Japanische Tänze?

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5 Antworten

Tolle Idee! Enzylexikon und Balurot haben ja schon prima Anregungen gegeben. Falls Dich auch TeeTier's Butoh Tipp interessiert, in Düsseldorf gibt es gerade einen workshop (falls noch Plätze frei sind):

http://weltkunstzimmer.de/weltkunstzimmer-home/details/news/butoh-ma-workshop-mit-tadashi-endo/

Ich selbst hatte leider keine Gelegenheiten zu tanzen, ausser in der Disco, was auch anders war als hier, hatte aber zahlreiche Gelegenheiten, Tanz zu sehen, z.B zur Pflaumenblüte und Kirschblüte und auf den Festen. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass Samba sehr beliebt ist und auch Tango Argentino, Twist, Rock 'n Roll, Ska, Swing und v.m. Ebenso klassisches Ballett und modern Dance. 

Wenn du etwas gespart hast, empfehle ich Dir auch rechtzeitig ein Ticket fürs Kabuki Theater in Kyoto zu kaufen, als Vorprogramm gibt es meist Volkstänze. 

Ich denke nicht, dass du in Versuchung kommen wirst, irgendwo tanzen zu muessen. Die einzigen Gelegenheiten, wo man so etwas in der Regel machen wird, sind das Obon-Fest im Sommer und aehnliche lokale Volksfeste. Da lernt man dann durch abgucken, indem man das macht, was alle machen.

Wenn Japaner privat etwas unternehmen, dann sind das haeufig gemeinsame Essensabende, bei denen man in ein Restaurant geht, jeder etwas (fuer alle) bestellt und man so lange und laenger da bleibt, bis die FreeDrink-Zeit vorbei ist.

Bei offiziellen Anlaessen gibt es meistens feste Sitzplaetze, ein Buffet und so viel Gelaber von allen moeglichen Leuten, dass dieses ueber 3/4 der geplanten Zeit einnimmt und man dann in dem letzten 1/4 schnell so viel isst, wie moeglich, bis man dann puenktlich Feierabend macht, alle beim Abraeumen helfen (kommt darauf an, ob es privat ist oder in Auftrag gegeben) und dann nach Hause verschwinden. : D

Traditionelle Tänze (Nihon buyo), wie sie von Geisha aufgeführt werden, setzen Unterricht unter Anleitung voraus. Die kann man nicht mal eben lernen.

Bei Volksfesten sind die Tänze eher einfach. Ein beliebter Bon-Odori ist "Tanko Bushi" der wirklich sehr leicht zu lernen ist und Spaß macht.

Ansonsten gilt, was TeeTier gesagt hat: Abschauen und Nachmachen. :-)

(das ist übrigens die traditionelle japanische Lehrmethode. Der Lehrer erzählt nicht viel, sondern erwartet das Lernen durch Nachahmung).

Bei Bällen und Empfängen im westlichen Stil gibts eben die üblichen Standardtänze.

Ein bekannter Volkstanz, der - soweit ich mich erinnere - auf das Fischen mit Netzen Bezug nimmt, ist Sôran.

Richtig, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, stammt er von der Nordinsel Hokkaido und die  Rufe (kakegoe) - in diesem Fall "dokkoisho!" - dienten der Anfeuerung der Fischer, damit diese beim Einholen der schweren Netze nicht müde wurden.

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@Enzylexikon

dokkoisho!

Das sag ich immer, wenn ich von einem Stuhl aufstehe. Man ist ja keine 20 mehr. : D

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Zum Beispiel, Butoh-Tanz:

Aber keine Angst, das ist ein seeehr kleines Subgenre. Naja, wer drauf steht ... :)

Wenn auf Straßenfesten getanzt wird, was nicht oft vorkommt, mach einfach das nach, was alle anderen auch machen. :)

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