Jemand Erfahrung mit Lungenfibrose gemacht?

4 Antworten

Moin.

Die möglichen Therapien und damit auch die Lebenserwartung und Lebensqualität hängen maßgeblich von der auslösenden Ursache, der genauen Lokalisation innerhalb der Lunge und dem Umfang des bereits geschädigten Gewebes ab. Ferndiagnosen lassen sich dazu seriös nicht stellen.

Bitte besprecht das also mit dem behandelnden Arzt. In jedem Fall solltet ihr Euch aber eine Zweitmeinung in einer spezialisierten Lungenfachklinik einholen, z.B.

http://www.ruhrlandklinik.de/

Je nach Ursache und Umfang bestehen verschiedene medikamentöse wie auch operative Therapieansätze.

Besonders wichtig ist in jedem Fall die Klärung der Ursache. Zum einen, um die auslösenden Faktoren künftig meiden zu können und so einer Verschlimmerung vorzubeugen. Zum anderen, weil diese Erkrankung je nach Ursache als Berufskrankheit anerkannt sein kann, wodurch sich eine bessere Versorgung ergeben kann.

HiH
ASRvw de André

Die Prognose ist je nach Ursache der Lungenfibrose und auch zwischen PatientInnen sehr unterschiedlich. Die idiopathische Lungenfibrose beispielsweise hat eine weniger gute Prognose, da sie keine behandelbare Ursache hat, wie z.B. eine Lungenfibrose aufgrund einer rheumatoiden Arthritis. Vorhersagen für einzelne PatientInnen sind jedoch aufgrund der großen individuellen Unterschiede kaum möglich.

Oft liegt bei einer Lungenfibrose eine entzündliche Erkrankung vor, die behandelt werden kann. Das führt zu einer Verbesserung der Beschwerden, wie Atemnot oder Husten. Unter der Therapie kann der Verlauf der Erkrankung verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Die schon vorhandenen Lungenschäden können sich aber nicht zurückbilden.

Mehr dazu erklärt Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Helmut Prosch in diesem Video: Verlauf und Prognose der Lungenfibrose

Ich hoffe das hilft dir/euch weiter!

Wende dich besser an den behandelnden Arzt anstatt dich hier verrückt machen zu lassen. 

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