Je älter man wird, umso schwerer wird es Freunde zu finden?

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16 Antworten

Leider ist das so. Finde es zudem auch doof wenn man berufsbedingt in eine neue Stadt zieht.
Wo lernt man denn dann Leute kennen?

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Naiver 07.03.2016, 07:31

Jo, son Umzug ist blöd. Dann hilft nur, aktiv Bekanntschaften zu suchen: Disko, Sport/Vereine, Vernissagen, Museen, Bibliotheken, Volkshochschule, Tanzschule...  eben da, wo sich deine Interessen finden. Dann werden wohl auch die Freunde besser passen.

Man könnte sich auch darauf verlassen, dass einen die neuen Freunde schon noch finden würden, doch das scheint mir sehr unsicher und langsam. Und bis dann eine Bekanntschaft zur Freundschaft wird, hängt vielleicht auch von der eigenen Fähigkeit, Freund zu sein, ab. :- )   Viel Erfolg dir! *Daumenhoch*

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Ich will es mal so ausdrücken:

Mit zunehmenden Alter wachsen Erfahrungen und Ansprüche. Als Kind oder Jugendlicher bezeichnet man jemand schneller als "Freund", den man später - als Erwachsener - bestenfalls als Bekannten bezeichnen würde. Als Kind oder Jugendlicher trennt man sich auch schneller von einem "Freund"; als Erwachsener bemüht man sich eher, Konflikte zu bewältigen ... und eine Freundschaft nicht gleich zu kündigen.

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Ich bin im Laufe der Jahre kompromissloser geworden was Freundschaften anbelangt.
Ich möchte nicht mehr runter schlucken oder gute Miene zum bösen Spiel machen.
Meine Toleranz reicht bis zu einem gewissen Punkt. Wird dieser zu oft überschritten, kündige ich entweder die Freundschaft oder ziehe mich zurück.

Die Freunde, die du vielleicht früher als solche akzeptiert hättest, entsprechen möglicherweise nicht mehr deinen Ansicht bzw haben welche, mit denen du beim besten Willen deine Schwierigkeiten hast.

Dann kommen noch die verschiedenen Begleitumstände hinzu und schon ist es schwieriger geworden.
Allerdings nicht unmöglich.

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Hallo!

Interessante Frage.Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass sich in meinem Freundeskreis, seit 15 Jahren nicht viel getan hat. Der "innere Kreis" steht, sozusagen. 

Woran mag das liegen? So mit 30, hatte ich einen Freundeskreis, der mich vollkommen ausfüllt. Freundschaften müssen ja auch gepflegt werden. Das braucht Zeit. Zeit die man aufbringen muss, zwischen Job, Familie, und der Zeit, die man für sich selbst braucht.

Als ich diesen "Kreis" von Freunden hatte, die mir gut tun, und wo ich mir sicher bin, dass es Freundschaften sind, die bis ans Lebensende halten, war ich vermutlich auch nicht mehr so offen, für neue Leute. Wenn der "innere Kreis" voll ist, lässt man auch keinen mehr rein.

So geht es mir jedenfalls. Ich könnte mir denken, dass es vielen, in meinem Alter so geht. Man hat Freunde, die man schon viele Jahre, teilweise Jahrzehnte, kennt. Da ist man zurückhaltend, oder gar nicht interessiert, neue Freundschaften zu schließen.

Das ist noch nicht mal eine bewusste Entscheidung. Jedenfalls bei mir. Fällt mir jetzt erst auf. Ist eigentlich schade, dass ich nicht mehr so offen bin. Vielleicht geht einem da auch, der  ein oder andere, "lohnende" Mensch, durch die "Lappen".

LG :-)


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Da kann schon etwas dran sein, an der Aussage.

Ich denke, es liegt ein wenig daran, dass man, wenn man älter ist, nicht mehr so viel unterwegs ist und ausgeht, weil man mehr in Beruf und Alltagg steckt.

Ein bisschen liegt es ebenso an einem selber, wie kontaktfreudig man ist.

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Das kann sehr gut sein... als Kind in der KiTa oder Schule hat man viele Kontakte und Möglichkeiten etwas freundschaftliches Miteinander zu machen. In der Berufsschule und an der Uni auch noch aber im Berufsleben? Klar hat man Kollegen und versteht sich mit einigen auch ganz gut... aber hat man die Möglichkeit gemeinsam Freizeit zu gestalten? Viele sind doch privat mit Kind und Kegel schon extrem eingespannt und haben kaum Zeit. Ich kann mir vorstellen, dass es daran liegt.

Wenn du Freunde gewinnen möchtest, empfehle ich dir Aktivitäten zu machen, die dir Spass machen und wo du gleichgesinnte triffst: z.B. Sportverein, Musikverein o.ä., evtl. könntest du auch Kontakte durch eine ehrenamtliche Tätigkeit knüpfen aus denen dann Freundschaften entstehen :-)

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Du hast Recht. Je älter man wird, desto schwieriger wird es neue Freunde zu finden.

Als Kinder schließt man recht schnell Freundschaften. Aber genauso schnell gehen diese Freundschaften wieder kaputt.

Je älter wir werden, desto schwieriger wird es für uns neue Freunde zu finden. Wir prüfen nämlich schon vorab, ob diese andere Person zu uns passt und wir auf derselben Wellenlänge liegen. Dafür investieren wir mehr in diese Freundschaft und sind stärker daran interessiert diese zu erhalten.

Als Erwachsene weiß man eben mehr, was man will und was man nicht will. Wir wissen was uns Spaß macht und was nicht. Kinder und Jugendliche richten ihre Interessen und Hobbies teilweise nach ihren Freunden aus. 

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Kann ich nicht behaupten. Ich war als junger Mensch viel gehemmter als heute, jetzt, mit Anfang Fünfzig, fällt es mir viel leichter, Freundschaften zu schließen - auch, weil ich mich selbst mittlerweile mehr wertschätze. Ich gehe offener auf die Leute zu und nehme die Leute meist, wie sie sind (oder lasse es einfach).

Dadurch erweitert sich mein Freundeskreis ständig. Auch wenn sich manche Freundschaften wieder auflösen, weil die Interessen sich verlagern oder andere Menschen wichtiger werden.

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Ich würde behaupten dass etwas wahres dran ist,weil die meisten Menschen einen fixen Freundeskreis haben und wenig Zeit dadurch kommen dann "neue" zu kurz. Natürlich gibt es Fälle in denen dann eine neue kennengelernte Person in die Gruppe angeschlossen wird, aber dass kommt eher selten vor.Dennoch ist es aber möglich.

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ich glaub nicht, dass es mit Alter zu tun hat. vielleciht lebt man in ner richtig asozialen Zeit, in der Stadt? Man muss vllt genau nachdenken, was man von Freunden überhaupt erwartet, also was genau man sucht und was genau man selber bereit ist in ne Freundschaft reinzutun? Das Wort Freund kommt mir immer vor wie n leerer Topp, kannste reintun was de willst.

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Ich habe andere Erfahrungen gemacht:

Je mehr ICH Freund war, desto mehr und intensivere Freundschaften bekam ich. Umgekehrt, wenn ich weniger um meine Freunde bemüht war.


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Man kann dann neue in der Arbeit finden... Je öfter man umzieht umso schwerer, man muss neu anfangen. Das hat mit dem Alter nichts zu tun. 

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Wie "alt" bist du denn? Ich finde, je älter man wird, desto weniger abhängig wird man von anderen Menschen und empfindet es nicht mehr als existenziell wichtig, Freunde zu haben. Wenn das sowieso nur hin und wieder anrufen und ein bisschen nett plaudern ist, na dann...Man hat auch nicht mehr so große Illusionen (bzw. schon viele Enttäuschungen erlebt) und weiß inzwischen, dass man auch allein ganz gut klarkommen kann.

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Kann ich nicht bestätigen.

Erst im Laufe der Jahre habe ich wertschätzen gelernt, was Freunde bedeuten. Dementsprechend habe ich mir neue gesucht - und gefunden.

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ich denke nicht...

du hast eher das geld etwas zu machen was dir spaß macht und da wirklich gute freunde zu finden, als das du mit gleichaltrigen in eine klasse gestopft wirst um da freunde zu finden

ausserdem sind die meisten dann erwachsener und nicht mehr so kindisch

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Die über dreißig sind mit einer Toilette zu vergleichen, besetzt oder besch++++

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