Jeden Tag Überstunden als Lehrlin - ist das ok?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn ein Auszubildender im 2. Lehrjahr häufig Überstunden machen muss und seine Pausezeiten nicht einhalten darf. - Im Ausbildungsvertrag sind ganz klar die Regeln - auch alterskonform - festgehalten.

Er braucht es sich unter Verweis auf seinen Ausbildungsvertrag nicht gefallen zu lassen. - Fraglich ist nur wie dann sein Arbeitgeber reagiert. Meistens sind solche Arbeitgeber wenig seriös und werden seine Einwände als Arbeitsverweigerung werten und ihm den Rest seiner Ausbildungszeit "zur Hölle machen". Muss nicht, aber kann.

Deshalb ist Diplomatie gefragt - eventuell auch einmal eine Anfrage bei der Kammer, oder dem Gewerbeaufsichtsamt, wie richtig vorzugehen ist, um Schaden für den Auszubildenden zu vermeiden.

Danke für den Stern.

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Ja,das ist bestimmt nicht schön für Dich,aber Er würde sicher auch lieber bei Dir sein ! Aber hast Du eine Ahnung was Dein Freund macht ? Das ist ein Beruf,wo man wenn es draußen oder auch im Innenbereich nicht gerade Warm ist,auch nicht Arbeiten kann,vielleicht sparen sie sich genau für diese Zeiten die Überstunden an . Denn wenn Er dann nur mit dem halben Lohn nach Hause kommen würde,würde Dir das bestimmt auch nicht gefallen !

Es geht mir doch nicht darum! Klar ist das auch blöd aber viel mehr geht es mir darum dass das Ausbeutung ist! Immerhin arbeitet er 20 Stunden die Woche mindesten für umsonst, heute waren es mehr als 3 Überstunden. Er hat sowieso jetzt schon Rückennprobleme, das macht ihn kaputt. Im Winter arbeiten sie tatsächlich nicht, aber auch nur höchstens 4 Wochen und das ist die Urlaubszeit die ihm SOWIESO zustehen würde, die er sonst nicht bekommt. Ich finde das eine Sauerrei.

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Jeden Tag Überstunden noch dazu ohne Ausgleich ist natürlich nicht gesetzlich. Aber man muss eben auch NEIN sagen, wenn man ausgenutzt werden soll. Von allein sind viele eben nicht anständig. Ich Schätze, dein Freund hat Angst, dass er irgendwelche konsequenzen zu tragen hat z.b. Schlechte beurteilung

Ich denke, er hat auch Angst davor, dass er sich das mit seinem Chef vermiest. Er hat schon dran gedacht den Betrieb zu wechseln. Sein momentanes Lehrlingszeugnis, was er bekommen hat vor ein paar Wochen hat einen Druchschnitt von 1,8 und in den beiden Hauptfächern hat er eine 1. Also nehmen würde ihn jeder, er wagt den letzten Schritt glaube ich nicht so richtig. Ich finde aber das geht nicht, er muss viel zu hart arbeiten und das ohne genug freie Tage. Soll ich ihn denn davon überzeugen zu wechseln? Hier gäbe es einen Betrieb wo ein Freund von ihm sogar arbeitet und der bestätigt dass sie da sehr fair sind. Oder sollte ich ihn lieber machen lassen?

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@Protego

Rede ihm nicht soviel rein, sonst bist du am Ende "Schuld". Wenn er im 2. Lehrjahr ist, hatte er es bald geschafft? Ich würde jedenfalls erst dann kündigen, wenn ich die andere stelle sicher haette.

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@Schokolinda

Also kriegen würde er aufjedenfall eine, ein Betrieb will ihn sogar "abwerben". Aber er wird da nie was machen, wenn er keinen Anstoß bekommt. Er wollte ja schon hingehen und fragen, also bei dem anderen Betrieb, aber dann hat er es doch nicht. Wenigstesn sich informieren wäre doch angebracht oder? Ich meine als Lerhling 3 1/2 Überstunden, die er heute hatte, zu machen ist doch enorm viel? Das sind 11 1/2 Stunden arbeiten.

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@Protego

Dein Freund soll das mal in Geld umrechnen, vielleicht wird ihm dann die Sache klarer. Aber vielleicht will er es auch gar nicht so genau wissen, damit er sich nicht aufregen muss. Informieren wäre auf jeden fall gut. Er kann sich dann ja immer noch entscheiden, es beim alten zu belassen.

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Muss ich am Samstag arbeiten - Kündigung?

Guten Tag,

Am 27. Januar wurde bei mir im Betrieb ein Aushang aufgehängt auf dem es hieß, dass man am 4., 11. und 18. Februar(Samstäge) zur Arbeit kommen soll und es eine ganz gewöhnliche 6 Tage Woche sei. Samstagsarbeit gab es seit ich dort arbeite noch nie und wurde mit mir auch nicht über den Vertrag/Einstellungsgespräch mitgeteilt.

In meinem Arbeitsvertrag heißt es unter dem "§3 Arbeitszeit":

  1. die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 40 Stunden ohne Pause.
  2. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der Pausen richten sich nach der Hausordnung der Firma X.
  3. Die Mitarbeiter/in erklärt sich ausdrücklich bereit, auch über die vereinbarten Arbeitszeiten hinaus Mehrarbeitsstunden zu leisten sowie im Wechselschichtbetrieb(Tag- und Nachtschichten) zu arbeiten.
  4. Eine mögliche betriebliche Anordnung von Überstunden erfolgt ohne Rechtspflicht und begründet keine künftigen Ansprüche des Arbeitnehmers auf Erbringung von Überstunden.

In der Hausordnung heißt es desweiteren zu den Arbeitszeiten:

07.00 Uhr - 15.30 Uhr Normalschicht, Pause: 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr

05.30 Uhr - 14.00 Uhr Frühschicht, Pause: 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr

13.30 Uhr - 22.00 Uhr Spätschicht, Pause: 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr

21.30 Uhr - 06.00 Uhr Nachtschicht, Pause: 02.30 Uhr bis 03.00 Uhr

6.30 Uhr - 17.00 Uhr Verwaltung, Pause: 12.30 bis 13.00 Uhr

Alle Pausen müssen ab- und angestempelt werden. Bei Einteilung in Schichten erfolgt 15min. vor Arbeitsbeginn der Schichtwechsel. Gegebenenfalls können geänderte Zeitfenster mit der Betriebsleitung definiert werden.


Nun ist die Sache wie folgt: Ich arbeite erst seit mitte letzten Jahres in der Firma und wurde nie auf die Aushänge hingewiesen. Desweiteren habe ich erst am 7. Februar von dem Aushang Kenntnis genommen(erstmals gesehen). Warum so spät gesehen? Nunja ich war vom 31. Januar bis zum 4. Februar Krankgeschrieben. Am 10. Februar kam mein Arbeitgeber auf mich zu und fragte mich ob ich am 11. Februar denn kommen würde und ich antwortete Ihm mit dem Verweis auf meinem Arbeitsvertrag das ich dazu nicht verpflichtet sei und ich außerdem schon einen Termin an besagten Samstag hätte. Nun wurde ich heute am 15. Februar erneut gefragt ob ich am Samstag (18. Februar) kommen würde. Erneut vertröstete ich Ihn da ich auch für diesen Samstag einen Termin habe. Daraufhin wurde mir ein Brief übergeben in welchem geschrieben stand:

"Sehr geehrter Herr (ich),

wir nehmen Bezug auf unseren Aushang vom 27.01.17 und weisen Sie hiermit an, am Samstag, 18.02.17 von 6.00 Uhr - 14.00 Uhr zu arbeiten.

Falls Sie nicht kommen, sehen wir dies als Arbeitsverweigerung."

Das heißt mein Arbeitgeber hätte somit einen gerechtfertigten Grund mir zu kündigen.

Sehr viel Text(tut mir Leid). Nun meine Frage: Muss ich an diesem Samstag erscheinen? Falls ich nicht erscheine, ist dies dann wirklich eine "Arbeitsverweigerung"?

würde eigentlich noch ausführlicher werden, jedoch max. 3000 Zeichen

Vielen Dank im voraus

Liebe Grüße

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