerung. Den ernsten Glauben der Samariter erkannte er erst nach und nach. Am Ende steht der Auftrag "Gehet hin in alle Welt und lehret die Völker..."

Auch das Christentum, das ursprünglich einfach nur eine der vielen Varianten des Judentums war, machte durch Paulus & Co eine Wandlung durch. Religionen sind keine starren, tiefgefrorenen Gebilde aus der Vergangenheit, gut konseerviert, aber tot.

Glaube lebt. Er entwickelt sich, er bleibt niemals stehen.


mozi32 28.06.2017, 18:02

Die Moorleichen waren Menschen die aus der Gesellschft ausgeschlossen wurden Verbrecher und sowas! Wo hast du bloß diese Schauergeschichte her und was soll die Morddrohung?? Du bist ja nicht normal. Ich möchte Gott das Göttliche lieber selber erfahren statt mir gelaber von einem priester anzuhören oder zu lesen was irgendein dummer Wüstenmensch getan hat den es vermutlich nichtmal gab, was hat denn Abraham oder wie die alle heißen mit uns zu tun?? Nichts.

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Jesus ist gekommen, um dem Volk Israel das messianische Friedensreich anzubieten. Hätten die religiösen Führer des Volkes Jesus nicht abgelehnt, sondern erkannt, dass er der von den Propheten des Alten Testaments verheißene Messias ist, hätte Jesus sein Reich aufgerichtet und die ganze Welt - auch alle nichtjüdischen Nationen - hätten davon profitiert. So verheißt es das Alte Testament...

Da Jesus aber abgelehnt und sogar gekreuzigt wurde, entstand die christliche Gemeinde, die aus jüdischen und nichtjüdischen Menschen aus allen Völkern bestehen sollte. Das Neue Testament sagt ausdrücklich, dass es keine Rolle spielt, welcher Nationalität jemand angehört: "Wo e noch ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, [noch] Barbar, Skythe, Knecht, Freier — sondern alles und in allen Christus" (Kolosser 3,11).

Jesus hat seinen Jüngern selbst den Auftrag gegeben, Menschen aus allen Nationen zu seinen Nachfolgern zu machen: "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe" (Matthäus 28-19-20).

Dies sagte Jesus den Jüngern nach seiner Auferstehung. Als er mit der Frau sprach und ihren Glauben testete, indem er bemerkte, dass er "nicht für die Hunde" gekommen sei (Matthäus 15,26), war sein Auftrag noch auf das Volk Israel begrenzt, das zu dieser Zeit die Möglichkeit hatte, den verheißenen Messias zu erkennen, anzunehmen und großen Segen zu haben oder abzulehnen und mit den Folgen leben zu müssen.

Trotzdem ging Jesus auf die Frau ein und half ihr. Die MacArthur-Studienbibel bemerkt dazu treffend: "Die verlorenen Schafe des Hauses Israel mussten die Speise zuerst bekommen, dann erst die kleinen »Hunde« (Was er zu dieser Frau sagt, darf nicht als hart oder herzlos verstanden werden. In Wirklichkeit entlockte er ihr damit ein Bekenntnis ihres Glaubens)."

chrisbyrd 29.06.2017, 01:32

Als Ergänzung die Erklärung des Walvoord-Bibelkommentars:

"Jesus erinnerte sie: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (vgl. Mt 10,6). Er war gekommen, um seinem eigenen Volk das Reich zu bringen, das David viele Jahrhunderte zuvor verheißen worden war. Es war daher nicht in Ordnung, wenn er den Heiden Segnungen brachte, bevor Israel gesegnet war. Doch die Frau war nicht so leicht zu entmutigen. Jesus war ihre letzte Hoffnung für ihr Kind. Sie bat ihn auf den Knien: "Herr, hilf mir!" Jesu Antwort machte ihr ihre Lage klar, denn er sagte: "Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde." Er zeichnet das Bild einer Familie, die sich zum Mahl um den Tisch versammelt hat und die Speisen isst, für die der Haushaltsvorstand gesorgt hat. Die heidnische Frau sah sich selbst in diesem Bild. Sie war kein Kind der Familie (Israel), für das die auserlesensten Leckerbissen bereitgehalten wurden.

Sie sah sich als Haushund (als eine Heidin; die Juden nannten die Heiden häufig "Hunde"), der die Brosamen, die vom Tisch des Herrn fallen, erhält. Sie wollte Israel ja nicht den Segen Gottes wegnehmen, sondern bat nur darum, daß auch für sie in ihrer Not ein kleines bisschen von diesem Segen abfiele. Als er diesen großen Glauben (vgl. Mt 8,10), nach dem er in Israel so lange gesucht hatte, sah, erfüllte Jesus ihre Bitte: Ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde. Der Glaube dieser heidnischen Frau stand in schroffem Gegensatz zur Haltung der religiösen Führer Israels, die Jesus verwarfen. Mt 15,29-39: (Mk 7,31-8,10): Als Jesus aus Tyrus und Sidon zurückkehrte, kam er an das Galiläische Meer, ging auf einen Berg und setzte sich dort (vgl. Mt 14,23). Eine große Menge brachte viele Kranke zu ihm. Nach Mk 7,31-37 waren die Menschen, von denen Mt 15,30-31 spricht, wahrscheinlich Heiden (vgl. auch Mk 8,13 mit Mt 15,39). Jesus heilte sie, und sie priesen den Gott Israels. Auf diese Weise zeigte Jesus, was er für die Heiden wie auch für die Juden tun wird, wenn sein gerechtes Tausendjähriges Reich auf Erden errichtet sein wird."

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mozi32 29.06.2017, 19:12
@chrisbyrd

Die arme Frau die um heilung für ihre Tochter gebettelt hatte und von dem Hochnäsigen sich besser vorkommenden Juden erstmal erniedrigt wurde zeigt mir das auch Jesus auf andersgläubige voll Verachtung herabgeschaut hat (ekelhaft soein Verhalten!) dennoch ließ diese Frau voll Hoffnung diese Boshafte Erniedrigung über sich ergehen aus Liebe zu ihrem Kind und das erbarmte das Stolze Herz des Heilands der sich dann dazu erweichen ließ auch einen Menschen zu heilen der nicht zu dem heiligen Auserwählten Volke Israel gehört! Die Stelle zeigt doch sehr gut das die Juden damals sich für etwas Elitäres halten und andere Menschen für diese nur Abschaum also Hunde sind! Genauso sehen sich auch viele Moslems für die wir ja die Ungläubigen sind also Abschaum. Irgendwie finde ich diese beiden Religionen nicht schön!

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chrisbyrd 29.06.2017, 22:11
@mozi32

Dann hast du leider weder Jesus noch einen auf der Bibel basierenden christlichen Glauben richtig kennen gelernt oder auch nur annähernd verstanden.

Die Juden haben damals wirklich andere Nationen als "Hunde" bezeichnet und wollten nicht in deren Häuser gehen. Aber Jesus war völlig anders. Die Begebenheit mit der Frau hat eine bestimmte Bedeutung, die ich dargelegt habe. Dass Jesus der Frau helfen würde, war von Beginn an klar. Es ging ihm aber auch darum, der Frau nicht nur körperlich sondern auch geistlich zu helfen. Das hat einen viel größeren Wert.

Auf diese Weise ist Jesus auch mit Juden umgegangen. Behinderte wollten von ihm geheilt werden und Jesus hat ihnen zuerst gesagt, dass ihre Sünden vergeben sind. Erst danach, als der geistliche Aspekt geklärt war, hat Jesus sie auch körperlich geheilt.

Wie gesagt, hätten die Juden Jesus als Messias angenommen, hätte er das messianische Friedensreich aufgerichtet, das für die ganze Welt (für alle Völker) zum Segen sein wird, wie es das Alte Testament verheißt.

Da die Juden ihn ablehnten, starb Jesus für die Sünden aller Menschen aus allen Völkern am Kreuz und beauftragte die Jünger damit, seine frohe Botschaft allen Völkern zu bringen. Das war von Anfang an Gottes Plan, der auch im Alten Testament aufgezeichnet ist. Trotzdem hätten die Juden die Wahl gehabt, sich anders zu entscheiden und Jesus nicht abzulehnen. Das ist schon spannend...

Im Christentum spielt die Nationalität auf jeden Fall gar keine Rolle, da Gott der Schöpfer aller Menschen ist. Deshalb sagt die Bibel: "Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus" (Galater 3,28).

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Er meint vermutlich Matth 15,21. Aber das Gleichniss hat er gründlich missverstanden. Das angebliche Zitat in der obigen Form hört man manchmal bei Muslimen.

Mt 15,24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Joh 10,16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.

Man muss die ganze Bibel beachten. Das mit den Hunden hat Jesus wie folgt gesagt.

Danach brach Jesus auf und zog sich in das Gebiet der Städte Tyrus und Sidon zurück.

Dort begegnete ihm eine kanaanitische Frau, die in der Nähe wohnte. Laut flehte sie ihn an: »Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem bösen Geist furchtbar gequält.«

Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Da kam sie, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!

Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden vorwirft.

Sie aber sprach: Ja, Herr; und doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen!

Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.

Als Jesus auf der Erde war, da ging es um die Juden, um sein Eigentum. Gott, der Mensch wurde, ging in sein Eigentum, die Juden doch die nahmen ihn nicht auf. Hätten sie ihn aufgenommen, dann wäre alles wahrscheinlich anders gelaufen. So aber  lies sich Gott als Mensch von den Juden an das Kreuz schlagen und mit seinem Tod als Mensch sorgte er dafür, dass nun die Heiden eine Chance bekamen. Die anderen Schafe, von denen er spricht, dass waren die Heiden. Bei der Frau aus Kanaan hat er seine Gnade gezeigt, er hat sie geheilt, obwohl er noch nicht für die Heiden gestorben war.

Nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt bekam Petrus den Auftrag, den Heiden das Evangelium zu bringen. Und vor seiner Himmelfahrt deutete er schon an, dass ALLE VÖLKER zu Jünger gemacht werden sollten.

Jesus ist der Eckpfeiler und Vollender unseres Glaubens. Er hat Paulus ausgewählt, zu predigen und seine Apostel gesandt. Es ist also falsch, zu glauben, Jesus sei für die Juden gekommen. Das stimmt nicht. Gott hat den Juden eine Chance gegeben und ein Teil der Juden hat sie ergriffen. Die ersten Christen waren Juden. Dann hat er GANZ ISRAEL VERSTOCKT damit die Heiden gerettet werden und am Ende der Zeit wird er Israel wieder als Volk annehmen und sie werden dann ihn, Jesus als Gott annehmen.

Jesus hat zwar keine Religion gegründet aber er ist der Grundstein für alle Christen. 

Wo steht das? Kannst du das belegen? Es passt nicht  zu "liebet eure Feinde"

mozi32 28.06.2017, 18:06

Matthäus 15,24 es gibt weitere ähnliche annmerkungen von Jesus in der Bibel! Jesus war ein religiöser Fanatiker und ein Rassist der sich allein an die Juden gewendet hatte andere Menschen mochte er nicht, aber aus Mittleid heilte er auch mal eine Frau die keine Hebräerin war! Weil seine Jünger ihn dazu drängten.. Mohammed rief auch zu Bruderliebe auf.. wer ein Festmahl ist und weiß sein Bruder hungert und ihn nicht teilhaben lässt der ist kein Moslem.. ja zu den Glaubensbrüdern sind sie brüderlich, andere menschen werden bereitwillig gemordet. Krank ist sowas!

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Sag mal die Stelle wo das steht

mozi32 28.06.2017, 18:03

Matthäus 15,24

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Gab es damals schon Israel?

mozi32 28.06.2017, 18:10

Ja gab es! Und seid dem Ende des zweiten Weltkriegs durch die Engländer neu begründet finanziert von der Rotshild Bank, die damals die Engländer finanziell unterstützte der preis war die neugründung Israels. Momentan werden aus dem Grunde Kriege geführt da Israel die Historischen Grenzen aus der Bibel wieder haben möchte, das sogenannte "Groß Israel" daher der Krieg in Syrien. Es werden dort weitere Kriege kommen seht euch einfach die Historischen Grenzen an und ihr könnt schauen welche Länder als nächstes vom "Terrorismus" heimgesucht werden. Wer denken kann der denke und wer fernsehen schaut bleibt dumm.

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