Jemand wurde durch falsche Zeugenaussagen zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Jetzt stellt sich die vollkommene Unschuld heraus. Hat er jetzt 15 Jahre zu gut?

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7 Antworten

Eine Entschädigung steht ihm soweit ich weiß zu, jedoch würde er sicher nicht straffrei bleiben wenn er diesmal wirklich einen Menschen tötet. Auch wenn es einer der Zeugen waren, die ihn zu unrecht bezichtigt haben.

Nein, so läuft das nicht! Wenn er Anspruch auf eine Entschädigung hat, so kann er diese im Zweifel einklagen. Ein Guthaben an Strafe für ein anderes Verbrechen gibt es nicht

es gibt eine monetäre entschädigung in jedem fall. pro tag den er im knast verbracht hat gibt es eine gewisse summe die sich dann auf die 15 Jahre summiert. sollte er den typen murken dann wäre das selbstjustiz, was eine straftat ist und er kriegt weder das geld noch bleibt er in freiheit.

Nein. Man kann auch ungerechtfertigt verbüßte Haftstrafen nicht auf andere Strafen anrechnen. Wenn er für die Tat A eine Strafe bekommen hat, heißt das ja nichts in Bezug auf Tat B.

Eine Entschädigung hat er bis heute nicht erhalten.

muss man da nicht persönlich dafür einen Antrag stellen; man bekommt nix geschenkt

Du hast schon ein seltsames Verständnis für Strafrecht.

Unsere Justiz ist nicht auf Rache und Vergeltung aufgebaut.  Jede Straftat ist eine Straftat. 

Straffrei nach einem Mord? Dass ich nicht lache... Er müsste anders entschädigt werden und darf genau so wie jeder andere auch niemanden umbringen. Die Story erinnert mich an Sweeney Todd.

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