Jeder Anfang ist schwer :P

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3 Antworten

Also, wie gesagt, der Controller is nicht schlecht, aber für Anfänger sind Controller nicht empfehlenswert. Hol dir am besten 2 reloop rp 4000 und ein Pioneer djm 250 oder einen Allen & Heath xone 22. Im Set bezahlst du dafür 800 Euro. Also nur knapp 300 Euro mehr, dies wäre die günstigste Variante. Außerdem noch diese headphones(die für den Preis sehr gut sind)http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-DJE0000260-000 dann sind wir bei 900 Euro. Dann noch natürlich eine menge Vinyls. Am Anfang solltens schon mind. 30 Stück sein, also nochmal 240 Euro.Also sind wir bei 1140 Euro. Das ist fast nur das doppelte vom Ergo, und hättest du dir erst das andere Set gekauft mit den Stanton t62 und dem reloop mixer, hättest du auch noch viel Geld für Vinyls ausgeben müssen. Aber die knapp 1200 Euro sind gut angelegt. Wenn du jetz schon ca.500 hast, dann geh in den Osterferien 2 Wochen arbeiten(weiß nich ob das mít 13 schongeht, wenn nich frag mal bei deinen Nachbarn) und dann haste das Geld schon fast zusammen. Dann fragst du noch deine Eltern/Verwandten, ob die was dazublättern und dann haste das Geld. Wenn alles dann perfekt läuft hast du das Geld in 2 Monaten.;D

Ich selber hätte CD Player genommen und keine Turnis. Auch wenn das Geld knapp ist - unbedingt hochwertiges Equipment wie von Pioneer kaufen!! Ich z.B. kann nur die CDJ-850 und den DJM-700 emfehlen!

Hey ;)

Der Controller an sich ist nicht schlecht, aber mit Controllern sollte man NIE anfangen, Funktionen wie Sync, BPM-Lock, Automix, Autoloop etc. sind sehr verlockend und werden den Umstieg auf richtiges, "analoges" Equipment erschweren. Von Anfang an sollte man es sich angewöhnen, nach Gehör zu synchronisieren und beatmatchen.


Zu den Turntables:

Schonmal gut dass du dir nicht die schlechtesten ausgesucht hast, sondern die zweitschlechtesten, das zeigt dass du dich ein wenig erkundigt hast.

Die T.62 sind sehr schwach und aus Plastik, wenn du 50-70 Euro draufhaust kannst du dir die Reloop RP-4000 anschauen, mit denen wirst du garantiert mehr Spaß haben. Dürfte ja nicht soo schwer sein noch ein paar Monate zu sparen.

Wenn du die hast kannst du gleich für neue Tonabnehmer sparen, kosten im Doppelpack knapp 100 Euronen (Shure M44/7 zum scratchen, für alles andere Ortofon Concorde Pro S).


Zum Mixer:

Der von dir ausgesuchte ist nicht der allerschlechteste, aber auch nicht besonders gut.

Beim Mixer sollte man mindestens das doppelte ausgeben, mit dem Xone:22 z.B. hättest du schon einen professionellen Mixer mit einer vieel besseren haptischen Qualität und Tonqualität und weitaus mehr Funktionen wie einem Filter und FX Send/Return.

Den Xone:22 hatte ich selber und einen besseren Mixer in dieser Preisklasse habe ich nie gesehen. Der ist völlig clubtauglich und hält sogar einige Liter Bier aus.


Du brauchst natürlich noch Headphones, für den Anfang reichen aber auch die Sony MDR-V150 für 25 Euro, gibts bei Real, Mediamarkt und Saturn. Du wirst ja nicht im Club mit lauter Beschallung anfangen.

Die ganze Verkabelung darf natürlich auch nicht fehlen.

Das sind knapp 700 Euro, aber weniger solltest du wirklich, wirklich nicht ausgeben, nachher hast du keine Lust mehr und ärgerst dich bloß über das rausgeschmissene Geld, günstiges Equipment kann man nämlich nicht mehr weiterverkaufen, wogegen gutes Equip fast zum Originalpreis weiterverkauft werden kann.

Bei weiteren Fragen einfach kommentieren ;)

Gruß, Mike

Ach, natürlich brauchst du noch Schallplatten (Für den Anfang reichen ungefähr 10 mit deiner Lieblingsmusik, würde insgesamt ca 100-150 Euro kosten) oder ein DVS (Digital Vinyl System), Traktor Scratch Duo bekommst du neu für ca 350 Euro, auf dauer ist das vieel günstiger. Mit solch einem System kann man die Musik vom PC benutzen.

Ich habe eine Plattensammlung von ca. 60 Platten, das sind ungefähr 700 Euro.

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@MikeLumio

Auch wenn sich die anderen Pro's hier jetzt aufregen werden, fang schon mal an ein wenig mit der Virtual DJ-Gratisversion rumzuspielen, dann lernst du nämlich schon Filtercharakteristiken, die Funktion eines Equalizers, Loops, Effekte und andere Dinge kennen ;) Das schadet nicht, Virtual DJ beißt auch nicht, aber wenn du dein Equipment hast musst du sowieso zwangsweise auf Traktor oder Serato umsteigen.

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@MikeLumio

gute Antwort:D, aber ich denke ein DVS würd ich mir lieber nich holen, dann hätt er ja wieder die BPM Anzeige

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@abcdj

Danke ;)

Naja, es kommt immernoch hauptsächlich auf die Musik an die am Ende entsteht,

da würde ich schon lieber die vielen hundert Euros für Vinyls sparen anstatt Beatmatchskills zu haben ;D

Man kann ja mit Vinyl anfangen, wenn man das Gefühl dafür hat ist ein DVS schon ratsam.

Und die Anzeige kann man ja entfernen.

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Das haste Recht mit dem verlocken des Controllers, deswegen frag ich nochmal nach, wirklich nich damit anfangen? Ich finde, den Rythmus hab und den Rest auch bloß das Equipment nicht -.-' Ich bin echt verwirrt, aber ich glaube ich werde mir den Controller anlegen. Ich werde mich Vorort nochmal beraten lassen :) Aber trotzdem Daumen hoch für deine "GEILE" Beratung :D :D :D :D :D

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@DJAy2402

Och mensch, du hast es immernoch nicht verstanden, kauf dir den Controller lieber nicht, das sind 500 Euro, für 200 mehr bekommst du ein halbwegs professionelles Set! =D

wirklich nich damit anfangen?

Nein, wirklich nicht, nach 2 Wochen hast du keinen Spaß mehr daran, eigene Erfahrung, such doch mal ein paar Threads dazu im www.deejayforum.de =D

Wenn 99% aller (Semi)Profis davon abraten wird es doch wohl stimmen, oder?

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@DJAy2402

Freut mich dir geholfen zu haben,

Das sind knapp 700 Euro, aber weniger solltest du wirklich, wirklich nicht ausgeben, nachher hast du keine Lust mehr und ärgerst dich bloß über das rausgeschmissene Geld

Merk dir diesen Satz und spar weiter Geld, los =D

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Sehr gute Antwort Mike! Daumen hoch.

PS: "Auch wenn sich die anderen Pro's hier jetzt aufregen werden, fang schon mal an ein wenig mit der Virtual DJ-Gratisversion rumzuspielen, dann lernst du nämlich schon Filtercharakteristiken, die Funktion eines Equalizers, Loops, Effekte und andere Dinge kennen ;) Das schadet nicht, Virtual DJ beißt auch nicht, aber wenn du dein Equipment hast musst du sowieso zwangsweise auf Traktor oder Serato umsteigen."

Ja das werde ich auch leider tun müssen, denn das ist eine sehr schlechte Idee! Das erlernen der Filtercharakteristiken und die Funktion eines Eqs, Loops und Effekte mit VDJ scheint mir schleierhaft. Wie soll man einen Equalizer mit der Maus bedienen? Wie soll man Effekte schlau steuern ohne die Möglichkeit an den vorprogrammierten Effeekten und Klangmustern etwas ändern zu können, und warum sollte man am Anfange lernen Effekte zu benutzen?

Ich bin der festen Meinungs, dass man am Anfang erst mal lernen sollte zu beatmatchen. Wenn man das dann mal perfekt kann, sollte man sich an den Equalizer machen. Wenn man die Übergänge nahtlos hinbekommt (alle nicht nur einen) dann kann man auch über Effekte nachdenken, aber am Anfang verwirren sie nur, und lenken vom eigentlichen Thema ab.

Also bitte denk nochmal darüber nach, ob es wirklich so eine gute Idee ist, wie du meinst. Ansosnten wie gesagt eine super Antwort!

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@DJRaymond

Danke für dein Lob ;)

Es geht nicht darum zu lernen einen EQ, Filter oder Effekte richtig einzusetzen oder zu benutzen, sondern darum zu lernen was die ganzen Drehregler und Knöpfe überhaupt bewirken und "Fachbegriffe" wie Pitch, High, Mid, Low, HPF, LPF, Flanger, Delay, Reverb, Loop, Cue, Cue Play, Gain, Dry/Wet etc. zu lernen.

Ich stelle es mir schwer vor für mich passendes Equipment zu kaufen wenn ich nicht weiß welche Funktionen ein Plattenkratzer oder Mischpult hat. Vielleicht gefallen einem Effekte oder sonst was nicht und man gibt unnötiges Geld für einen Mixer mit besonders vielen Effekten aus.


Natürlich sollte man sich primär auf das Beatmatchen konzentrieren und dies auch als erstes erlernen, aber wie schon erwähnt, es ist m.M.n. sinnvoller** die Zeit in der Geld für Equipment gespart wird** mit dem Erlernen von Grundkenntnissen** zu überbrücken**, auch wenn es mit Crap-Software wie Mixxx,VDJ, Mixvibes oder ähnlich traurigen Konsorten gemacht wird.

Ein Filter ist ein Filter, egal ob Crap-Software, Traktor oder Rane 68, es schadet nicht zu lernen was das überhaupt ist, mit Software und Maus kann man ja eh nicht beatmatchen, anderes bleibt einem doch nicht über.

(Natürlich ist ein TTM-Filter anders als ein Softwarefilter, aber im Grunde sind doch alle gleich.)

Da macht es doch mehr Sinn sich ein wenig mit der Materie zu beschäftigen anstatt 2 Jahre zu sparen und in der Zeit die Motivation DJ zu werden zu verlieren.

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@MikeLumio

Im Grunde hast du ja Recht, aber gut, mir geht es darum, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer die Geduld nicht hat 2 Jahre zu sparen wird eh nicht weeit kommen, also kann er es auch gleich bleiben lassen.

Die Illusion, die die heutigen Anfänger haben (ja es gibt sicherlich Ausnahmen) ist doch bekannt und reich zu werden. Das schaffen leider aber nur sehr wenige. Ich kann behaupten bekannt zu sein (bin unter anderem Namen unterwegs) doch ehrlich gesagt, bin ich nicht reich!

Ich will damit sagen, dass man nur zu was werden kann, wenn man ordentlich anfängt, und das geht halt nur mit analogem Equipment, und meiner Ansicht nach gewöhnt man sich zu schnell an den "Sync-Button" bei VDJ & co. und ohne beatmatching, wird man garantieert nicht weiter als in eine Dorfdisse kommen!

Ansonsten ist die Idee nicht schlecht, erst mal zu sehen was das alles ist, aber das kann man auch im Internet herausfinden. Zu guten Mixern gibt es etliche Reviews, in welchen einem jeder einzelne Effekt vorgeführt wird, und alle Funktionen des Mixers gezeigt werden, gleiches für CD Player, Software, und Effektgeräte. Der Vorteil ist, dass man sieht wie es gemacht wird, und wie es sich bei einem bestimmten Gerät anhört, und überdies läuft man nicht in die "Sync Falle".

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@DJRaymond

Die Illusion, die die heutigen Anfänger haben (ja es gibt sicherlich Ausnahmen) ist doch bekannt und reich zu werden.

Da hast du recht, die meisten Anfänger (wir sprechen hier von 12-jährigen) finden es aber einfach nur "cool" den DJ zu "spielen" (wortwörtlich) und reduzieren das ganze vorausgesetzte Können und den damit verbundenen Aufwand einfach auf Virtual DJ und die Sync-Taste des mp3-e2.


Ich distanziere hier aber das Erlernen der Funktionen wie Effekten vom eigentlichen Handwerk, dem Beatmatchen, das ist mit Virtual DJ doch allein softwaretechnisch schon gar nicht möglich. Der Sync-Button hat nichts mit manuellem beatmatching zutun.

Wenn der Fragesteller die Turnies nun endlich hat gibt es den Sync-Button nicht mehr und die eigentliche Praxis muss er sich selber beibringen. Und da helfen Vorkenntnisse die sich der Neuling mit Software angeeignet hat doch erheblich.

Ansonsten ist die Idee nicht schlecht, erst mal zu sehen was das alles ist, aber das kann man auch im Internet herausfinden.

Ja, das kann man, aber Probieren geht doch über Studieren. Im Forum kann dir niemand erklären wie sich ein Flanger, Filter oder Equalizer bei verschiedenen Dry/Wet-Verhältnissen anhört oder wie schnell zwei Tracks sich bei 6 % Pitch perfekt überlagern können.

Im Internet erlernt man die Theorie, die Praxis aber erlernt man nur durch eigenes Ausprobieren, selbst VDJ zählt zur Praxis. Natürlich sollte sich der Fragesteller aber auch bewusst sein dass Virtual DJ Spielzeug ist und viele Softwarefunktionen bei Plattenspielern und einem Mixer nicht mehr vorhanden sein werden.

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