Jesus In der Alltagskultur - Anregungen für Referat gesucht

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Hallo chickenkiller,

Alltagskultur kann man religiöse Feiertage wohl kaum nennen; ganz abgesehen davon, dass sie in den wenigsten Fällen wirklich etwas mit Jesus zu tun haben.

Auch Symbole wie das Mordwerkzeug, mit dem Jesus vorgeblich umgebracht wurde, kann ich nicht in diesem Zusammenhang sehen.


Mir kommen eher die christlichen Verhaltensweisen - worin sich Menschen am Christus ein Beispiel nehmen – (ob sie sich nun dessen bewusst sind oder nicht) als ein Widerspiegeln von Jesus im Alltag vor.

Denn weder Feiertage noch Symbole sind alltäglich – der Umgang der Menschen untereinander schon. Und wie sie den gestalten, welche Werte sie dabei beachten, das ist Kultur im Alltag. Mit welchen Eigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmalen, die uns an den Christus erinnern, sich die Menschen schmücken.

Da dürfte an allererster Stelle die Liebe stehen, denn sie ist das herausragendste Merkmal von Jesus. Gehen Menschen auf liebevolle, freundliche Weise miteinander um, erbarmen sich der anderen Menschen, die Mitleid und Zuneigung und Hilfe brauchen – dann sehen wir Jesus in der Alltagskultur. Sprechen wir mit unseren Mitmenschen über den himmlischen Vater, so wie es sein Sohn tat und machen Gottes Namen Jehova bekannt (Johannes 17:6,26) und folgen wir dem Gebot Jesu aus Matthäus 28:19,20 (vergleiche Markus 13:10) zu den Menschen zu gehen und ihnen die gute Botschaft vom Königreich Gottes zu bringen, dann leben wir Jesus im Alltag aus und gehorchen ihm sogar.

Wir sehen, wie Menschen sich Jesus zum Vorbild nehmen und das ist es, was für mich „Jesus in der Alltagskultur“ bedeutet.

  • LIEBE „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt.“ (Johannes 13:34)

  • DEMUT „Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt.“ (Johannes 13:14, 15)

  • GEHORSAM „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28:19, 20)

  • ZEUGEN FÜR JESUS SEIN „aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apostelgeschichte 1:8)

Eine Möglichkeit ist es vielleicht, von den Feiertagen auszugehen, die mit Jesus direkt zu tun haben:

  • Advent: Lateinisch für Ankunft, die Ankunft des Herrn und Erlösers Jesus Christus (Brauchtum: Adventskalender, Adventskranz, Adventssingen usw.)
  • Heilig Abend/ Weihnachten: Erinnerung an Jesu Geburt (Brauchtum: Krippe usw.)
  • Karzeit: Leidenszeit von Jesus (einige fasten in dieser Zeit oder verzichten auf bestimmte Dinge)
  • Gründonnerstag: Das letzte Abendmahl (an dieses Abendmahl erinnert das Abendmahl, das heute noch in Gemeinden und Kirchen stattfindet)
  • Karfreitag: Jesu Kreuzigung
  • Ostersonntag: Jesu Auferstehung (Osterbräuche)
  • Christi Himmelfahrt: Jesus fährt zu Gott in den Himmel auf
  • Sonntag: Erinnerung an Jesu Auferstehung, deshalb ein freier Tag mit Gottesdiensten

Weiter könnte man nennen: Unsere Zeitrechnung ist vor und nach Christi Geburt aufgebaut. Die Berechnung stimmt zwar nicht genau, Jesus wurde ein paar Jahre früher geboren (wahrscheinlich) als das "0", aber seine Geburt wurde trotzdem zur Grundlage der Jahresberechnung. Im Moment haben wir also das Jahr 2013 nach Christi Geburt.

Ansonsten hängen sich viele Menschen Kreuze im den Hals oder ins Haus, um an die Kreuzigung von Jesus, der sich für die Sünden der Menschen geopfert hat, auf das alle erlöst werden können, die das möchten, zu erinnern. Gleiches gilt auch für christliche Kalender, Bücher, Interneitseiten, T-Shirts, Armbänder usw.

Das Thema Gebet passt sicher auch gut hinein. Viele Christen beten zu verschiedenen Gelegenheiten, z.B. vor dem Essen. Als Kind habe ich oft gebetet: "Komm Herr Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."

Kreuze in den Häusern.Christopherusmedalien als Glücksbrinher an Autoschlüsseln.Kreuze als Schmuck an Halsketten .

jetzt weiß ich in welche richtung es geht. Danke!

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