Japanologie Studium abbrechen und was dann?

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3 Antworten

Ich denke, wenn Du Dein Japanologiestudium jetzt abbrichst und in eine technische oder wirtschaftliche Disziplin wechselst, dann würdest Du wohl bei einer beruflichen Karriere in einem internationalen (japanischen oder deutschen) Konzern Deine bisher erworbenen Japankenntnisse als Bindeglied und Vermittler zwischen zwei Welten möglicherweise gut brauchen können?

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Kommentar von Alinau03
17.01.2016, 06:50

Danke für die Antwort!

Nur daran glaube ich eher nicht- meine Japanischkenntnisse ist zu niedrig, um irgendwas ernstes damit machen zu können

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Beherrscht du Japanisch so weit, dass du es im beruflichen Kontext passiv und aktiv muehelos anwenden kannst? Nach vier Semester ist das zwar eher nicht anzunehmen, aber man kann ja nie wissen.

Moechtest du zumindest die Moeglichkeit haben bei einer Firma als Uebersetzer/Dolmetscher bei japanischen Geschaeftskontakten agieren zu koennen, solltest du dafuer sorgen, dass du ein entsprechend hohes Level erreichst, egal ob mit oder ohne Studium. Ich denke da mindestens an ein C1-Niveau und das Bestehen des JLPT N1.

Ansonsten wird es dir so ergehen, wie jedem Japanologie-Abbrecher und Mehr-schlecht-als-recht-Japanologie-Absolvent (von denen es in beiden Gruppen ziemlich viele Leute gibt): Fokus auf dem Zweitfach (mit zusaetzlichem neuen Fach) und Job ohne Japanbezug oder sogar noch schlimmer Job ohne jeglichen Studienbezug.

Mein Tipp: Zieh deine Entscheidung durch, bevor du noch mehr Zeit verlierst und mache dann einen guten Abschluss in dem, was dich gluecklich macht. Desweiteren versuche dir die Erfahrungen in der Japanologie (Arbeitsweisen, Auslandserfahrung, unter Umstaenden Sprachkenntnisse) nutzbar zu machen, sodass sie nicht umsonst waren.

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Kommentar von Alinau03
17.01.2016, 06:48

Lieber M1603, danke sehr für deine schnelle Antwort!

Also, ich befinde mich jetzt zwischen N3 und N2 JLPT level, eher in nächer N3 (warum es so niedrig ist, würde ich eher verschweigen). Für ein Einsatz im Berufsleben ist es viel zu niedrig, was mir ganz klar ist- wie du schreibst, man brauch den N1, mindestens, und auch dann kann es schwierig sein

Das, was du weiter geschreiben hast, denke ich mir gerade auch, über den "schlecht als recht" Absolventen- in Japanologie soll man entweder richtig gut sein, oder besser was anderes machen.

Kann ich noch eine Frage stellen: lohnt es sich überhaupt, den N3 JLPT zu machen? Um irgendein Beweiss zu haben, Japanisch zumindest auf einem "alltagsgespräch- Niveau" zu können? Schlieslich ist es keine gewöhnliche Sprache, und vlt kann man damit doch bei einer Bewerbung irgendwiepositiv auffalen

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Habt ihr in dem Studium ein Bachelor/Master-System?

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