"Jeder Mensch ist immer einsam!" Was macht ihr konkret dagegen?

21 Antworten

Jeder Mensch ist mit sich selbst allein ... im größten Schmerz und in den Momenten des größten Glücksgefühls ...

Jeder Mensch muss den Schmerz des Geborenwerdens ganz für sich alleine ertragen (und niemand, nicht die liebevollste Mutter) kann ihm das abnehmen.

Jeder Mensch ist in seinem Tode mit seinem Sterben allein ... egal wieviele Menschen ihm umrunden und mit ihm und von ihm Abschied nehmen ... den Schmerz des Todes kann dem Sterbenden keiner abnehmen, jeder muss ihn ganz auf sich selbst gestellt ertragen.

Und um nicht allzusehr ins Ernste abzugleiten, hier ein Zitat:

von Wilhelm Busch (den geistigen Vater von Max und Moritz):

"Wer einsam ist, der hat es gut, weil niemand ihm was Böses tut!"

Lieber Solf, merkwürdig. Liegt etwas in der Luft heute, was wir vielleicht beide eingeatmet haben? Ein paar Gedanken zur guten Nacht ...

Gestern abend lief auf Phönix ein Bericht über Savants, die Inselbegabten. Forschung läuft darauf hinaus, daß bei denen jene Wahrnehmungsfilter fehlen, die Komplexität auf ein "überschaubares Format" reduzieren. Der Bericht hinterläßt bei mir ein Erstaunen über die Macht jener Filter und die Frage: wie würde ich die Welt wahrnehmen, hätte ich diese Filter nicht?

Das habe ich mich heute auch beim Einkaufenlaufen zum Markt gefragt. Eines der am Weg liegenden Häuser mutete mich besonders häßlich an. Ein schwarzer gußeiserner Zaun mit weißen Zinnen vor einem blendend weißem Haus mit Grauschattierungen einzelner Steine als einzigem Farbtupfer. Buäähh. In diesem Moment schoß mir durch den Kopf "das bin ich nicht" und dann:

Absurd! Wir sind unser Leben lang damit beschäftigt, zu entscheiden "das bin ich" - und - "das bin ich nicht". Was für ein ungeheurer psychisch energetischer Aufwand zur Formung von Identität, Meinungen, Werten und Glaubenssätzen. Wozu eigentlich? Abgesehen davon, daß es uns günstigstenfalls in die Lage versetzt uns im Alltag psychiatrisch unauffällig zu bewegen, uns zu ernähren und zu telefonieren. Bedeutet aber nicht ebendieses Denk- und Wahrnehmungsmuster die unaufhörliche selbstbestätigende Manifestation von Trennung?

Ist also die Trennung Ich-Du in Wahrheit eine Illusion, eine Sinnestäuschung? Und würden wir noch immer so sehr unter dem "das-bin-nicht-ich-DU" unserer Liebsten leiden, wenn wir den Schleier der Illusion von den Augen reißen könnten? Wenn wir wirklich begriffen, daß Ent-Täuschung eben auch "Ende der Täuschung" und deshalb Befreiung bedeutet? Für beide?

DH super gut formuliert!

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Solf hat nicht so unrecht. Im Grunde ist jeder Mensch einsam, man betäubt das nur durch Aktivität und Pseudo-Gemeinsamkeit. Alles Illusionen und Projektionen. Jeder Mensch kam allein auf die Welt und wird allein sterben müssen. Dazwischen ein beachtenswertes Gedankenmeer, bei dem er auch wieder allein ist. Seine Gedanken wird nur immer er allein haben. Mitteilungen haben fragwürdiges Ergebnis. Also, ganz ehrlich: der Mensch ist total einsam. Die einzige Lösung liegt in der Erkenntnis, dass man Teil der Natur ist und eben deshalb nicht allein und einsam. Dazu muss man sich selbst (oder was man dafür hält) aber vergessen, vorher läuft da nichts. Das hier zu erläutern, würde aber den Rahmen sprengen. Nur so viel: es ist nicht so schlimm, wie es scheint, solf :-))

schön dass es dich hier gibt, du hexe in der Freizeit! ;-) Das hat dir auch gut getan, oder?

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@solf1

Gut erkannt, solf, tzh liebt es, Vorträge zu halten...Erwache und lache :-))

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Diese ANtwort hat mir sehr geholfen

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Wie ich mich fühle? Ich fühle mich so wertlos und einsam ich versuche alles zu geben, aber wie wenn ich diesen Kampf alleine kämpfen muss? Freunde die sagen „ich bin da wenn du mich brauchst“ oder „ du bist mir wirklich wichtig“ sag mir wo wart Ihr als ich euch gebraucht hab? Als ich wie einen dieser vielen Abende in meinem Bett lag, geheult hab und ich mich davon abhalten musste mir die arme aufzuschneiden?  

Sag mir bitte wozu hat das alles noch einen Sinn? Mit jedem Schritt den ich versuche vorwärts zu machen bewirk ich eher das Gegenteil. Ich weiß man sollte nicht an das denken was man nicht hat, sondern an das was man hat aber was soll ich schon sagen was hab ich denn schon? Meine 2 Freunde? 2 weil alle anderen mich verlassen haben, weil ich scheinbar ein so schlechter Mensch bin? Ist es wirklich so schlimm mit mir auszuhalten, bin ich wirklich ein so schlechter Mensch? Muss doch sein oder? Warum würden mich sonst alle Menschen verlassen? 

Sag mir warum ist es nicht einmal so, dass mich jemand vermisst, jemand der um mich weint und mich braucht? Jemand der mich braucht wie ich ihn, jemand dem ich wirklich wichtig bin? Was für eine Person bin ich eigentlich das ich irgendwie niemandem so richtig wichtig sein kann? Ich frag mich ob es nicht besser ist einfach zu gehen? Was soll ich hier noch? Mir dauernd von Menschen reinhauen lassen ich würde ihnen nen scheiss bedeuten, ich bin egal, ich bin die 2. Wahl? Was soll das?! 

Ich habe das Gefühl auf dieser Welt gar kein Wert zu haben. Und ich habe mich bis jetzt nie für einen so sonderlich schlechten Menschen gehalten und ich bin auch ein Mensch der wirklich alles für seine Freunde tuen würde. Aber ich bekomme dauernd das Gegenteil von alle dem bewiesen. Also muss es ja so sein oder nicht?

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