Jede Schilddrüsenunterfunktion kann mit Jod behandelt werden und Medikamente sind unnötig stimmt das?

3 Antworten

Nein, denn zu starke Unterfunktionen bekommt man nicht nur mithilfe von Iod in den Griff. Iod kann zwar die Schildrüse unterstützen, sie aber nicht retten! Da muss man das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin in Tablettenform zu sich nehmen.

Und dann gibt es noch die Autoimmunkrankheit Hashimoto, in der der Körper Antikörper gegen seine eigene Schilddrüse produziert und so gegen sie ankämpft. Bei dieser Krankheit ist Iod besonders schädlich und verschlimmert nur den Zustand. Hier helfen nur die L-Thyroxin-Tabletten.

Bei einem Jodmangel kann es zu einer Hypothyreose(Schilddrüsenunterfunktion) kommen. Wenn du jetzt vermehrt Iod aufnimmst wird das Überangebot einfach ausgeschieden also bringt es dir nichts mehr Jod aufzunehmen. Die Medikamente werden trotzdem benötigt.

Wer hat Erfahrung mit Thyronajod bei einer diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion - ist es normal, dass sich die Müdigkeit verschlimmert?

Meine Ärztin hat bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Der TSH-Wert lag laut Blutbild bei 9. Beim Ultraschall entdeckte die Ärztin außerdem „schwarze Punkte“ im Gewebe der Schilddrüse, die laut ihr allerdings „noch keine Knoten“ seien.

Nun nehme ich seit dem 12. Mai täglich morgens eine halbe Tablette Thyronajod 100 Henning.

Das Problem: Ich bin seit gestern ständig müde, lust- und antriebslos. Die Tabletten haben meinen vorigen Zustand der Lustlosigkeit eher verschlechtert. Ist das normal? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

In dem Präparat Thyronajod ist ja außerdem Jod enthalten. Kann es sein, dass bei einer Entzündung der Schilddrüse, die Zugabe von Jod eher schadet als hilft? Im Herbst 2015 fing ich an, ein „Nährstoffpräparat“ zu nehmen (mit Magnesium, Kalium usw.). Dort waren u.a. 150 µg Jod enthalten. Im Dezember 2015 wurde mir dann plötzlich ständig morgens übel – ich wurde antriebslos und müde. Kann Jod mir schaden?

Zu meiner Person: Ich bin w, 25 Jahre alt. 1,70 groß, ca. 55 kg. Pille von 2007 bis 2010.

  • 2009: Bei mir wird eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Der TSH-Wert ist 5.
  • Sommer 2012: Meine Menstruation bleibt mehrere Monate lang komplett aus.
  • Dezember 2015: Morgens – vor allem dann, wenn ich früh aufstehe – ist mir immer häufiger übel. Manchmal überfällt mich diese Übelkeit auch abends (z.B. nach spätem Essen).
  • Frühjahr: Ich bin antriebslos und lustlos. Ich habe Ängste und würde mich am liebsten in meinem Bett verkriechen.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und hilfreichen Antworten!

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Stimmen diese Schilddrüsenprobleme oder sind das Lügen?

Ich habe angeblich Schilddrüsenunterfunktion, also ich nehme sehr schwer zu. Und um ehrlich zu sein habe ich keine Wirkungen gemerkt. Und eine Hausärztin hatte mal gesagt, dass ich auch wegen den Schilddrüsentabletten nicht zunehmen könnte. Doch warum soll ich dann Schilddrüsentabletten einnehmen wenn ich sowieso schwer zunehme? Also hab ich mal im Internet herumrecherchiert und bin auf eine Seite gestoßen worin erzählt wird, das viele unsere Lebensmitteln sowieso jodiert werden und das wir aus dem Grund keine Jodtabletten brauchen, das es alles nur eine Abzocke von der Pharmaindustrie sei. Wenn ich das dann an die Ärzte sage das ich trotz der Tabletten nicht zunehme und die frage ob es Alternativen gibt und soweiter dann versuchen die auf irgendeiner Art und Weise das Thema in Tabletten zu wechseln.

Also, hat jmd Erfahrungen mit den Jod Problemen gemacht oder so ähnliches?

Und stimmen diese Jod Lügen?

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