Japans Bodenschätze?

2 Antworten

Allgemein kann man dazu sagen, dass Japan reich ist/war an kleinen Lagerstätten aller möglichen Erze und Industriemineralien. Durch lange betriebenen Bergbau sind diese Lagerstätten aber inzwischen weitgehend erschöpft und die Bergwerke stillgelegt. Noch betriebenen Bergbau findet man auf entspr. Wirtschaftskarten eingezeichnet; er ist aber -angesichts des großen Rohstoffbedarfs der Industrie- marginal. Bedeutsam sind noch: Abbau von Steinen und Erden (Kiese, Sande, auch Gesteine, v.a. für Baustoffe) sowie die Nutzung des Grundwassers, der ja auch einen Bodenschatz darstellt. Von der Förderung von Kohlenwasserstoffen aus dem Schelfbereich ist mir nichts bekannt.

Japan hat keine nennenswerten eigenen Bodenschätze. Keine Kohle, kein Erdöl, Eisenerz fehlt auch.

Bereits vor dem 2. Weltkrieg war Japan von Importen abhängig. Das Bestreben, solche Ressourcen in die eigenen Hände zu bekommen, war ein wesentlicher Faktor der japanischen Expansionspolitik in den Dreißiger Jahren.

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