Jemand Erfahrung mit Rückgabe von Leasingfahrzeugen?

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4 Antworten

Hier in Deiner Frage bzw. Aussage finde ich einen kleinen Fehler..

Wenn man 4 Jahre lang eine Leasingsumme zahlt ist das vergleichbar mit einer Miete !
Es werden KM angegeben und daraus entwickelt sich die Rate.

An Tag X hast Du dann 2 Möglichkeiten.
Kaufen oder Abgeben.

Geld wirst Du keins bekommen, da es ja nicht Dein Auto ist sondern es nur ein Leasingfahrzeug ist.

Eventuell bekommst Du etwas wenn Du deutlich weniger Kilometer gefahren bist als vereinbart.
Nehmen wir an Du hast den Wagen für 40000KM geleast und bist aber nur 29000KM gefahren, dann gibt es einen, vorher vereinbarten, Betrag für Dich.
Diesen findest Du im Leasingvertrag.

Nach 4  Jahren werden "Gebrauchsspuren" einfach so abgetan.
Das Fahrzeug sollte nur keine Beschädigungen wie Kratzer, Beulen und so weiter haben.

Im Allgemeinen gibt es keine Probleme bei der Rückgabe. Allerdings sind einige Autohäuser etwas "unfair"
Habe noch nie bei Ford geleast, daher kann ich dazu keine Angaben machen.

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Kommentar von LittleMac1976
11.08.2016, 13:20

Nein, es ist so wie ich es geschrieben habe. Ich zahle monatliche Rate und habe nach 4 Jahren eine Restsumme von 6000Euro, die ich entweder neu finanziere, komplett zahlen oder den Wagen abgeben. In diesem Falle übernimmt Ford diese 6000 Euro.

Ok, vielleicht habe ich mich an dieser Stelle falsch ausgedrückt. Nicht ich bekomme die 6000 Euro, sondern Ford zahlt die an die Bank. KM begrenzung hab ich 40000km in 4 Jahren, schaffe ich bei weitem nicht.

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Also für mich hört sich das nicht nach Leasing an, sondern nach einer 3-Wege-Finanzierung ("Ballonfinanzierung"). Aber egal, bei der Rückgabe ist beides gleich.

Also, du musst dir die Rückgabe so vorstellen, als würdest du das Auto in Zahlung geben. Das heißt: Jeder Schaden, der für das Alter und die Laufleistung unüblich ist, wird dir berechnet (Bei einer Inzahlungnahme würde dir das entsprechend vom Wert abgezogen werden). Bei einigen Leasinggesellschaften bekommst du mit Vertragsbeginn auch ein kleines Heftchen, in dem genau drin steht, in welchem Zustand das Auto sein darf. Wer also bei der Rückgabe "die wildesten Storys" erlebt, der hat das Auto einfach nicht so behandelt, wie man es hätte behandeln dürfen. Ich bin seit vielen Jahren in der Branche und habe tatsächlich schon viel erlebt bei Leasingrückgaben. Von 0,- Euro Nachzahlung bis 8.000,- Euro war schon alles dabei. Die meisten Fälle liegen aber eher im Bereich von um die 500 Euro für Kratzer, beschädigte Felgen oder zerkratzte Scheiben, weil beim Eiskratzen nicht aufgepasst wurde.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, vereinbarst du 2-3 Wochen vor Leasingende einen Termin für eine Vorbegutachtung. Da schaut das Autohaus schon mal nach, ob und in welcher Höhe mit einer Nachzahlung zu rechnen ist. Dann hast du z.B. bei Steinschlägen noch die Möglichkeit, mit deiner Teilkaskoversicherung abzurechnen, oder kannst das Auto zu einer professionellen Aufbereitung geben, die dann Kratzer noch wegpolieren können.

Wenn du das Auto am Ende kaufst, dann spielt der Zustand überhaupt keine Rolle. Dann erlebst du den Wertverlust durch mögliche Mängel erst dann, wenn du das Auto selbst mal wieder verkaufst.

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Bei der Rückgabe des Fahrzeuges ist es so wie bei einer normalen Inzahlungnahme durch den Händler. Der Händler kauft das Fahrzeug der Leasinggesellschaft ab. Wenn der im Leasingvertrag stehende Restwert jedoch aufgrund von schlechter Behandlung des Fahrzeuges, nicht gemachter Inspektionen oder gar Unfallschäden nicht erreicht wird, musst du drauf zahlen.

Wenn du es weiter finanzieren willst, dann spielt das keine Rolle. Allerdings bekommst du natürlich für die Weiterfinanzierung keinen Sonderzinssatz. Aber dennoch ist Vorsicht geboten. Manche Händler wollen zu unrecht etwas verdienen. Sie behaupten es muss erst mal abgerechnet werden um dann den neuen Vertrag zu machen. Das ist aber nicht korrekt. Wenn dich dann an die Leasinggesellschaft und schildere diese Vorgehensweise.

Gerade bei den großen Autohäusern / Autohausketten der 08/15 Marke wird das gerne gemacht.

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nun hab ich aber schon die wildesten Storys gehört, dass bei Rückgabe dann erstmal ne fette Mängelliste aufgenommen wird und man im Endeffekt noch draufzahlt, statt die Restsumme zu bekommen

Genauso im Bekanntenkreis schon zweimal passiert. Außerdem wurden die gefahrenen Kilometer ein Problem.

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Kommentar von LittleMac1976
11.08.2016, 12:40

OK, danke dir. Das ja nicht so schön :-( Naja den Fehler muss man wohl einmal im Leben gemacht haben, zu Glauben, man können den Wagen "einfach mal so" wieder zurückgeben, ohne dass was gemeckert wird.

KM technisch werde ich keine Probleme bekommen, da ich 10.000 im Jahr fahren darf, diese jedoch bei weitem nicht erreiche.

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