Jesus - Gott : Gleich?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Jesus + Gott gleich 1 Person 43%
Oder 2 Personen 24%
2 Personen 24%
An wen soll man beten : 1 Person oder 10%

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
An wen soll man beten : 1 Person oder

Hallo Heike372,

 Die von Gott inspirierte heilige Schrift ist die einzige authentische Quelle, aus der man deine Frage zuverlässig beantworten kann (2. Timotheus 3:16)

 Sämtliche biblischen Antworten zu diesem Thema stimmen darin überein, dass es sich um zwei Persönlichkeiten (nämlich Vater und Sohn) handelt, die für uns Menschen unsichtbar sind.

Beide stammen aus dem himmlischen, bzw. geistigen Bereich und daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Gottes Sohn, Jesus Christus, vorübergehend als Mensch auf der Erde weilte.

Aus den insgesamt etwa 120 Bibeltexten, in den diese Aussage bestätigt wird, genügen als Grundaussage die folgenden vier Texte:

Der Vater ist größer als der Sohn

Johannes 14:28 „Würdet ihr mich lieben, dann würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.“

Der Vater ist der allein wahre Gott und er ist es, der seinen Sohn zur Erde gesandt hat

So beschreibt und bestätigt der Sohn seinen Vater:  Johannes 17:3 „Das bedeutet [für uns Menschen] ewiges Leben: dich, [seinen Vater] den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus.“

Allein der Wille des Vaters ist maßgebend; sowohl im Himmel als auch auf der Erde:

Johannes 5:30: “Ich kann gar nichts von mir aus tun. Ich urteile so, wie ich es höre, und meine Urteile sind gerecht, denn es geht mir nicht um meinen eigenen Willen, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

Nur dem Vater gebührt Anbetung (siehe auch das „Vaterunser“ in Matthäus 6:9)

Lukas 4:8 Jesus erwiderte: „In den Schriften steht (2. Mose 20:3; 5. Mose 6:13; 5. Mose 10:20): „Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten und für ihn allein sollst du heiligen Dienst tun“

 

Insofern stimmt keine deiner zur Auswahl angebotenen Sachverhalte mit der Realität überein. (Da man allerdings nur antworten kann, wenn man abgestimmt hat, kommt meine Abstimmung der Wahrheit dann am nächsten, wenn du bitte den Begriff "Person" durch "Persönlichkeit" ersetzt - Danke)

Resümee (nach Jesu Worten in Markus 7:7), falls jemand das anders sieht:

„Ihre Anbetung ist sinnlos, weil sich ihre Lehren auf Regeln von Menschen stützen.“.

Und diese Wertung betrifft (ebenfalls nach Jesu Worten in der Bergpredigt Matthäus 7:13-14) die „Vielen auf einem breiten Weg“

Wörtlich: „Geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung, und viele gehen hindurch. Doch eng ist das Tor und schmal ist der Weg zum Leben, und nur wenige finden ihn.“

Bitte ziehe also die richtigen Schlüsse aus diesen Wahrheiten!!!  

Und lies bitte unbedingt noch Johannes 4:23-24

Viel Erfolg und alles Gute

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Woher ich das weiß:Recherche

Sehr gut, Heike,

dass du den Wert der Wahrheit erkannt hast und durch deine Bewertung dafür sorgst, dass auch andere darauf aufmerksam werden.

Doch wisse bitte, dass die Anerkennung und Ehre dafür - das versteht sich von selbst - allein unserem Vater im Himmel gebührt, denn er ist es, der dafür sorgt, dass seine Grundsätze von allen Menschen in allen Sprachen gehört, gelesen und verstanden werden können.

Um daher seine Antwort noch deutlicher wiederzugeben zitiere ich dir abschließend noch den Text, zu dem ich dir oben in meiner Antwort nur die Quelle genannt habe :

„. . .Doch die Zeit kommt — ja sie ist schon da —, da werden die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten, denn nach solchen Anbetern sucht der Vater. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4:23, 24)

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1
Jesus + Gott gleich 1 Person

Ja, Jesus ist Gott, nur eben in der Gestalt eines Menschen. Er trägt den Geist Gottes in sich. Es gibt den Vater (Gott als Geistwesen), den Sohn (Gott in der äußerlichen Gestalt eines Menschen) und den Heiligen Geist (die Kraft Gottes). Es handelt sich jedoch um einen einzigen Gott.

Hier ein paar Bibelstellen dazu....

Er war da, bevor und als die Welt erschaffen wurde (1. Mose 1,1.26; Joh 1,1; Heb 1,2).

Seine Eigenschaften:

- Jesus ist ewig (Jes 9,5; Micha 5,1; Joh 8,58)

- Jesus ist unveränderlich (Mal 3,6; Ps 102,26-28; Heb 1,10-12)

- Jesus ist allmächtig (Off 1,8; Phil 3,21)

- Jesus ist allwissend (Joh 2,25; 6,64; 21,17)

- Jesus ist allgegenwärtig (Mt 28,20)

- Jesus erschuf alle Dinge (Joh 1,3.10; Kol 1,16; Heb 1,2)

- Jesus vergibt Sünden (Lk 5,20-24; Kol 3,13)

- Jesus hat die Macht sein Leben hinzugeben und es wieder zu nehmen (Joh 10,17.18; 19,30)

- Jesus ist auferstanden und wird die Toten auferwecken (Lk 24,1-6; Joh 5,28.29; 11,25)

- Jesus empfängt Anbetung und nimmt sie an (Joh 5,23; 9,38; Lk 24,52)

- Jesus wird die Welt richten (Joh 5,22; Apg 17,31; Off 20,12)

- Der HERR des alten Testaments ist Jesus im neuen Testament. Der HERR ist ''der Erste und der Letzte'' (Jes 41,4; 44,6; 48,12)… Und so ist es auch Jesus... Jesus sagt, dass er ''der Erste und der Letzte'' ist (Off 1,17; 2,8; 22,13)

Hallo BornToLove

Darf ich bei deinen „Erklärungsversuchen“  einmal etwas genauer hinsehen?

Dazu zitiere ich aus Deinem Beitrag vier der Eigenschaften, die du für Jesus-charakteristisch hältst  und kommentiere die von dir genannten Bibeltexte:

Jesus ist ewig

Jes. 9,5   dieser Text wird in Lukas 1:35 auch von dem Engel zitiert, der mit Maria, der Mutter Jesu, über ihre Schwangerschaft sprach. Er hatte sie wissen lassen, dass sie den Sohn, den sie erwartete „Jesus“ nennen sollte (Vers 31) und fügte dann hinzu: „Darum wird der, der geboren wird, heilig und Gottes Sohn genannt werden.“ Alle Titel, wie „wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürs des Friedens“,  die ihm laut Jesajas Prophezeiung  gegeben werden würden, verdankt er (laut Vers 7) seinem Vater, dem e auch seine Existenz verdankt.

Micha 5,1    „ . . . seine [Jesu] Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her“.  Hier wird bestätigt, dass Jesus ewig leben wird, aber nicht, dass er wie sein Vater schon ewig gelebt hat. Das bestätigt u.v.a. Sprüche 8:22 „Jehova brachte mich als den Anfang seines Weges hervor . . .“ oder Kolosser 1:15 „ . . . der Erstgeborene der gesamten Schöpfung . . .“ oder Offenbarung 3:14 . . .der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes“

Joh. 8,58  besagt nur, dass Jesus schon vor Abraham existierte, das aber trifft auch auf Noah zu.

Jesus ist unveränderlich

Mal 3,6;  „Ich bin Jahwe, ich habe mich nicht geändert.“ (NeÜ) Jesus gab es z.Zt. Maleachis (etwa 500 v.u.Z.) noch nicht

Ps 102,26-28;  Der Psalmenschreiber wendet sich hier an den allmächtigen Gott. Zu der Zeit (ca. 1.000 v.u.Z.) gab es weder Jesus noch das Dogma einer Dreieinigkeit

Heb 1,10-12   Paulus zitiert den kompletten Text aus Psalm 102:27 und wäre mit Sicherheit kein Apostel, wenn er schon beim Zitieren Vater und Sohn verwechselt hätte.

Jesus ist allmächtig

Off 1,8 „Ich bin das Ạlpha und das Ọmega“, sagt Gott . . . Über Jesus dagegen heißt es in Johannes 5:30 „ . . .Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.“ 

Phil 3,21 beschreibt die große Macht Jesu, aber keine Allmacht!

Jesus ist allwissend

Joh. 2,25; „Denn man brauchte ihm nichts über die Menschen zu erklären — er wusste, was in ihnen [in den Menschen] vorging. . .“  Richtig ist, dass Jesus ins Herz sehen konnte, doch allwissend, wie sein Vater war es deswegen nicht. Matthäus 24:36 zitiert ihn:  „Doch den Tag und die Stunde kennt niemand, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. . .“

Joh. 6,64;  „Jesus wusste nämlich von Anfang an, . . .  wer sein Verräter sein würde.“ Genau wie zuvor: Ins Herz sehen ja, aber deshalb nicht allwissend. 

Joh. 21,17  Der hier angesprochene Petrus war dabei, als Jesu sich - wie oben zitiert - zu seinem eigenen begrenzten Wissen äußerte (Matthäus 24:36)

Ende der Zitate - zu denen mir übrigens der soeben erwähnte Petrus einfällt.

Warum?

Weil des Petrus’ vorschnelles Reden oft zur Folge hatte, dass er sehr häufig korrigiert, getadelt oder zurechtgewiesen wurde.

Aber er war deswegen nicht beleidigt, sondern lernte jedes Mal dazu.

Und so kam es schließlich, dass er es war, der als einziger eine ganz bedeutsame Frage Jesu richtig beantwortete:

Jesus hatte seine Apostel reihum befragt, was die Menschen sagen würden, wer er – Jesus - sei. Ihre Antworten waren eher allgemeiner Natur.  Petrus allerdings antwortete spontan, präzise , und mit fester Überzeugung: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“. 

Und jetzt, lieber BornToLove schau dir Jesu Reaktion bitte ganz genau an:

Jesus sagte: „Glücklich bist du, Sịmon (Petrus), Sohn von Jona, denn das weißt du nicht von Menschen, sondern von meinem Vater im Himmel.“ (Matthäus 16:17)

Was lernen wir beide aus alledem?

„Nicht viele von euch sollten Lehrer werden, meine Brüder, denn ihr wisst, dass wir strenger beurteilt werden. . .“ (Jakobus 3:1) .

Alles Gute

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1
Oder 2 Personen

Der Gott der Christenheit ist ein dreifaltiger Gott: Vater , Sohn und Heiliger Geist.

E i n Gott in drei Gestalten (das ist schwer zu begreifen für uns Menschen, vielleicht erklärt dir der Vergleich das: E i n Bogen Papier kann aus dreifaltigen Teilen bestehen und bleibt doch e i n Bogen Papier. Oder Wasser kann aus festem Eis, flüssigem Wasser und gasförmiger Luft bestehen und ist trotzdem immer ein Element, nämlich Wasser)

Sorry, aber ich wundere mich immer wieder über soviel Unsinn, die in den Köpfen der Menschen stecken!

Erstens: Gott ist kein Mensch! Also können wir nicht von zwei Menschen sprechen...

Zweitens: Da Gott das biologische Naturgesetz bei der Erschaffung der Erde und des Menschen kreiert hat, welches u.a. auch besagt, dass ein menschliches Wesen nur aus einer Verschmelzung von weiblichen Ei- und männlichen Samenzellen mit darauf folgenden Zellteilungen zustande kommen kann,. wird wohl kaum Gott bzw. dessen (Heiliger) Geist aufgrund fehlendem organsichem Material die Maria geschwängert haben können. Stumpfsinnige Argumente wie - bei Gott ist alles möglich - lässt eine große Unkenntnis gewahr werden und die Schöpfung Gottes als nicht so ernsthaft annehmen...

Kurzum: Der Mensch Jesus wurde aufgrund dieses (göttlichen) biologischen Naturgesetzes gezeugt - von Josef (mit der Maria)...

Die Seele in dem Mensch Jesus dagegen war eine hochentwickelte, sprich eine Seele mit hohem Bewusstsein und gewissen Fähigkeiten: Rhetorik, Geistheilung. Hypnose - dass bedeutet aber nicht, dass die Seele Gott (oder dessen Heiliger Geist) gewesen war...

Kein Mensch geht davon aus, dass der hochgeistige Buddha oder der hochgeistige Lao-Tse Gott (oder Sohn Gottes) gewesen waren...die sog. Wunder Jesu waren keine Wunder, sondern zumeist med./phys. erklärbar...

Den von Gott kreierten Naturgesetzen der Materie Erde kann kein Wesen, der sich innerhalb dieser Naturgesetze bewegt, entziehen...

Gruß Fantho

2 Personen

Hallo Heike,

die biblische Lehre ist in dieser Hinsicht eindeutig! Es folgen einige Beispieltexte, die deutlich machen, dass Jesus weder Gott, noch ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39: Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

1. Korinther 15:27,28: Denn Gott „hat alles unter seine Füße gelegt“. Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen worden ist, dann ist offensichtlich der ausgenommen, der ihm alles unterworfen hat. Wenn dem Sohn jedoch alles unterworfen sein wird, dann wird er sich auch selbst dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott für jeden alles ist.“

Kolosser 1:15:  Er [Jesus] ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Wenn man die Aussagen der Bibel über Gott auf der einen und Jesus Christus auf der anderen Seite in Beziehung zueinander setzt, ergibt sich daraus ein deutliches Bild: Gott besteht nur in einer Person, und Jesus ist der von ihm erschaffene Sohn.

LG Philipp

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