Jemand hat mir mal gesagt als Ausländer kann man nie ein 100% Deutsche sein.... Aber ganz ganz früher gab es ja auch keine Deutsche. Wie wurden die dann....?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Das geschah durch die Völkerwanderung bzw  wären der Eiszeit wo die Menschen herkamen .Es gibt Ausländer mit deutscher stadtsangehöriegkeit aber sie führen sich nicht auf wie es hier  üblich ist  sondern eher wie es in ihrer Heimat ist darauf bezieht sich wohl eher die aussage.Die wiege der Menschheit  soll Afrika sein womit alle anderen  Ausländern wären.Egal wo sie leben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
OlliBjoern 28.09.2016, 00:37

Während der Eiszeit wird es den Begriff "Deutscher" wohl noch nicht gegeben haben. :)

0

Deutsche unterscheiden sich auch ganz erheblich voneinander. Bayern und Hamburger sind mindestens so unterschiedlich wie Deutsche und Holländer. Und Sachsen haben es noch nicht geschafft, sich wie Deutsche zu verhalten.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man kann als Ausländer durchaus ein 100%-Deutscher werden. Es gibt solche Beispiele, aber es sind nicht allzu viele. Die meisten heutigen Einwanderer schaffen das nicht oder wollen das gar nicht. In Umfragen sagen die meisten Deutsch-Türken, dass sie sich als Türken empfinden und nicht als Deutsche. Und so erziehen sie auch ihre Kinder. 

Die Deutschen wuchsen zwischen 300 und 900 aus mehreren, eng verwandten germanischen Stämmen langsam zusammen, aus den Bayern, Alemannen (Schwaben), Franken und Sachsen.  Das hat also ca. 600 Jahre gedauert, das zeigt, wie langsam und schwierig es ist, sich in etwas Neues zu integrieren, sogar dann, wenn man eng verwandte Sprachen spricht, sehr ähnliche Sitten und dieselbe Religion, hat,  damals das noch recht neue Christentum. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

" Deutsche " sind nur zufällig zusammen lebende Menschen in einem gewissen , abgegrenzten Areal........

.......ich würde eher dazu neigen , die Bayern , Schwaben , Hessen , Preußen , Westfalen , Hanseaten ....usw ......als authentisch zu bezeichnen !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Von den Genen und Wurzeln abgesehen, ab dem Zeitpunkt wo man die deut. Staatsbürgerschaft hat gehört man der deutschen Nationalität an.
Was die Gene und Wurzeln angehen, sagen wir dein Vater wäre Amerikaner und deine Mutter Deutsche, dann wärst du von den Genen her 50% Deutscher Abstammung und 50% Amerikanischer.

Falls ich Fehler gemacht habe, habe ich Fehler gemacht. Ich habe das hier nichr studiert ; )

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
OlliBjoern 28.09.2016, 00:30

Es gibt keine "deutschen" und keine "amerikanischen" Gene. :)
Die Begriffswahl suggeriert eine Einheitlichkeit, die es in der Realität aber nicht gibt.

0

lass dir nicht so einen quark erzaehlen. nach ca. 3 generationen ist jeder gleich deutsch.

DEN deutschen gibt es auch gar nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke, damit meinte er eher den Migrationshintergrund, also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein.

Wurde vom Statistischen Bundesamt klipp und klar definiert:

Migrationshintergrund

Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder
mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit
geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und
nicht zugewanderte Ausländerinnen und Ausländer, zugewanderte und nicht
zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-) Aussiedlerinnen und (Spät-)
Aussiedler sowie die als Deutsche geborenen Nachkommen dieser Gruppen.


Die Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges und ihre Nachkommen gehören nicht zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund, da sie selbst und ihre Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren sind.

(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Glossar/Migrationshintergrund.html?)

Und was auf dem Papier (Pass) steht? - Wers glaubt, solls glauben..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Susanne88 28.09.2016, 00:23

"also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein." Ja, sind wir wieder soweit, bei den "Halb"juden des 3. Reiches, bei den "Viertel"schwarzen der amerikanischen Sklavenzeit usw,?

Wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat ist man Deutscher. Egal ob die Eltern (teils) Amerikaner oder Schweizer oder Japaner  oder sonstwas sind.

1
Lestigter 28.09.2016, 00:31
@Susanne88

Wie ich ja schrieb - das darf jeder so glauben, wie er will - du verwechselst auch schon wieder "Deutsch" mit "Migrationshintergrund"!

Die Friedrich -Ebert Stiftung und  Heinrich Böll Stiftung hat anderes festgestellt, siehe meine Links in anderen Antworten hier zur Frage.

Aber wahrscheinlich wissen die es nicht besser oder sind nicht renommiert genug. Ein deutscher Pass ist nur ein Stück Papier..

0
OlliBjoern 28.09.2016, 00:41
@Lestigter

Und was ist eine Statistik, die den Migrationshintergrund aufschlüsselt? Richtig, ein Stück Papier.

Was willst du uns eigentlich sagen?

Mir ist der Unterschied zum Migrationshintergrund sehr wohl bewusst, aber du versuchst uns ja hier etwas zum Thema "nicht 100% deutsch" zu erläutern. Und dass man das in Prozentzahlen ausdrücken könnte, steht ziemlich sicher in keinem offiziellen Papier.

Entweder hat man den Führerschein, oder nicht.
Entweder hat man die deutsche Staatsangehörigkeit, oder nicht.
Das ist einfach. Alles andere ist natürlich diskutabel, hat aber keine Bedeutung in der juristischen Praxis.

0
Lestigter 28.09.2016, 00:45
@OlliBjoern

Und auch hier kann ich dir gerne  - nötigenfalls laaangsam und mehrmals - wiederholen, was Ich "euch eigentlich sagen wollte", wie du mir unterstellst  (Denn eigenltich antwortet man dem Fragesteller, deshalb verblüfft es mich etwas, dass man mit mir babbelt..)

Der Fragesteller verwechselt da wahrscheinlich "Migrationshintergrund" und "Deutsche Staatsbürgerschaft". - nun begriffen oder was wird noch alles unterstellt?

Dein Unterstellungen aufgrund  evtl. Begriffstutzigkeit kannst du also lassen!

0
Susanne88 01.10.2016, 12:28
@Lestigter

Ich verwechsle nicht "deutsch" mit "MIgrationshintergrund".

Du sagst: "der Fragesteller verwechselt da wahrscheinlich "Migrationshintergrund" und "Deutsche Staatsbürgerschaft" "nun begriffen?"

Also weil du der Meinung bist, dass jemand wahrscheinlich was verwechselt, sind die anderen begriffstutzig!?

Herrliche Logik!

0
Lestigter 01.10.2016, 12:45
@Susanne88

Freut mich, dass dich sowas  belustigt... aus den anderen Wirrwarr wird man nicht schlau.. Beende das damit endgültig, sehe da kein Land bei dir...

0
OlliBjoern 28.09.2016, 00:34

Deutscher ist man im Sinne des Gesetzes, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit hat.

Der Migrationshintergrund ist definiert, tut aber dem vorherigen Satz keinen Abbruch. Der Migrationshintergrund spielt für statistische Zwecke eine Rolle, aber nicht für juristische Zwecke. (daher auch vom "statistischen Bundesamt")

Der Satz "also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein." ist somit juristisch nicht relevant.

0
Lestigter 28.09.2016, 00:41
@OlliBjoern

Nicht nötig, meine Aussage immer wieder neu zu formulieren - Ich schrieb ja, dass wahrscheinlich nicht  "deutsch", sondern "Migrationshintergrund" gemeint war mit dem "nicht 100%"..

Ich stimme also weiterhin den Wiederholungen zu - Deutsch nach dem Gesetz (oder Papier) ist, wer einen deutschen Pass hat..

Kann eine lange Nacht werden, wenn das nun jeder nochmal schreibt, statt eine eigene Antwort auf die Frage abzugeben..

0

Jemand hat mir mal gesagt als Ausländer kann man nie ein 100% Deutsche sein. --- Natürlich, als Deutscher bist du ja auch kein Ausländer mehr. Geht also nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wir sind im Prinzip alles Ausländer. Nur kapiert das nicht jeder - auch nicht derjenige, der Dir so einen Mist erzählt hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
leucolone 27.09.2016, 23:44

Kommt ja drauf an ob man z.B. an die Evolution glaubt, aber nach deiner Aussage wären dann die %Teile der ausländischen Genen sehr gering weniger als 0,000,000,000,000,000 etc. wenn man davon ausgeht das die letzten Ausländischen Wurzeln von früher ausgehen... Schwer zu erklären.

0
Secretstory2015 28.09.2016, 07:36

Richtig, es gibt keine In- oder ausländischen Gene. Wir sollten uns eher als Menschen sehen und nicht als "Deutsche", " Schweden" oder "Türken".

0

Natürlich gab es ganz ganz früher auch schon Deutsche. Damals hießen sie nur Germanen, aber das ist in Prinzip das Gleiche.

Gruß

Henzy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
regeln9 27.09.2016, 23:40

Im Jahr 0 auch?

0
henzy71 27.09.2016, 23:42
@regeln9

Da war ich noch nicht dabei, aber da war das was heute Deutschland ist, Teil des großen Römischen Reiches. Städte wie Aachen gab es schon. Hieß Aquis Grana und dort lebten germanische Stämme.....

1
woflx 27.09.2016, 23:59

Diese völkische Sichtweise, ein Volk allein durch genetische Kontinuität unter Mißachtung jeder kulturellen Entwicklung zu definieren, sollte doch inzwischen überholt sein.

1
OlliBjoern 28.09.2016, 00:43

Das kann schon deswegen nicht das Gleiche sein, weil es auch heute mehrere germanische Völker gibt, die keine Deutschen sind.

1
henzy71 28.09.2016, 02:29
@OlliBjoern

Ich sehe ich wurde misverstanden. Das was ein Volk ausmacht ist doch die Kultur!! Genetisch sind beispielsweise ein West-Europäer, ein Asiate und ein Schwarz-Afrikaner sich doch sehr ähnlich. Zumindest sind sie sich genetisch viel ähnlicher als die kulturellen Unterschiede vermuten lassen würden.

Ich selber bin Niederländer und soweit ich den Stammbaum zurück verfolgen konnte waren meine Vorfahren dies ebenfalls. Das bedeutet aber, dass auch ich letzten Endes Nachkömmling eines germanischen Volkes bin.

0
woflx 29.09.2016, 11:36
@henzy71

Das was ein Volk ausmacht ist doch die Kultur!!

Dann kannst Du aber nicht Germanen und Deutsche gleichsetzen. All das, was eine spezifisch deutsche Kultur und Mentalität ausmacht, ist größtenteils im Laufe der letzten 2000 Jahre entstanden. Natürlich spielen genetische Voraussetzungen dabei eine Rolle, Kultur entsteht ja nicht im luftleeren Raum. Aber es ist Unsinn, nach einem speziellen "Deutschen-Gen" suchen zu wollen.

Die Postulierung einer Kontinuität des deutschen Volkes seit der Zeit der Germanen hatte ausschließlich politische Gründe, nämlich die Absicht, den Einfluß des Christentums auf die Kultur zu leugnen.

0
henzy71 29.09.2016, 13:37
@woflx

nach einem speziellen "Deutschen-Gen" suchen zu wollen.

Wenn du diesen Satz hier richtig verstanden hättest:

Genetisch sind beispielsweise ein West-Europäer, ein Asiate und ein Schwarz-Afrikaner sich doch sehr ähnlich.

Dann wüsstest du, dass ein Deutsches Gen gar nicht gibt.

0
Karl37 28.09.2016, 13:59

Germane und Germanien ist eine Fremdbezeichnung durch die Römer, hat also wenig mit dem Deutschtum zu tun.

Das Wort deutsch, althochdeutsch diutics, in mittellateinisch theodiscus sowie in den fälschlichen lateinischen Angleichung teutonicus, bedeutete volkssprachig oder Nichtlateiner.

Da es bei den Sprechern sich um die Völker des Ostfrankenreich handelte, kam daher langsam bei ihnen das Bewusstsein ein einheitliches Volk zu sein auf. Es folgen zwei Lautverschiebungen und dann  setzte sich das Meißner Kanzleideutsch als Schriftdeutsch durch.

0

Was macht denn einen 100%igen Deutschen aus?

Ich kenne so viele unterschiedliche Deutsche und so viele unterschiedliche Nicht-Deutsche - jeder Jeck ist anders.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?