Jeremy Bentham

2 Antworten

Tja, Du scheinst die typischen Probleme zu haben, dass Du höchstens mal mitgeschrieben, nie aber mitgedacht hast. Da Deine Frage hier nun zum dritten mal auftaucht, schätze ich, Du weißt nicht mal, wonach Du suchen sollst, denn die Fragen sind schon mehrfach beantwortet. Weißt Du, was Stelzen sind und was sie vor allem im Mittelalter bis zu Benthams Zeit bedeuten? Kennst Du den Spruch: "Gestelzt reden" und was er bedeutet? Dann google mal STELZEN und geh auf Bilder und "STELZEN MITTELALTER" und geh auch auf Bilder, da kommt eine Abbildung vom Offenbacher Schuhmuseum. Und dann googelst Du "Französische Menschenrechtserklärung". Schon der erste Satz, dass angeblich alle Menschen frei geboren werden, ist gestelzter Blödsinn. Das war zur Zeit des Feudalismus nicht der Fall und ist es bis heute nicht. Und dann lies mal bei Wikipedia die ersten Abschnitte über Bentham, wofür der sich als praxisorientierter Politiker alles stark gemacht hat. Dass der nicht einfach so gegen Menschenrechte war, wird dann klar. Den störte die praxisferne, geschwollene Abgehobenheit der Französischen Erklärung.

Zu Kant/Bentham schau mal bei GfN nach "Vernunftbergiff", dann muss ich das nicht zweimal schreiben. Gleiches gilt für Kant, da schau mal nach bei "Kant, Bewohner zweier Welten", dann hast Du mal eine Anregung. Und zu Kants Kategorischem Imperativ ist GfN voll. Und jetzt viel Glück.

also menschenrechte sind ja rechte die jeder mensch "einfach so" also "von natur aus" hat. (laut französischer menschenrechtserklärung)

das befand bantham für falsch. er war ein utilitarist und seine rechtfertigung für gesetze (also auch rechte) war seine annahme, dass gesetze helfen, den insgesamt größten nutzen für alle zu erzeugen.

zu der kant-sache mal die antwort in form der entscheidenden zitate von folgender seite: http://www.patrick-bernau.de/products/kant/kant.html

Doch Raum und Zeit sind laut Kant nicht die einzigen Wahrnehmungsattribute, die erst im menschlichen Bewußtsein geschaffen werden. Eine weitere "Spezialität" unserer Wahrnehmung ist das Kausalgesetz: Der Mensch denkt in Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen, die so in der eigentlichen Welt nicht existieren.

Der Mensch erlebt die Welt somit nicht, wie sie wirklich ist, sondern durch das Bewußtsein verfremdet. Er erlebt nur einen Teil der Welt, Objektivität ist ihm verschlossen.

[...]

Wer nämlich das Kausalgesetz überlagern kann, benutzt seine praktische Vernunft und hat somit einen freien Willen. Er schafft nun selbst die Gesetze, nach denen er lebt.

[...]

So ist es also unsere Aufgabe, aus diesem gegebenen Menschenbild persönliche Schlußfolgerungen über Menschenrechte zu ziehen.

das heißt, auch kant sieht menschenrechte nicht als etwas unantastbares, nicht als "naturgesetz" sondern als etwas individuelles.

lies dir ruhig mal den ganzen text hinter dem link weiter oben durch! sehr interessant und gut verständlich geschrieben!

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