Jesus ist für die Sünden der Menschen gestorben, aber doch nur für diejenigen die ihm folgen, während die anderen für ihre Sünden später bestraft werden - oder?

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27 Antworten

Hallo Nobody04,

......sich von ihm abwendeten und nichts mit ihm zu tun haben wollen.....

Das ist das, was man als Hölle bezeichnet.

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Kommentar von Nobody04
10.08.2016, 01:08

In der Bibel gibt es ja das Zitat: 

Joh 3:17-18 

"Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. Wer ihm vertraut, wird nicht verurteilt, wer aber nicht glaubt, ist schon verurteilt. Denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist der einzigartige Sohn Gottes."

Dann könnte man doch diese Stelle so interpretieren, dass der Mensch wie du schon gesagt hast, mit dem nicht folgen sich selbst verurteilt und bestraft hat und nun in seiner selbstgebauten Hölle als verurteilter lebt. Es gibt ja auch viele Atheisten die trotzallem unglücklich mit ihrer Weltanschauung sind, aber einfach nicht glauben können.

(habe das auch schon oft gelesen, dass der Atheismus, die Menschen in der Regel nicht glücklicher macht)

Es steht ja auch nicht im Zitat, zu welcher Strafe sie nun verurteilt wurden. Vielleicht ist es einfach nur ihr unglück auf Erden und wenn sie dann sterben, haben sie ihre Strafe abgesessen und können trotzdem noch in den Himmel kommen ?

Letztendlich muss man die Bibel doch auch immer interpretieren.

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Man kann von der Bibel nicht dieselbe Widerspruchsfreiheit verlangen (naja, verlangen kann man schon, es wird einem aber nicht erfüllt) wie in einem modernen wissenschaftlichen Text. Theoretisch ist es so gedacht: Jesus ist für die Sünden aller Menschen gestorben, daraufhin glauben alle an ihn. Alle verhalten sich ganz toll, und alle kommen in den Himmel.

Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es aber so aus, dass nicht alle an ihn glauben. Diese Wendung ist so nicht vorgesehen (denn die für die Bibel logische Folge ist: man glaubt an ihn). Ergo tritt nun "Plan B" in Kraft ("wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet").

Gut, nun könnte man argumentieren, dass Gott mit seiner Allmacht das schon regeln könnte (er könnte ja "machen", dass alle automatisch glauben). Aber die christliche Antwort darauf ist meist, dass Gott uns unsere Freiheit lässt (was an einer Freiheit, die in die Verdammnis führt, so toll sein soll, erschließt sich mir nun nicht...).

Das ist in etwa so, wie auf einer hohen Fußgängerbrücke das Geländer wegzulassen, weil es "Freiheitsberaubung" wäre. Vielleicht möchte ja jemand gerne da runterstürzen, und wird nun von nicht-freiheitsliebenden Menschen daran gehindert.

Freilich könnte man nun auf die Idee kommen, dass die Kombination von Gottes Allmacht + Allgüte doch nicht so ganz lückenlos zu sein scheint. Allerdings wird nun von christlicher Seite wieder heftig widersprochen (und die leichte Widersprüchlichkeit wird wortreich wegdiskutiert, dieses Talent der blumigen Äußerungen geht mir leider ab).

Protestanten lehren gerne die Heilsgewissheit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heilsgewissheit

Und wenn du mich nun fragst, ob ich das alles verstanden hätte: äh, nö, hab ich nicht. Protestanten wehren sich stark gegen eine Errettung mithilfe von Werken. Sie sagen sich halt: man glaubt halt, und dann kann man sich sicher sein (die Werke sind nur eine Folge).

Wie sich das mit einer Lebenswirklichkeit mit "schwankendem" Glauben verträgt, weiß ich nicht.

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Kommentar von Abahatchi
10.08.2016, 02:17

Theoretisch ist es so gedacht:

In Anbetracht des Kontextes von Deiner Antwort müszte dort "thetisch" und nicht "theoretisch" stehen.

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Es ist heute im Christentum umstritten, ob Jesus für unsere (oder gar wegen unserer) Sünden gestorben ist. Den Kreuzestod deuten viele Theologen heute eher so, dass Gott in Jesus solidarisch mit seiner Schöpfung ein schlimmes irdisches Ende auf sich nahm, um zu zeigen, dass alles Schlimme und alles Scheitern in der Welt durch Gottes Liebe überwunden wird. Darin besteht die Erlösung.

Daraus folgt, dass Jesus solidarisch für ALLE Menschen gestorben ist, egal, ob sie vor oder nach ihm gelebt haben, egal, ob gläubig oder ungläubig. Schon Jesus hat vielen geholfen, die keine Juden waren.

Ja, in der Bibel stehen schlimme Drohungen gegen Ungläubige. Das muss man aus der Sicht der frühen Christenheit sehen, die ihren Anhängern etwas Besonderes (die Rettung beim nahen Weltende) bieten mussten. Die Texte sind ja nach Jesus verfasst, und da konnte man Aktuelles mit Vergangenem verflechten.

Jetzt, 2000 Jahre später, wo das "nahe" Weltende ausgeblieben ist, hat man mehr begriffen, auch wenn das in der traditionellen Liturgie noch anders lautet. Ich erinnere auch immer daran, dass für jeden persönlich das "Weltende", nämlich das Ende seines irdischen Lebens durch seinen persönlichen Tod, ja tatsächlich jeden Moment eintreten kann. Da braucht es überhaupt keinen globalen Weltuntergang.

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Jesus selber sagt, das ganze geschehe, um die Schriften der Propheten zu erfüllen. (Matth. 26,56)

Er verweist selber nie darauf, für die Sünden der Welt bezahlen zu wollen.

Erste Anklänge daran erfindet Paulus im Römerbrief und von da ab gab es eine gewisse Eigendynamik. Erst Kirchenlehrer Augustinus hat die Erbsündenlehre erfunden und das auf der Basis der Prädestinationslehre sowie einem Übersetzungsfehler in seiner Bibel. Ab da wurde dann die Erbsündenlehre teil des christlichen Glaubens.
Abgesehen davon hat das von Paulus erfundene Christentum mit der Lehre des Jesus von Nazareth sowieso nicht viel zu tun.

Daher musst du dich selber fragen, wessen Aussagen dir wichtiger sind: die von Jesus oder die von Paulus und den frühen Kirchenlehrern. Wenn du Paulus und den anderen Katholiken folgen möchtest, dann ist es nach deren Meinung tatsächlich so, dass Jesus nur für Katholiken gestorben ist, nicht aber für andere Christen oder gar Ungläubige.

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Kommentar von Viktor1
09.08.2016, 18:39

Ich muß dir hier mal teilweise zustimmen. Es wird viel zu wenig die Botschaft Jesu selbst beachtet.
Aber Paulus tut man so Unrecht. Er hat viel aus seiner pers. Situation in seinen Schriften eingebracht in der Auseinandersetzung mit den "Judenchristen" welche  vom "Alten Bund" nicht los lassen konnten.
Er hat deshalb manchmal partiell überzogen, im Stellenwert der Gnade Gottes, (gegen Gesetzeswerke) welche er für sich (unverdient !) stark empfunden hat, als Spätberufener.
Aber von ihm ist auch die Aussage, daß jeder, auch der "Ungläubige", der sich nach dem ihm ins Herz gegebenen Gesetz richtet, das Heil erlangen kann.(Röm.2,12-16)
http://www.bibleserver.com/text/EU/R%C3%B6mer2
somit also z.Bsp. auch Atheisten, welche Gott nicht (er-)kennen.
Und dies entspricht haargenau auch der Lehre Jesu im Sinne des "Neuen Bundes" (Hebr.8.1-13)
http://www.bibleserver.com/text/EU/Hebr%C3%A4er8
für den er sein Blut gab.(Luk.22,20)
http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas22
Auch gibt es die Aussagen von Paulus, daß ohne die Liebe nichts geht (seine "Hymne" an die Liebe) und daß der "Glaube" sich nur in der Liebe bewährt. (Gal.5,6)
http://www.bibleserver.com/text/EU/Galater5
Richtig ist, daß der Erlösungsglaube von der Kirche forciert wurde.
Falsch ist, daß die Botschaft Jesu damit von der (kath.) Kirche aufgegeben wurde. (Rechtfertigungslehre)
Ohne gerechtes Handeln geht da eben nichts.

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Also falsch ist es nicht. Aber ich erkläre es mal so:
Jesus ist für die Sünden aller Menschen gestorben. Für wirklichen jeden! Allerdings nimmt eben nicht jeder Mensch dieses Geschenk an. Trotzdem hat jeder von uns die Möglichkeit errettet zu werden. Die Entscheidung liegt also beim Menschen.

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gesamten Menschheit in der Welt gestorben und er hat somit für sie bezahlt.

Der Umkehrschluss wäre dann, man wird Christ (lässt sich taufen bzw. wird getauft [als Säugling, der sich nicht wehren kann und quasi vereinnahmt wird], je nach Konfession) und schon kann man die "Sau" rauslassen, ist schon alles beglichen.

Dazu gehört als Minimum, man versucht ernsthaft gemäß den Regeln und Vorschriften der Religion zu leben.

Womit aus meiner Sicht die Glieder zumindest einer großen Konfession ein riesige Problem haben dürften.

Sie leben (oder versuchen) nach Regeln, die eine Institution (Kirche) erstellt hat zu leben und es bedarf schon ziemlich viel Großmut, die mit der Religion (Bibel) in Einklang zu bringen.

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Der Tod ist der Sünde Sold (die Folge), aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben durch Jesus Christus. Man muss also nur die Sünde los werden, um die Gabe Gottes empfangen zu können.

Wer permanent sündigen will und das für gut und richtig hält, wird wohl kaum Lust haben, das Geschenk Gottes, nämlich die Sündlosigkeit aus Glauben, anzunehmen. Er wird auch kaum Jesus nachfolgen wollen, weil das nicht seine Welt ist. Ohne ein Leben mit Jesus gibt es keine Erlösung von der Sünde.  Eine Generalabsolution durch Gott ist nicht möglich und vorgesehen, an keiner Stelle der Bibel.

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Jesu ist gestorben, weil er den Römern ein Dorn im Auge war; sie haben sich durch ihn bedroht gefühlt.

Sein Tod hat nichts mit uns zu tun.

Wir sollten ihn aber als Vorbild nehmen, was das Verzeihen betrifft ("Vater vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun"). So gesehen ist er der Weg, also ein Wegweiser, Wegbereiter. Er hat das Verzeihen in der Menschheit etabliert.

Unsere "Sünden" können wir nur selbst wegwaschen, indem WIR, wie er verzeihen; - uns und allen anderen alles, was jemals absichtlich oder unabsichtlich Menschen und Natur angetan wurde und wird.

Durch das Verzeihen machen wir uns frei, sind wir nicht an negative Gefühle gebunden und nehmen uns selbst alle Stachel aus dem Herzen.

Das Verzeihen (wie einiges andere auch) ist nämlich eine sehr wichtige Voraussetzung dafür, dass wir etwas erleben können, das Jesus "2. Geburt", "Geburt durch den Geist" genannt hat.

Diese "2. Geburt" ermöglich uns einen Zugang zum "Höchsten Absoluten".

Wir bekommen durch sie ein neues Bewusstsein.

Das Reich Gottes ist also kein Ort, sondern ein besonderer, eben himmlischer Bewusstseinszustand. (den übrigens alle bedeutendenReligionen ursprünglich angestrebt haben, dieses Ziel jedoch im Lauf ihres Bestehens aus den Augen verloren haben)

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Kommentar von Viktor1
10.08.2016, 15:14
Jesu ist gestorben, weil er den Römern ein Dorn
im Auge war; sie haben sich durch ihn bedroht
gefühlt.

Du fängst deinen Beitrag an mit einer Behauptung, welche so nicht aus den Schriften hervor geht. Was willst du damit bezwecken ?
Mann sollte doch wenigstens irgendwelche Schriften (egal ob diese auch zu hinterfragen sind) präsentieren können, welche dies belegen.
Die Schriften, welche uns zur Verfügung stehen besagen, daß Jesus  der religiösen Führung der Juden ein "Dorn im Auge" war. Die Römer sollen sich durch Jesus bedroht gefühlt haben ? Warum dieser Unsinn der von denen welche Jesus abwerten wollen gerne gebracht wird ?
Ansonsten kann ich deinen Ausführungen weitgehend zustimmen.

Sein Tod hat nichts mit uns zu tun.

Irgendwie schon. Es war von Jesus voraussehbar (und er hat sich auch so geäußert) daß seine Botschaft nicht einfach so hingenommen werden konnte. Hier das eine "Gebot des Herzens" (s.a. Jerm. 31,33) deren Erfüllung allein ausreicht um zum "Heil zu gelangen, dort das mos. Gesetz mit vielen Geboten und Vorschriften deren Erfüllung nach der Lehre der Schriftgelehrten heilsnotwenig sind. Das konnte nicht gut gehen. Da kam auch Hass  gegen ihn auf  weil er sich an die Seite Gottes stellte und die Schriftgelehrten damit auf die "andere Seite". Und das von dem Sohn eines Zimmerers.
Jesus ist für seine Heilsbotschaft (zu unserem Heil) gestorben wie auch Unzählige nach ihm, welche von seiner Botschaft in der Welt Zeugnis ablegten. Er hat dies auch voraus gesagt (Mt.10,16-25)

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In 1. Johannes 2,2 steht über Jesus: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt."

Dazu mal der Bibelkommentar des bekannten Auslegers Dr. John Walvoord: "Wenn Gott einem Gläubigen, der gesündigt hat, Barmherzigkeit erweist und ihn die Folgen seiner Sünde nicht in ihrem vollen Ausmaß tragen lässt, so ist das nicht das Verdienst des Gläubigen. Die Gnade, die ihm durch die Fürsprache Christi zuteil wird, ist vielmehr wie die gesamte göttliche Gnade auf Christi endgültiges Opfer am Kreuz zurückzuführen. Wer auch immer sich fragt, wie er sich Gottes Gnade erwerben kann, nachdem er gefehlt hat, der findet in diesem Vers die Antwort.

Die von Jesus Christus bei Gott erwirkte Versöhnung ist so vollständig, dass sie sich nicht nur auf die Sünden der Christen erstreckt, sondern auch für die der ganzen Welt gilt. Damit bestätigt Johannes, dass Christus wirklich für alle Menschen gestorben ist (vgl. 2Kor 5,14-15.19; Hebr 2,9).

Das heißt natürlich nicht, dass auch alle Menschen gerettet werden, sondern nur, dass jeder, der das Evangelium hört, erlöst werden kann, wenn er es möchte (Offb 22,17)." 

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Jesus Christus ist doch für die Sünden der gesamten 
Menschheit in der Welt gestorben und er hat somit
für sie bezahlt.

Wer hat denn "Bezahlung" verlangt ? Mit grausiger Folter und Blut ?
Welcher Rachegott soll da Platz in der Botschaft Jesu haben ? Sein liebender Vater ?
Wenn dem so wäre, und so entscheidend wichtig, hätte Jesus doch deutlich, ausführlicher, öfter  davon gesprochen.
Aber nichts davon von ihm. Auch der Hinweis in Mt.28,26 "...

28 das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
ist so in dem gleichen Bericht bei Markus und Lukas (Johannes bringt garnichts) nicht wiederholt worden. Warum nicht, wenn dies so wichtig wäre ?
Man kann also zu recht annehmen - Jesus hat dies garnicht so gesagt.
Es würde auch dann nicht den Glauben an einen Opfertod zur Sündenvergebung begründen.
Wie kommt aber Matthäus darauf ?
Alle Evangelisten haben Aussagen Jesu (genaue Worte sind weniger überliefert) teils ergänzt, oft mit Textstellen aus der Tora, zu "Bekräftigung".
Der "Neue Bund" , für den Jesus sein Blut gab, ist in allen 3 Evangelien erwähnt. Diese Aussagen Jesu könnten also wahrscheinlich sein.
In der Ankündigung des "Neuen Bundes" bei Jeremia 31,31-34 (bestätigt durch Hebr.8,1-13) heißt es zum Schluß:
12 Denn ich verzeihe ihnen ihre Schuld und an ihre Sünden denke ich nicht mehr.
Dies ist wohl die "Ergänzung" von Matthäus zum "Neuen Bund", welche er aus der Tora entnommen hat.
das gilt nur für diejenigen Menschen die ihm folgen.
Das "Heil" (Reich Gottes) ist denen zugedacht, welche seiner Botschaft folgen.
Diese besagt u.a.daß die Befolgung des Gesetzes des Herzens (Gewissen Liebesgebot !) zum "Heil" führt.
Da sind alle Menschen guten Willens auf der ganzen Welt eingebunden, ob sie Jesu Botschaft nun kennen oder nicht, "glauben" (können)  oder nicht.
Dies hat jedenfalls auch Paulus so gesehen und es widerspricht nicht der Botschaft Jesu.   

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Grundsätzlich ist Jesus Christus nach der Bibel für die Sünden wirklich aller Menschen am Kreuz gestorben.

Seine sündenbefreiende Tat kann jedoch nur den Menschen zum Vorteil gereichen, welche bereit sind, dieses "Geschenk" auch anzunehmen und daraufhin Jesus im Glauben auch nachzufolgen.

Jeder ist also frei, über seine eigene Zukunft zu entscheiden. Gott zwingt niemanden, obwohl er durchaus die Macht dazu hätte. Er will nur Freiwillige!

Es gibt Menschen, die legen das meiner Meinung nach "fälschlicherweise" so aus, als könne es deshalb keinen Gott geben, gerade deshalb, weil er uns so viele Freiheiten gewährt. 

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Kommentar von WeicheBirne
09.08.2016, 18:39

Mit anderen Worten: Er ist nur für die gestorben, die an ihn glauben.

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Nein grundsätzlich steht dies schon einmal nicht so in der Bibel. Die Bibel ist in ihrer Höllenbeschreibung widersprüchlich und vage.

Und es ist außerdem wichtig zu betonen, daß wir uns hier im Bereich der Mythen befinden und nicht im Bereich der Realität.

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Im Grunde genommen ist das so richtig, dennoch ist es kein Widerspruch. Du kannst es Dir auch so vorstellen, die Regierung sichert jedem Straftäter Amnestie zu der während einer bestimmten Frist einen Antrag stellt. Jeder ist berechtigt, also die Regierung hat jedem Amnestie zugesichert, dennoch profitiert nicht jeder davon.  

By the way: "Die anderen aber, die sich von ihm abwendeten und nichts mit ihm zu tuen haben wollen, die müssen mit der Bestrafung Gottes und der Hölle für ihre Sünden rechnen." Für diese Gruppe von Menschen wäre es aber auch eine Strafe die Ewigkeit in der Gegenwart Gottes verbringen zu müssen, wenn sie es bereits in diesen wenigen Jahren auf Erden nicht mit ihn aushielten.  

Meinst Du etwa das es ungerecht sei, wenn der der sich bewusst von Gott abwendet nicht von Gott auch noch mit dem Ewigen Leben in höchster Qualität belohnt wird? Doch sicherlich nicht. Ungerecht mag es eventuell erscheinen, wenn man sich überlegt das im Laufe der Weltgeschichte nur ein kleiner Teil aller Menschen jemals vom Gnadenangebot Gottes gehört haben. Doch auch darin ist Gott gerecht das er jedes Menschen Herzen anschaut. Zu dieser Problematik ein gutes Video von Sylvain Romain unter dem Titel: "Was geschieht mit denen, die nie von Christus gehört haben?"  

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Ganz ehrlich, den entsprechenden Bibelvers dazu wüsste ich grad nicht.

Aber was du schreibst, ist tatsächlich die Grundaussage der Bibel, mindestens des Neuen Testaments.

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Für den Mist, den man verbockt, wird man immer persönlich zur Rechenschaft gezogen, den muß man selber in den nächsten Inkarnationen wiedergutmachen. Ein Ausgleich muß geleistet werden und so gerecht, wie der Kosmos in diesem Verfahren vorgeht, kann kein menschliches Gericht sein.

Religionen sind von machtgierigen Menschen erfunden worden, genauso wie politische Ideologien. Das ist das Mittel, die Menschen zu knechten, sie bei der Stange zu halten und im Bedarfsfall gegeneinander hetzen zu können. Funktioniert seit Jahrtausenden....

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Kommentar von schelm1
09.08.2016, 17:24

...bei uns in Deutschland existiert eine stark gemilderte Form, die sich Demokratie nennt, welche allerdings häufig als das Regiment abgehobener Parteipolitbonzen mit fehlender Indentifikation zur Basis empfunden wird!

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Ja, das ist -im Kern und zusammengefasst- richtig so.

Jesus ist am Kreuz gestorben, um JEDEN von der Sünde zu erlösen und eine Ewigkeit in gottes Reich zu ermöglichen.

Aber nur die, die das auch für sich angenommen haben, die es auch wollen, kommen in den "Genuss" dessen.

Wer das nicht will, muss die Ewigkeit nicht in der Gegenwart Gottes verbringen, sondern "darf" die Konsequenzen seiner Sündigkeit selbst tragen.

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An Deiner Frage siehst Du schon wie unsinnig Religionen sind.

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Hi :-) 

Ja so ungefähr steht das in der Bibel. Unter anderem finde ich diesen Vers dazu sehr passend:

Johannes 3,17 

Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.17Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde. 18Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.…





Das Jesus sagt er sei für ALLE Menschen gestorben heisst eigentlich dass für ihn keine Sünde zu gross ist um vergeben zu werden. Er hat die Schuld auf sich genommen für jeden Menschen für jede Sünde. Aber der Mensch muss schon daran glauben und dieses ''Geschenk'' annehmen. Weil Gott will eine Beziehung zum Menschen, er will das sich der Mensch selbst entscheiden ''Für ihn''. Ansonsten macht das gnaze ja keinen Sinn. Für mich zumindest nicht. 

Am besten liest du dir selbst mal das Johannes Evangelium durch (ist nicht so viel) Vielleicht hilft es dir das ganze besser zu verstehen. 

LG 

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in diesem märchenbuch stehen viele dinge, die jedoch nicht richtig sind bzw. so nie stattfanden, wie es dort geschrieben steht.......... wenn du dich wirklich mit dem thema religion beschäftigst, solltest du mal zu den anfängen der religionen zurück gehen, zu den ursprüngen, den gründen, warum der mensch sich damals überhaupt geistwesen und götter erfunden hat.......:)

und beim thema jesus würdest auch du die wahrheit schnell herausfinden, nämlich, dass der mensch namens jesus nie wirklich so gelebt hat wie es seine fanatischen jünger nach seinem tod aufgeschrieben haben......... jesus selbst war anhänger der weltuntergangssekte, die johannes der täufer ins leben gerufen hat und die er selbst führte und nach dem tod von johannes übernahm jesus dann diese sekte und verkündete, dass täglich der weltuntergang bevorstand, der jedoch nie eintraf............ er vertrat seine thesen auch nicht nur friedlich, sondern mit gewalt und "bestrafte" sogar tische, indem er sie umwarf.........*g*

nach heutigen gesichtspunkten wäre er als terrorist eingestuft worden....... sein wahres gesicht zeigte er mit seiner berühmten aussage "ich bin nicht gekommen um frieden zu bringen, sondern das schwert und die zwietracht"..........

und mit seinem märtyrertod und dem märchen seiner angeblichen auferstehung wurde das christentum erst zu dem, was es heute ist, denn bis zu diesem zeitpunkt was das christentum nur eine kleine, terroristische splittergruppe, die aus dem judentum hervorging...........:)

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Kommentar von schelm1
09.08.2016, 17:29

Sie müssen "Hein allwissend" sein!

Haben Sie noch ein Paar ergötzliche Gedanken zum Judentum, Islam, Hinduismus etc, auf Lager. - Von Ihnen scheint man lernen zu können oder vielleicht auch doch nicht?

Wie sehen Sie die Grimm´schen Sammlungen!?!

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Kommentar von Zicke52
09.08.2016, 18:41

@DerBuddha: Ich selbst glaube ja auch an keinen der Götter und halte Religionen für ein grosses Übel, auch wenn ich nicht ausschliessen möchte, dass sie zu Anbeginn der Menschheit eine nützliche Funktion hatten, die heute aber nicht mehr gegeben ist. Heute sind alle Religionen von den Menschenrechten weit überholt.

Trotzdem sollte man objektiv bleiben. Wie kommst du auf die Idee, der im NT beschriebene Jesus würde heute als Terrorist betrachtet? Weil er ein paar Tische umgeworfen hat?

Und bitte nicht den "Schwertvers" - Jesus erklärt im gleichen Atemzug, was er damit meint: die Zerschneidung der Familienbande aufgrund der Religion. 

Also bitte, WAS weist Jesus als Terrorist aus?

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1. Timotheus 2, 4-6:

"Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will".

Römer 10, 16-18

"Leider haben nicht alle diese gute Nachricht angenommen. Schon Jesaja sagt: "Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?" Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft und die Verkündigung aus dem Wort von Christus. Nun frage ich: "Haben sie die Botschaft etwa nicht gehört?" Aber natürlich haben sie sie gehört! "Ihr Ruf ging ja über die ganze Erde, die Nachricht ist bis in die entlegensten Ecken der Welt gekommen".


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