2 Antworten

Hallo furia22,

Ich bin mir nicht sicher, in welcher Weise diese Seite die "Oeffnung des Welthandels" anspricht. Wenn man sich hier auf die Oeffnung Japans fuer den Welthandel seit dem 19. Jahrhundert und die ungleichen (Handels-)Vertraege bezieht, dann ist das lediglich vorgezogener Grund konservativer Kraefte in Japan.

Vielmehr laesst sich diese Auseinandersetzung und "Oeffnung des Welthandel" so erklaeren, dass Japan sich durch die zunehmende Expansion seines Territoriums in Franzoesisch-Indochina (trotz Stillhaltens Frankreichs) keine Freunde gemacht hat. Die USA haben in Folge Japan von Stahl- und Oellieferungen abgeschnitten.
Japan benoetigte diese Rohstoffe allerdings, um den Krieg auf dem Festland Asiens fortzusetzen und versuchte erst mit den USA zu verhandeln. Als das scheiterte sah man nur den Angriff als Loesung bzw Druckmittel um an Rohstoffe zu kommen.

Die USA selbst nutzte den Angriff auf Pearl Harbor, um die bis zu disem Zeitpunkt pazifistische eigene Bevoelkerung auf den Krieg einzuschwoeren.

Beste Gruesse aus Tokyo,
Johannes

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Das ist ein ausuferndes Thema.. Die Aussage klingt sehr pauschal.

Die Öffnung Japans für den Welthandel (nicht der Welthandel) wurde von den USA "erzwungen", das ist zwar richtig, aber Japan betont immer wieder, dass der Grund für den Angriff auf die USA das (Öl- und Rohstoff-)Embargo war, das die USA auferlegt hatten. Das heißt, dass Japan viel mehr Handel haben wollte und wäre somit nicht in Einklang mit der Aussage dort. 

Die Japaner wollten hingegen die "Ostasiatisch Wohlstandssphäre" Aufbauen, die danach sicher recht abgeschottet funktionieren sollte. So gesehen waren Sie in gewisser Weise auch gegen die Öffnung Japans. 

Es gibt sicher Ausführlichere Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen im INternet.

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