jedes 10. vom geld soll man ja an den lieben gott spenden...

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10% von 86 Euro sind 8,60 Euro.

Den Zehnten gibt man normalerweise an eine Institution, die das Evangelium bibelgetreu verkündigt.

Wenn du nicht weißt wohin du spenden sollst, dann spende am besten an Die Heilsarmee. Da wird das Geld sinnvoll eingesetzt - zur Verkündigung des Evangeliums und zur Bekämpfung von Armut und Not.

Der Zehnte ist eine Vorgabe aus dem Alten Testament. Man MUSS sie nicht erfüllen - z. B. bei jemandem, der vom Sozialgeld lebt, würde ich davon abraten. Es ist aber ein guter Maßstab, das eigene Nachdenken über eigenes und fremdes Geld in Gang zu bringen. Wir haben in der Gemeinde Menschen, die den Zehnten vom Bruttolohn geben (nicht nur der Gemeinde aber auch ihr), wir haben auch Menschen in der Gemeinde, die wesentlich mehr geben, auch der Kirche. Wir haben Gutverdiener, die fast ein Drittel ihres Einkommens für die Gemeinde und die Kirche rausrücken und keinen großen Wind darum machen. Das finde ich sehr nobel und dieses Geld ermöglicht uns z. B. Kinder Musikinstrumente lernen zu lassen, die sich sonst keinen Instrumentalunterricht leisten könnten oder eine Kleiderkammer zu unterhalten, die wir sonst nicht hätten. Wir haben auch Menschen in der Gemeinde, die fast kein Einkommen haben und trotzdem etwas davon abgeben. Wir haben Kuchenbäckerinnen, die alle paar Wochen einen Kuchen stiften, obwohl die Rente nicht weit reicht. Wir haben einen Arbeitslosen in der Gemeinde, der alles flickt und richtet, aber nie Geld abgeben kann.

Was Du tust und für wen ist letztlich nicht entscheidend. Entscheidend ist, daß Du andere Menschen an dem, was Dir geschenkt (!) wird, teilhaben läßt. Ob es 10 Prozent oder weniger oder mehr sind, ist nicht wichtig. Vielleicht sind es nur 2 Prozent, weil Du Dir einen Wunsch erfüllen willst, den Du schon lange hast. Das ist völlig in Ordnung. Der GEIST, mit dem Du etwas abgibst, ist wichtig. Nicht, daß man es tun SOLL, muß Dein Maßstab sein, sondern Dein Wunsch, etwas mitzuteilen, Deine Dankbarkeit für das Empfangene. Dann sind 20 ct in Ordnung oder 200 Euro, eine Stunde Arbeit oder ein Dienst für jemanden, der Dich gerade braucht.

Wem Du etwas geben willst, ist Deine eigene Entscheidung. Die Kirchen brauchen Geld für ihre Arbeit - auch, wenn sie dafür häufig geschmäht werden... Ohne das Geld der Spender wären die Gemeinden vor Ort ziemlich aufgeschmissen. Aber andere Menschen und Organisationen brauchen auch Geld. Entscheide selbst, ob Du jemanden kennst, dem Du etwas Gutes und Liebes tun kannst oder ob Du Dein Geld jemandem geben willst, der solche Leute kennt. Wenn Dich aber die Liebe oder das Mitgefühl nicht dazu bewegt, sondern eine nackte Vorschrift, dann laß es bleiben, leg Dein Geld auf ein Sparkonto oder in einen Umschlag und warte auf die Gelegenheit. Die kommt sicher einmal auf Dich zu. Gruß, q.

Hallo, schau mal unter www.benefind.de. Ein anderer Vorschlag: Lege stets etwas Geld an und spende die Zinsen. Ist dein Grundstock hoch, mache ein Stiftung. Im Moment braucht man für eine bürgerliche Stiftung 5000 Euro mindestens. Bis dahin informiere dich über die vielen Hilfsmöglichkeiten. Informationen über bürgerliche Stiftungen gibt es im Internet. Ich kenne kirchliche Organisationen, wo unter dem Dach eines Ordens oder einer anderen Einrichtung verschiedene Stiftungen geführt werden. Alles Gute und mit freundlichem Gruß

Wenn es für dich so wichtig ist, zuspenden, was ich hoch achte, dann wird es dir nicht auf den Rappen ankommen. Spende soviel, dass dir dein Gewissen sagt, es war gut so, du verhungerst sowieso nicht. Spende es an das Hilfsprojekt deiner lokalen Kirche, wenn du ihr vertraust. Am für Projekte in fernen Ländern, da können deine circa 10 Euros viel mehr machen. Zum Beispiel kann man am Horn von Afrika dafür gut 250 Kilogramm Mais kaufen, in Mitteleuropa etwa 2 Kilogramm.

An sich eine sehr löbliche Idee.

Gib es aber wenn schon dann direkt den Bedürftigen, bloss nicht der Kirche! 10% von 86€ sind 8,60€.

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