Je mehr Sonnenflecken es gibt desto höher ist die Sonnenaktivität und desto mehr Wärme bzw. Licht wird von ihr ausgestrahlt?

4 Antworten

Hallo pll4eva,

ja, in etwa richtig.

Hier erklärt:

https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/sonne-und-klima/

Das ist zunächst einmal erstaunlich, weil Sonnenflecken kühlere Stellen auf der Sonne sind. Wir "gucken" da in tiefere Atmosphärenschichten.

Gleichzeitig sind die Flecken aber ein Maß für die Sonnenaktivität: Sie treten halt genau dann gehäuft auf, wenn viele Magnetfeldlinien durch die Photosphäre senkrecht durchdringen. Entsprechend gibt es an anderer Stelle auf der Sonne dann auch vermehrt hellere Gebiete.

Insgesamt ist die Abstrahlungsleistung der Sonne im Sonnenfleckenmaximum tatsächlich erhöht, die Sonne ist dann etwa um 0,1 Prozent heller.

Grüße

P.S.: Weil Du das Thema "Klimawandel" verlinkt hast: Ja, im Maximum ist die Sonne zwar minimal heller; die Rekordtemperaturen der letzten Jahre sind aber sicher nicht darauf zurückzuführen. Die Sonne ist zur Zeit eher "etwas mau drauf"...

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Diplom in Physik, Schwerpunkt Geo-/Astrophysik, FAU

Sonnenflecken entstehen durch letztenendes aus starken Magnetfelder an der Stelle die den Wärmetransport an diesen Stellen behindern.

Sie unterliegen einem anhaltenden Zyklus.

Ja sie entstehen in aktiveren Zyklusabschnitten und sind daher ein Zeichen davon, jedoch selber verringern sie eher die Abstrahlung von Wärme und Licht.

Brauchst Du Dir nur ansehen und dann dürftest Du wissen

https://www.youtube.com/watch?v=vH8bYkwQfyQ

Ich nehm mir jetzt nicht die Zeit um festzustellen, ob es dieser Beitrag ist, der Deine Frage beantwortet. Dass Professor Lesch sie beantwortet weiß ich. Schadet nicht, den Kanal zu abonnieren. Werden ja noch mehr so Fragen in der Schule auftauchen.

Nein, Sonnenflecken sind kühler als ihre Umgebung .

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