Jeder sollte eine Schusswaffe haben?

22 Antworten

Servus,

vorab mal: mich wundert es, das in letzter Zeit so viele provokante Fragen zum Thema Waffenbesitz von Leuten gestellt werden, die hier noch nichtmal einen Tag angemeldet sind. Ein Schelm wer böses denkt.

Zurück zu deiner Frage: Grundsätzlich steht es eigentlich jedem Frei alle dafür nötigen Voraussetzungen zu erfüllen und in Deutschland eine Waffenbesitzkarte zu beantragen, nur muss man halt etwas Zeit und Geld investieren, aber es ist kein Ding der Unmöglichkeit wie es von vielen oft hingestellt wird.

Einzig eine Bewilligung für das Führen von Schusswaffen zu bekommen ist aussichtslos. Ist das gut so? Wer weiß. Hier in Österreich dürfen zumindest Polizisten und zukünftig auch Justizwachbeamte und angehörige der Militär-Polizei private Waffen führen und bekommen dafür einen Waffenpass gestellt. Nebenbei darf auch jeder Volljährige die meisten Repeiterlangwaffen kaufen und besitzen, aber da solche Waffen so oder so nicht in Verbrechensstatistiken aufscheinen funktoniert das auch ohne Mord und Todschlag.

Auch in den USA wird immer wieder den Bösen AR-15 und was weiß ich alles, die Schuld, an der dort höheren Todesrate durch Schusswaffen gegeben, das diese Waffen aber Nichtmal für 3 % der Toden verantwortlich sind wird immer gekonnt verschwiegen. Der überwiegende Großteil der Schusswaffentoten in den USA ist auf Kurzwaffen, sprich Pistolen und Revolver zurückzuführen.

Die Frage die halt bleibt, wie Sinnvoll es ist jeder beliebigen Person eine Waffe zur Selbstverteidigung in die Hand zu drücken. Gerade Frauen tun sich mit Schusswaffen am Anfang recht schwer, das hab ich nicht nur einmal am Schießstand erlebt. Wenn gut trainierte und überprüfte Personen Waffen zum Selbstschutz führen dürften wäre das eine andere Ausgangsform, als einfach jedem der möchte, eine Waffe in die Hand zu drücke und sagen "da mach". Wie gehabt man sollte hier ein wenig differenzieren, es ist nicht immer alles nur Schwarz und Weiß.

MfG

Dies ist eine Entscheidung des Gesetzgebers. Dieser geht davon aus dass die allgemeine Sicherheit, sowie die Sicherheit jedes Einzelnen höher ist, wenn keiner bewaffnet ist, im Gegensatz zum Szenario dass jeder bewaffnet ist.

Konkret bedeutet dies, in deinem Beispiel, zwar könnte sich eine belästigte Frau per Schusswaffe zwar verteidigen, aber es besteht halt auch die Gefahr dass eine Person zum Zwecke der Belästigung selber Schusswaffen gebraucht.

Also... ich nehme an du nimmst bezug auf das amerikanische Recht auf eine Waffe, somit würde ich dir hier gerne mal den Wind etwas aus den Segeln nehmen...

Das Recht der Amerikaner Waffen zu tragen stammt aus einer Zeit, an der Kriege bzw. auch Überfälle durchaus häufiger vorkamen und war damals durchaus sinnig, so konnten z.B. weit außen liegende Farmen verteidigt werden, zudem war das natürlich auch wieder ein Symbol der Bereitschaft für einen Aufstand gegen eventuelle Herren wie die Briten die solche Sachen vermutlich (aus gutem Grund) verboten haben. Dieses Recht Waffen zu tragen steht also neben 'hergebrachten' Rechten wie z.b. das Sklaven zu halten etc. die heute längst überholt sind.

Im heutigen Amerika besteht kein Grund mehr eine Waffe haben zu müssen, zumindest in meinen Augen ist dieses Gesetz ebenso überholt wie die Sklaverei (auch wenn mir da wahrscheinlich nicht alle zustimmen würde). Mein doch etwas komödiantischer Vorschlag in die Richtung ist immer diese Forderung auch an die damaligen Waffen anzupassen d.h. Waffen gerne, aber dann bitte die Dinger ohne Reichweite, die nie treffen und wo man allein zwei Minuten fürs nachladen braucht (quasi vorderlader).

Hier in Deutschland gibt es nicht mal dieses Hergebrachte Recht, ganz abgesehen davon, dass Waffengewalt gegen 'Belästigung' vollkommen übertrieben wäre. Die Regularien und Voraussetzungen die hier in Deutschland an Waffenbesitz gekoppelt sind, gefallen mir persönlich eigentlich ganz gut und ich sehe keinerlei Grund dies zu ändern. Konflikte lassen sich auch entsprechend anders klären 'Feder ist mächtiger als das Schwert' und überhaupt sieht man ja in Amerika wozu ein solches Recht führt. Und das sind, im großen und ganzen, mehr Probleme als Nutzen

Wir halten fest dass du vom US Waffenrecht keine Ahnung hast. Erstmal "so konnten z.B. weit außen liegende Farmen verteidigt werden," dir ist bewusst dass es auch heute noch viel Fläche in den Staaten gibt in der in unter einer Stunde kein Sheriff dein Haus/deine Farm erreichen wird? Und dann ist dass der gewählte Land Sheriff der im Zweifelsfall alleine aufm Fahrtzeug sitzt.

"Mein doch etwas komödiantischer Vorschlag in die Richtung ist immer diese Forderung auch an die damaligen Waffen anzupassen d.h. Waffen gerne, aber dann bitte die Dinger ohne Reichweite, die nie treffen und wo man allein zwei Minuten fürs nachladen braucht (quasi vorderlader)."

Dir ist bewusst das Vorderlader nicht mal in Deutschland Erlaubnispflichtig sind? Kann sich jeder 18 Jährige einfach kaufen und besitzen.

Ansonsten sei dir noch gesagt dass es nicht das US Waffenrecht gibt. Viele Staaten haben eines das unserem sehr ähnlich ist manche sogar ein strengeres. Auf der anderen Seite kann man nach Österreich schauen deren Waffengesetz viel lockerer ist und wo kein Mord und Totschlag herrschen. Man könnte glatt zu dem Schluss kommen dass Gesellschaftliche Verhältnise gar nicht vom Waffengesetz abhängen...

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@ThisIsJustMeHH

Ich gehe hier in erster Linie auf die Begründung dieses Rechtes ein, auf das vermutlich auch diese Frage eingeht. Was damals der Fall war ist richtig dargestellt, inwiefern sich das heute Verändert hat ist mir auch wieder egal, es tut der Frage bzw. meiner Antwort daran, keinen Abbruch.

Ob ein Vorderlader, etc. hier erlaubt werden muss oder nicht ist mir ebenfalls egal. Hat mit meiner Antwort auch nichts zu tun, ich denke da hast du meine Antwort per se nicht so ganz gelesen oder verstanden. Kann ja mal passieren.

Inwiefern sich das Recht eine Waffe zu besitzen durch dei Einzelstaaten der USA eingrenzen lässt ist ebenfalls fraglich ist es doch per se verfassungsrechtlich geschützt. Ja es gibt einschränkungen aber von generellen Gesetzen sind diese noch weit entfernt, so verlangen z.B. viele Staaten weder eine Lizenz zum Erwerb, noch eine Registrierung einer Waffe und allgemein soll es wohl erlaubt sein so ein Ding zur Selbstverteidigung zu Hause zu haben was doch einiges aussagt

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@BeviBaby

"Was damals der Fall war ist richtig dargestellt, inwiefern sich das heute Verändert hat ist mir auch wieder egal, es tut der Frage bzw. meiner Antwort daran, keinen Abbruch." Ähm warte du hast eindeutig in den Raum gestellt dass das Gesetz nicht mehr zeitgemäß wäre und nicht in die heutige Zeit passt. Ganz schön unüberzeugend dann auf einmal zu sagen dass die heutige Situation dir egal ist wenn man Argumente anbringt warum das Gesetz heute noch passt. Ich würde es derailing nennen...

" ich denke da hast du meine Antwort per se nicht so ganz gelesen oder verstanden. Kann ja mal passieren." ich denke du stehst gerade einfach ohne Hose (Argumente) da und verlagerst daher im besten derailing style die Diskussion von Thema weg und nutzt persönliche Angriffe um das zu kaschieren.

Die ersten zwei Absätze sagen eigentlich deutlich nur eines "Fakten sind mir egal ich habe ja meine Meinung."

"Inwiefern sich das Recht eine Waffe zu besitzen durch dei Einzelstaaten der USA eingrenzen lässt ist ebenfalls fraglich ist es doch per se verfassungsrechtlich geschützt. "

Bitte informiere dich wenigstens zwei Minuten und Konkrete Argumente statt Thesen auf zu stellen. Du findest sämtliche Bundesrecht und Länderrechte dazu online stellst aber lieber unbelegte Thesen auf.

"Ja es gibt einschränkungen aber von generellen Gesetzen sind diese noch weit entfernt, so verlangen z.B. viele Staaten weder eine Lizenz zum Erwerb, noch eine Registrierung einer Waffe" eine Registrierung und Lizenz verlangt Österreich für viele Schusswaffen (z. B viele Flinten) auch nicht. Eine Waffenkarte etc sind nur nötig wenn man die 3 Tage wartefrist umgehen möchte. (die 3 Tage wartefrist gibt es auch in manchen US Staaten) aber interessant das "generelle Gesetze" für dich nur welche sind die so streng wie bei uns sind. Und Österreich ist dann auch der Beleg dass dein Schluss dass die Probleme aus dem Waffenrecht folgen nicht stimmt.

"allgemein soll es wohl erlaubt sein so ein Ding zur Selbstverteidigung zu Hause zu haben was doch einiges aussagt" auch in Deutschland darf man eine Waffe so man sie den hat zur Selbstverteidigung verwenden. Wenn jemand bei dir einbricht und du bist zuhause solltest du das auch. Einbrecher stellen vorher sicher dass du nicht zuhause bist. Bricht trotzdem dem jemand ein solltest du mit massiver Gewalt gegen gehen dich rechnen. Wer einbricht und einen Raum betritt in dem sich eine Person befinde statt, und fliehen hat keinen Anspruch darauf dass der andere das Risiko eingeht zu schauen ob der mir mal hallo sagt.

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@ThisIsJustMeHH

Ich denke eine Diskussion mit dir zu führen ist müßig. Du hast deine Meinung und verteidigst die auch mit Argumenten in richtung von 'in anderen Ländern klappt es doch auch', ohne in der Lage zu sein Argumente der Gegenseite zu reflektieren oder Beiträge bzw. Beispiele ansatzweise zu verstehen. Dies liegt vermutlich nicht an fehlender intellektueller Kompetenz sondern an der Tatsache, dass du eben eine Meinung hast und dir die Welt so zurechtlegst, dass sie auch auf deine Meinung passt. Ich für meinen Teil habe versucht vernünftig zu reden und zu argumentieren, stoße aber, wen wunderts, auf taube Ohren und möchte dies hier auch beenden.

Ich kann in gewissen Situationen durchaus die Vorteile des Schusswaffengebrauchs sehen, allerdings zeigen genügend Beispiele, dass die Risiken und Nachteile einer entsprechenden Gesetzgebung eindeutig überwiegen. Bestenfalls bliebe es beim Status quo, schlimmstenfalls träten Amerikanische Verhältnisse ein. Das zeigt für mich nicht gerade eine Verbesserung an

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@BeviBaby

" ohne in der Lage zu sein Argumente der Gegenseite zu reflektieren oder Beiträge bzw. Beispiele ansatzweise zu verstehen" Du hast keinerlei Argumente gebracht. Von dir kam bisher nur Bauchgefühl. Nicht ein einziges auf Messbaren Daten oder Statistischen Beobachtungen Basierender Punkt. Vielleicht solltest du selbst einmal ganz Kritisch deine "Argumente" betrachte.

"sondern an der Tatsache, dass du eben eine Meinung hast und dir die Welt so zurechtlegst, dass sie auch auf deine Meinung passt" ich bin Argumenten durchaus zugänglich. Ich erwarte da aber eben auch Belege für und nicht nur Bauchgefühl. Ich konnte deine Argumente immer durch Gegenbeispiele oder Zahlen zumindest anzweifeln. Was kam den bisher vor dir? Kam da auch nur ein Beispiel für einen Ort an dem z.b die Gewalt mit dem Verbot von Waffen zurück gegangen ist?

"Ich für meinen Teil habe versucht vernünftig zu reden und zu argumentieren, stoße aber, wen wunderts, auf taube Ohren" Genau das selbe denke ich in deine Richtung aus. Bloß brauche ich nur in den Verlauf schauen wer Konkrete Beispiele gepostet hat. Wer darauf verwiesen hat was es an Messbaren Datenpunkten gibt und wer nicht...

"Bestenfalls bliebe es beim Status quo, schlimmstenfalls treten Amerikanische Verhältnisse ein. Das zeigt für mich nicht gerade eine Verbesserung an" Besser wird die Welt durch Waffen sicher nicht. Aber ich bisher gibt es halt auch keine Daten die Belegen dass sie durch Waffen in den Händen Mündiger Vernünftiger Bürger schlechter wird.

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