Jesus - gibt es ihn?

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13 Antworten

Ich vermute, es gab ihn als Körper. Wissen kann ich es nicht, weil ich nicht dabei war, und auf das, was andere behaupten, habe ich noch nie etwas gegeben.

Als "Geist" gibt es ihn (nicht gab, sondern gibt!), wenn man sich klar macht, welche Eigenschaften Geist hat. Geist (Denkweise, Wesensart) wirkt im Menschen und verursacht, daß Menschen entsprechend handeln. Ich kann nicht abstreiten, daß es auch viele Menschen gibt, die zumindest in Annäherung an das handeln, was Jesus gepredigt hat oder gepredigt haben soll. Und bei dieser Betrachtung wird es schon wieder unwichtig, ob es die Person Jesus als Körper wirklich gegeben hat oder nicht.

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Das Leben hat den Sinn, den wir ihm geben.

Ich persönlich brauche keinen "Gott", um mein Leben als sinnvoll zu erachten.

Der Glaube kann als Kraft- und Hoffnungsquelle fungieren, man sollte ihn aber nicht sein ganzes Leben bestimmen lassen, denn letztendlich sind wir es selbst, die dafür die Verantwortung tragen.

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Kommentar von JonaBaseH
24.07.2016, 23:45

Wenn du kein Objektiv in deinem Leben hast, wofür lebst du dann?

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Absolut keinen, außer dem Sinn, den du deinem Leben selber gibst.

Aber welchen Sinn hätte das Leben mit Gott? Oder weiterführende Frage, welchen Sinn hätte das ewige Leben mit Gott?

Denn, wenn das Leben hier die Prüfung fürs Paradies ist, was ist dann der Sinn des Lebens, wenn wir erstmal im Paradies sind?


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Mhhhm, das ist eine sehr schwierige Frage. Als ich klein war, habe ich an Gott geglaubt. Mit den Jahren ist mein Glaube aber verschwunden. Wenn es Gott gäbe würden viele Dinge nicht so laufen wie es gerade ist, viele Menschen würden leben, andere Menschen dagegen würden sterben. AN Jesus habe ich aber noch nie geglaubt. 

Ich denke, jeder sollte selbst wissen, woran er glaubt und woran nicht, ob er überhaupt glaubt oder sich nur durch Theorien beeindrucken lässt.

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Kommentar von comhb3mpqy
25.07.2016, 01:02

ich bin Christ und glaube, dass es Gott gibt. Wenn Sie einige Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe. Wenn Sie nicht auf mein Profil gehen wollen, dann können Sie mich nach Gründen aber auch hier fragen.

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Ich bin auch Christ und glaube auch an Jesus. Wenn man einige Gründe haben möchte, um an Gott zu glauben, dann kann man mich z. B.  fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe, um an Gott zu glauben.

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Richtig, die "Verständigen" wissen das (Spr.17,24; Dan.12,10; Lk.10,21).

Es gibt Gott, unseren ewigen Vater (Jes.45,22) aber auch den "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), welcher die Menschheit irreführt (2.Kor.11,14).

Mit unseres ewigen Vaters Sohn haben wir das ewige Leben (Röm.6,23).

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Ich bin Christ und stehe dahinter.

Warum stellst du dann diese Frage? Entweder glaubst du an Mohammed, Jesus oder Thor oder eben nicht. 

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Welchen Sinn hätte das Leben ohne Gott? 

Mein Leben macht auch ohne einen nicht existierenden Schöpfergott durchaus Sinn. Ich kann ihm diesen nämlich einfach selber geben.

Diese Frage bestätigt nur die allgemeine Ansicht, das Religionen erfunden wurden um dem Menschlichen Leben (das von natürlicher Sicht heraus, eben keinen Sinn hat) einen Sinn zu verleihen.

So gesehen, war das ein Eigentor. 

Jesus - gibt es ihn?

Nein. Die Historische wie auch biblische Existenz Jesu sind nicht zweifelsfrei bewiesen, und im heutigen Zeitalter ist ihm noch keiner begegnet. In diesem Sinne. 

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Kommentar von lovelumina
30.07.2016, 11:50

Was ist denn in der Wissenschaft zweifelsfrei bewiesen?

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Ich glaube auch an Jesus Christus, bin davon überzeugt, dass unser Glaube nicht nur in diesem Leben wichtig ist und uns hilft, sondern auch eine Wirkung besitzt, die über unser irdisches Leben hinaus bis in eine wunderbare Ewigkeit bei Gott in Herrlichkeit führt. Deshalb können wir mit Paulus sagen: "Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!" (1. Korinther 15,19).

Ohne Gott hätte das Leben definitiv keinen wirklichen Sinn, das stimmt!

Wenn die Bibel aber richtig liegt (und davon bin ich fest überzeugt):

- gibt es einen Gott
-hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das
irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Kommentar von Screaler
25.07.2016, 14:13

Wie kommt es, dass du dich auf nur eine einzige Quelle (die Bibel) verlässt und ihr so vertraust? Für mich ist die Bibel eher eine ausgedachte Geschichtensammlung, damit die Menschen in ihrem Leben Halt finden können, wenn sie sich selbst keinen Halt geben können.

"Gott" ist für mich nur ein Symbol für das "Gute", jedenfalls für das, was zu der früheren Zeit als "gut" angesehen wurde. Aber um "gut" zu sein, muss man, meiner Meinung nach, nicht glauben, sondern sich selbst Regeln im Leben setzen und sich an diese halten.

Ich meine, wir wissen ja von Natur aus selbst, dass Egoismus nicht gut bei anderen Menschen ankommt, dass unsere Mitmenschen nicht gerne schlecht behandelt werden, sondern viel lieber nett behandelt werden wollen. Also wenn wir uns vor anderen besser darstellen wollen, sollten wir uns netter verhalten. Wir können das aus eigener Kraft, wir Menschen haben einen eigenen Willen, wir brauchen dafür keinen "Gott".

Natürlich ist es gut, wenn manche Menschen einen Antrieb in der Bibel finden, um ein guter Mensch zu werden. Aber dass sie ihre Besserung dann nur "Gott" zuschreiben, finde ich traurig. DU kannst selbst Regeln für dein Leben aufstellen, die Bibel ist nur eine ausgeschmückte Regelsammlung, sie ist nur ein Beispiel zum guten Leben. Himmel und Hölle sind eher ein Druckmittel um die Menschen am Haken zu behalten.

Das was nach dem Tod geschieht hat für mich rein gar nichts mit "Gott" zu tun. Tot sein ist wie in einer Narkose oder im Koma zu liegen, die Zeit die verstrichen ist, ist nicht da, wenn ich aufwache ist es wie, als wäre keine Zeit vergangen. Ist dein "Gott" da wenn du in der Narkose oder im Koma liegst? Siehst du ihn, spürst du ihn? In der Zeit bist du einfach nur eine Hülle ohne dein Ich. Im Tod bist du nach einer Zeit nur noch Knochen oder Asche ohne dein Ich.

Sich ein Leben nach dem Tod auszumalen kann demnach tröstlich sein, der Himmel, Reinkarnation, das Paradies oder Valhalla... aber wieso sollte es diese Orte geben, wenn du schon in Lebtagen keine handfesten Beweise für "Gott" findest?

Ich sage "Gott" ist nicht materiell, eine Erfindung von Menschen in schwierigen Zeiten um anderen Halt im Leben zu geben. Denn sie selbst können sich nicht an eigene Regeln halten oder finden es einfacher die der Bibel anzunehmen. Oder du tauchst nur gern in einer Traumwelt ab.

Tut mir Leid, falls du dich nun angegriffen fühlst, aber zu sagen, dass das Leben ohne "Gott"   definitiv   keinen Sinn hätte, macht mich echt fuchsig. Du bezeichnest damit das Leben der Ungläubigen als wertlos, aber jedes Menschenleben ist genauso wertvoll wie deines. Wir verbringen unsere Sonntage nur anders, denken nicht über einen "Gott" nach, haben ein anderes Lieblingsbuch und stellen uns selbst eigene Regeln auf um gut und glücklich zu sein!

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Gegenfrage : Was verändert Gott in deinen Leben ? Abgesehen vom Gang zur Kirche und ab und zu beten.

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Kommentar von JonaBaseH
24.07.2016, 23:49

Er gibt mir ein Ziel - wo bist du nach dem Tod? Wenn es n.d. Tod kein Leben gibt, wozu lebst du dann jetzt noch? 

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Ob es Jesus gibt, ist egal. Einen historischen Nachweis gibt es zumindest nicht. Ob du an Gott glaubst, ist deine Sache.

Die Menschheit kann die Frage nicht beantworten, ob es Gott gibt oder nicht.

"Welchen Sinn hätte das Leben ohne Gott?" Zuerst denken - dann schreiben.

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Entweder du glaubst und glaubst an alles was zu deiner Religion gehört oder du lässt es da gibt es dann kein zweifeln
Mein Rat, als Atheist lebt es sich leichter ✨

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Kommentar von AntonJJ
24.07.2016, 23:43

Man kann auch mischen - wo ist das Problem?

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Kommentar von AllBlackFE
24.07.2016, 23:44

Na wenn du Spaß dran hast 🙏🏻

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Dass er als unsichtbares Gotteswesen irgendwo herumschwirrt und jeden Sonntag in unserer Gemeindekirche vorbeischaut glaube ich nicht.

Jesus spricht (Joh 14,6): Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Das passt schon eher. Jesus ist für mich ein Symbol. Dieses Symbol ist Geschichte. Aber das worauf das Symbol hinweist nicht.

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Kommentar von Christian3684
25.07.2016, 16:32

Bestimmt sind die Schreiber der Evangelien keinem Symbol nachgelaufen, sondern bezeugen das, was sie mit ihm erlebt haben.

Jesus ist keine Phantasieprodukt, sondern eine historische Person, der durch sein Leben und Wirken die Menschen tief berührt und bewegt hat. Letztlich war es die Auferstehung, die sie überzeugt hat und sie zu Zeugen seines Lebens und seiner Auferstehung machte.

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