Jemand hat mir mal gesagt als Ausländer kann man nie ein 100% Deutsche sein.... Aber ganz ganz früher gab es ja auch keine Deutsche. Wie wurden die dann....?

13 Antworten

" Deutsche " sind nur zufällig zusammen lebende Menschen in einem gewissen , abgegrenzten Areal........

.......ich würde eher dazu neigen , die Bayern , Schwaben , Hessen , Preußen , Westfalen , Hanseaten ....usw ......als authentisch zu bezeichnen !

Ich denke, damit meinte er eher den Migrationshintergrund, also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein.

Wurde vom Statistischen Bundesamt klipp und klar definiert:

Migrationshintergrund

Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder
mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit
geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und
nicht zugewanderte Ausländerinnen und Ausländer, zugewanderte und nicht
zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-) Aussiedlerinnen und (Spät-)
Aussiedler sowie die als Deutsche geborenen Nachkommen dieser Gruppen.


Die Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges und ihre Nachkommen gehören nicht zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund, da sie selbst und ihre Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren sind.

(https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Glossar/Migrationshintergrund.html?)

Und was auf dem Papier (Pass) steht? - Wers glaubt, solls glauben..

"also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein." Ja, sind wir wieder soweit, bei den "Halb"juden des 3. Reiches, bei den "Viertel"schwarzen der amerikanischen Sklavenzeit usw,?

Wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat ist man Deutscher. Egal ob die Eltern (teils) Amerikaner oder Schweizer oder Japaner  oder sonstwas sind.

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@Anonym20199

Wie ich ja schrieb - das darf jeder so glauben, wie er will - du verwechselst auch schon wieder "Deutsch" mit "Migrationshintergrund"!

Die Friedrich -Ebert Stiftung und  Heinrich Böll Stiftung hat anderes festgestellt, siehe meine Links in anderen Antworten hier zur Frage.

Aber wahrscheinlich wissen die es nicht besser oder sind nicht renommiert genug. Ein deutscher Pass ist nur ein Stück Papier..

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@Lestigter

Und was ist eine Statistik, die den Migrationshintergrund aufschlüsselt? Richtig, ein Stück Papier.

Was willst du uns eigentlich sagen?

Mir ist der Unterschied zum Migrationshintergrund sehr wohl bewusst, aber du versuchst uns ja hier etwas zum Thema "nicht 100% deutsch" zu erläutern. Und dass man das in Prozentzahlen ausdrücken könnte, steht ziemlich sicher in keinem offiziellen Papier.

Entweder hat man den Führerschein, oder nicht.
Entweder hat man die deutsche Staatsangehörigkeit, oder nicht.
Das ist einfach. Alles andere ist natürlich diskutabel, hat aber keine Bedeutung in der juristischen Praxis.

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@OlliBjoern

Und auch hier kann ich dir gerne  - nötigenfalls laaangsam und mehrmals - wiederholen, was Ich "euch eigentlich sagen wollte", wie du mir unterstellst  (Denn eigenltich antwortet man dem Fragesteller, deshalb verblüfft es mich etwas, dass man mit mir babbelt..)

Der Fragesteller verwechselt da wahrscheinlich "Migrationshintergrund" und "Deutsche Staatsbürgerschaft". - nun begriffen oder was wird noch alles unterstellt?

Dein Unterstellungen aufgrund  evtl. Begriffstutzigkeit kannst du also lassen!

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@Lestigter

Ich verwechsle nicht "deutsch" mit "MIgrationshintergrund".

Du sagst: "der Fragesteller verwechselt da wahrscheinlich "Migrationshintergrund" und "Deutsche Staatsbürgerschaft" "nun begriffen?"

Also weil du der Meinung bist, dass jemand wahrscheinlich was verwechselt, sind die anderen begriffstutzig!?

Herrliche Logik!

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@Anonym20199

Freut mich, dass dich sowas  belustigt... aus den anderen Wirrwarr wird man nicht schlau.. Beende das damit endgültig, sehe da kein Land bei dir...

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Deutscher ist man im Sinne des Gesetzes, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit hat.

Der Migrationshintergrund ist definiert, tut aber dem vorherigen Satz keinen Abbruch. Der Migrationshintergrund spielt für statistische Zwecke eine Rolle, aber nicht für juristische Zwecke. (daher auch vom "statistischen Bundesamt")

Der Satz "also wenn die Eltern auch nicht geborene Deutsche waren, kann derjenige auch nicht 100% deutsch sein." ist somit juristisch nicht relevant.

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@OlliBjoern

Nicht nötig, meine Aussage immer wieder neu zu formulieren - Ich schrieb ja, dass wahrscheinlich nicht  "deutsch", sondern "Migrationshintergrund" gemeint war mit dem "nicht 100%"..

Ich stimme also weiterhin den Wiederholungen zu - Deutsch nach dem Gesetz (oder Papier) ist, wer einen deutschen Pass hat..

Kann eine lange Nacht werden, wenn das nun jeder nochmal schreibt, statt eine eigene Antwort auf die Frage abzugeben..

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Man kann als Ausländer durchaus ein 100%-Deutscher werden. Es gibt solche Beispiele, aber es sind nicht allzu viele. Die meisten heutigen Einwanderer schaffen das nicht oder wollen das gar nicht. In Umfragen sagen die meisten Deutsch-Türken, dass sie sich als Türken empfinden und nicht als Deutsche. Und so erziehen sie auch ihre Kinder. 

Die Deutschen wuchsen zwischen 300 und 900 aus mehreren, eng verwandten germanischen Stämmen langsam zusammen, aus den Bayern, Alemannen (Schwaben), Franken und Sachsen.  Das hat also ca. 600 Jahre gedauert, das zeigt, wie langsam und schwierig es ist, sich in etwas Neues zu integrieren, sogar dann, wenn man eng verwandte Sprachen spricht, sehr ähnliche Sitten und dieselbe Religion, hat,  damals das noch recht neue Christentum. 

Das geschah durch die Völkerwanderung bzw  wären der Eiszeit wo die Menschen herkamen .Es gibt Ausländer mit deutscher stadtsangehöriegkeit aber sie führen sich nicht auf wie es hier  üblich ist  sondern eher wie es in ihrer Heimat ist darauf bezieht sich wohl eher die aussage.Die wiege der Menschheit  soll Afrika sein womit alle anderen  Ausländern wären.Egal wo sie leben.

Während der Eiszeit wird es den Begriff "Deutscher" wohl noch nicht gegeben haben. :)

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Von den Genen und Wurzeln abgesehen, ab dem Zeitpunkt wo man die deut. Staatsbürgerschaft hat gehört man der deutschen Nationalität an.
Was die Gene und Wurzeln angehen, sagen wir dein Vater wäre Amerikaner und deine Mutter Deutsche, dann wärst du von den Genen her 50% Deutscher Abstammung und 50% Amerikanischer.

Falls ich Fehler gemacht habe, habe ich Fehler gemacht. Ich habe das hier nichr studiert ; )

Es gibt keine "deutschen" und keine "amerikanischen" Gene. :)
Die Begriffswahl suggeriert eine Einheitlichkeit, die es in der Realität aber nicht gibt.

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