jemand tipps wie ich meine Bewerbung verbessern könnte?

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4 Antworten

Wie wäre es, wenn Du da anrufst wo Du arbeiten möchtest, Deine Papiere mitnimmst und Dich vor Ort vorstellst? Da musst Du dann zeigen wieso Du für die Stelle gut geeignet bist und wirklich in Frage kommst. Persönlich ist immer besser und wenn Du Dich gut vorbereitest wirst Du die Stelle auch bekommen. 

aber was wenn die nur online wollen

 

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@liaheuer

Dann suchst Du Dir einen ArbeitgeBerater wo das nicht so ist. Ich meine Du möchtest ja bestimmt für einen guten und erfolgreichen Arbeitgeber arbeiten und die suchen meißtens auf verschiedenen Wegen, weil sie auf die Auswahl der Arbeitnehmer sehr viel Wert legen, da der Arbeitgeber ja auf Deine Arbeit angewiesen ist. Ansonsten gehe einfach mal hin und mache einen Termin für ein Bewerbungsgespräch aus. Mein Vater ist auch Unternehmer und meine Freunde deren Eltern Firmenbesitzer sind ermöglichen soetwas dann auch. Da kannst Du ja gleich sagen "ich weiß, sie wollen eigentlich nur Onlinebewerbungen, aber ich wollte fragen, ob ich trotzdem ein Bewerbungsgespräch mit Ihnen ausmachen könnte, damit sie einen besseren Eindruck von mir bekommen können (und das ist ja auch immer der Persönliche)". Wenn sie Dir dann doof kommen ist das auch nicht schlimm, da weißt Du dann sowieso, dass es eh der falsche Arbeitgeber für Dich gewesen wäre.

LG :)

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@M3199

Ganz schön überheblich...

Viele Unternehmen bitten um online- Bewerbungen, weil

- sie sich etwas dabei denken;

- die schneller zugestellt werden;

- einfach gelöscht werden können, wenn sie nicht mehr gebraucht werden;

- die Rücksendungskosten entfallen;

-die meisten Arbeitsplätze PC- Kenntnisse voraussetzen. Wer schon mit einer online- Bewerbung überfordert ist, ist möglicherweise auch mit dem Job überfordert.

Wer persönlich aufläuft und sich nicht an die Bedingungen des Arbeitgebers hält, fällt unangenehm auf, weil er die Maßgabe des Betriebes nicht ernst nimmt. Möglicherweise wären ihm auch später die Anweisungen des Chefs egal. In dem Fall muss man sich die Frage gefallen lassen, ob man die Ausschreibung nicht gewissenhaft gelesen hat.

Wen der Unternehmer persönlich kennen lernen möchte, entscheidet er selbst. Auch ist er kompetent genug zu wissen, welchen Wert ein persönliches Gespräch hat im Gegensatz zu einer online- Bewerbung. Das muss er sich nicht von einem Bewerber sagen lassen.

"Erfolgreiche Unternehmer" benutzen digitale Medien und stellen kein Personal ein, dass keine nennenswerten PC- Kenntnisse hat.

Nele

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@Nele235

Ich finde das nicht überheblich, da wo ich mich bewerbe möchte ich nicht irgendwer sein. Ich möchte ja wer werden. Mich als Arbeitnehmer interessiert nicht das schnelle Löschen, Rücksendungskosten etc. 

Die Kunst hierbei ist ja sich gut vorzubereiten und gut reden zu können, wenn man nicht gut reden kann muss man es lernen (z.B. Durch Hilfe im Internet). Wenn man soetwas macht, muss man natürlich auch was bringen, das ist klar.

Das war auch nicht auf nicht nennenswerte PC-Kenntnisse bezogen und wenn es bedinnungslos verlangt wird muss man es ja auch nicht machen. Hier war ja auch die Sprache von Mode- und Schmuckläden! Ich z.B. beginne im Sommer höchstwahrscheinlich ein Studium bei der Bundeswehr, das ich da eine Bewerbung abschicken muss ist klar (aber auch hier habe ich einen Wehrdienstberater als direkten Ansprechpartner).

War das "ganz schön überheblich" auf die Art meiner vorgeschlagenen Bewerbungsstrategie bezogen oder auch darauf, dass ich geschrieben habe, dass mein Vater Unternehmer ist und ich ich viele Leute kenne deren Eltern Firmen führen? Ist nämlich so, dass mich viele Leute garnicht richtig kennen und als eingebildet oder überheblich bezeichnen, wenn ich so etwas erwähne... Falls das der Fall sein sollte, tut mir Leid, so war das nicht gemeint, wollte damit nur sagen, dass sie sich halt immer über persönliche Bewerbungen freuen.

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@M3199

Es gibt Unternehmer, die anders denken, als du es geschrieben hast. Je nach dem, was es für ein Unternehmen ist und welche Größe es hat, achten Arbeitgeber auf solche Feinheiten. 

Ich bin selbst Unternehmer und lade niemanden ein, der meine Ausschreibung nicht gelesen hat bzw. dem es egal ist, was da steht. Wenn ich mir Anrufe verbitte, sie mich aber trotzdem damit stressen oder ohne Termin herein platzen, auch unbedingt nur mit mir sprechen wollen, der Sekretärin etwas Halbwahres erzählen um mir dann ihre Bewerbungsmappe zu präsentieren sind es definitiv keine Mitarbeiter für mich. Wer sich schon im Bewerbungsverfahren nicht an Regeln halten kann, hat auch später Probleme damit. 

Zwischen "persönlich abgeben" und schriftlich statt geforderter online- Bewerbung Unterlagen einzureichen ist sicherlich auch noch ein Unterschied. Der Arbeitgeber denkt sich etwas dabei, wenn er um eine ganz bestimmte Form der Bewerbung bittet. Die Befindlichkeiten oder die subjektive Meinung eines Bewerbers steht da überhaupt nicht zur Diskussion. 

Gut reden und sich gut verkaufen können musst du beim Vorstellungsgespräch. Da hast du völlig Recht und darauf sollte sich jeder optimal vorbereiten. Aber das kommt später- nicht beim Bewerbung einreichen. Da bist du tatsächlich erst einmal einer von vielen. Um dich zu präsentieren und einen bleibenden (positiven!) Eindruck zu hinterlassen, hast du das Anschreiben. Aber gerade da wird meist ein Standardschreiben verfasst und das zigmal kopiert. Wenn´s schlecht läuft steht sogar noch irgendwo eine andere Firma im Text. Oder vorformulierte Texte aus dem www.... auch sehr beliebt- zumindest bei Bewerbern.

Überheblich fand ich den Teil, in dem du dich über "...doof kommen..." auslässt und Firmen, denen deine Vorgehensweise nicht gefällt, als "der falsche Arbeitgeber für dich" bezeichnest. Ich glaube, du hast noch nie auf der anderen Seite des Schreibtisches gesessen. Das ist primär keine Schande. Dann würde ich an deiner Stelle aber zurückhaltend mit solchen Äußerungen sein. Nur weil man um zig Ecken herum Unternehmer kennt, hat man noch keine Ahnung von Personalauswahl. 

Nele

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@Nele235

Habe ja nicht gesagt, dass es keine Unternehmer gibt, die so denken wie sie, habe ja nur gesagt wie ich es machen würde...

Ja Firmen die mir nicht gefallen sund für mich ja auch der falsche Arbeitgeber! Ich möchte ja da abreiten wo es mir gefällt, das ist für mich besser und auch für die jeweilige Firma / das jeweilige Unternehmen. Ist doch viel besser Leute zu haben, denen die Arbeit gefällt, als welche, die sich mit der Firma einfach nicht identifizieren können. Es ist auch mein gutes mich als Abiturient nur dort zu bewerben wo es mir gefällt (ich werde vorraussichtlich ein Offizierstudium bei der Bundeswehr beginnen). Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch, als sie es sind, weil ich mich nur dort beworben habe wo ich die meißte Motivation zu entwickeln konnte?

Das mit den Regeln einhalten im Bewerbungsverfahren mit dem späteren Verhalten gleichzustellen sehe ich allerdings als fragwürdig an (wie sie das Hand haben ist natürlich ganz allein Ihre Sache, sie selbst wissen ja am besten was für Ihr Unternehmen das Beste ist.

"Un zig Ecken herum"    ???

Mein Vater ist Unternehmer und ich habe in anderen Unternehmen seiner Freunde schon viel mitgearbeitet und ausgeholfen. Ich bekam auch dort sehr viel Verantwortung! Aber um sehr viele Ecken? Ich bin vor einer guten Woche 18 geworden, mein Vater ist Unternehmer, meine Mutter arbeitet auch in diesem Unternehmen... Wie soll ich denn in meinem Alter noch deutlich näher dran sein?

MfG

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@M3199

Du hast meinen Text nicht verstanden. 

Niemand verlangt, dass du dich in einer Firma bewirbst, die dir nicht zusagt. So einen Unfug macht kein intelligenter Mensch. Von daher entfällt jede Diskussion. Wenn du dich aber bei einer Firma bewirbst, bei der du arbeiten möchtest, musst du dich an Regeln halten, und zwar an die Regeln, die dir die Firma vorgibt und nicht die anwenden, die du für die besseren hältst. 

Ich handhabe das wie allen Firmen, die A- Personal suchen. Wenn es dich ernsthaft interessiert, empfehle ich als Einstieg das Buch "Die Personalfalle" von Prof. Knoblauch. 

Du urteilst über Firmen, die nicht nach deinen Vorstellungen reagieren (ungeeignet) anstatt darüber nachzudenken, was -bei deiner empfohlenen Vorgehensweise- vllt. falsch gewesen sein könnte. Trifft die FS auf einen Chef, der so verfährt wie erfolgreiche Firmen das üblicherweise machen, dann könnte es durchaus sein, dass sie den Job nicht bekommt. Wenn man sich bewirbt, ist man derjenige, der etwas will- und nicht anders herum. Bis man so weit oben ist dass man selbst die Bedingungen stellen kann, brauchts ein bissl mehr als ein Abi, ein geplantes Studium und einen Papa, der Unternehmer ist. 

Deine Argumente sind für dich sicher richtig und geben deine persönliche Meinung wieder. Das ist auch völlig in Ordnung. Aber es ist eben deine Meinung. Sie zeigen auch, dass du von Personalfragen nicht wirklich Ahnung hast. 

Nele

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also ich bräuchte noch ein paar sätze die die Überzeugung zeigen soll das ich unbedingt die stelle möchte. 

Es gibt aber keine allgemeingültigen Zaubersätze, die das Tor zu einer Ausbildung öffnen. Dann könnte diese ja jeder Bewerber anwenden.

Die Gründe für deine Überzeugung können doch nur aus dir heraus kommen. Dann sind die Gründe auch individuell und überzeugend.

Also mache nicht den Fehler und reihe einfach nur allgemeine Sätze aneinander, die du in Mustern gefunden hast. 

Sondern überlege wirklich, was du kannst und was du willst.

Was hast du denn in deinen Praktika für Aufgaben gemacht und wie äußert sich dein Modeinteresse überhaupt?

Das ist genau der Punkt. Das Anschreiben (ist ja noch keins) vom FS wirkt auf mich lustlos, der Vorschlag von 4..... wie aneinander gereihte Floskeln.

Was sind "meine Vorstellungen", woher weiß ich, dass die Firma einen guten Ruf hat.... Das ist es doch, was ein Anschreiben individuell werden lässt.

Die 0-8-15- Anschreiben aus dem Netz kennen Arbeitgeber. So etwas fällt weder positiv auf, noch bleibt es im Gedächtnis. Aber genau das soll es doch.

Nele

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Kannst du uns vielleicht schon mal zeigen was du geschriben hast?

bisher nur :

durcheigene Recherche habe ich erfahren, dass Sie Auszubildende in IhremUnternehmen suchen.

und dann halt das mit schule etc

das mir in praktikas bestätigt wurde das ich ein offener und kontaktfreudiger mensch bin.

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@liaheuer

Das mit der Bestätigung würde ich nicht schreiben, da es irgendwie aufdringlich wirkt. aber wenn du das schriftlich bestätigt hast, würde ich es noch mit der Bewerbung mitschicken.

Ich würde so anfangen:

Hilfsbereit, freundlich und teamfähig:So beschreiben mich die meisten Leute. Das Lachen ist mir stets im Gesicht – wenn ich mal nicht lache, bin ich in ein interessantes Gespräch verwickelt.

Über eine Stellenanzeige im Internet bin ich auf Sie aufmerksam geworden.Da mir bekannt ist, dass Ihre Firma als Betrieb einen ausgezeichneten Ruf besitzt, interessiert mich die Möglichkeit, für Sie tätig zu werden zusätzlich.

Die Beschreibung der Aufgaben entspricht genau meinen Vorstellungen und ich fühle mich schon seit längerem zur Mode hingezogen.

*Hier würde ich schreiben, was du schon für Berufserfahrungen gemacht hast und was du momentan machst*

Sind Sie Interessiert? Ich bin es sehr und würde mich freuen auf eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

*Die Beilagen nicht vergessen mitzuschicken

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen 

Viel Glück bei der Jobsuche :)

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