Jagdtrieb was tun?

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5 Antworten

Hallo, es freut mich, das du dir einen Aussi geholt hast. Ja, Aussis haben jagdtrieb, aber es fehlt das töten komplett. Da du dich sicher genügend informiert hast, weißt du das aber sicher

Es geht um den Jagdtrieb. Und diesen kann man natürlich Nicht ab. trainieren. Aber mann kann ihn lenken.

PUNKT 1 Erziehung

Wichtig ist es das der Hund immer folgt. Er muss unbedingt gut erzogen werden. 

Sitz, Platz, Steh, Komm muss alles gut funktionieren. Und das so bist du es auflöst, BLEIB ist ein Verbotswort.

Sitz - lauf/frei/Okay

Platz-lauf/frei/Okay

...

Bleib braucht man NICHT, es blockiert. Der Hund hat zu bleiben bis man was anderes sagt. Wichtig ist auch immer freundlich ohne Gewalt. Ein Aussi braucht liebe und dann tut er es aus Liebe.

Punkt 2 Bindung

Ohne Bindung geht nichts. Hund liegt im Zimmer. (Ob Bett oder Couch musst du wissen. Hausregeln helfen bei einer guten Bindung) welche ist deine Entscheidung. Ob Bett ja, Couch Nein oder anders ist mir eigentlich total egal, wenn du sehr selbstbewusst bist, geht der Hund meist sowieso hinter dir. 

Abenteuerspaziergang, Gemeinsame Suchdpiele. Denkspiele etc.

Punkt 3 Auslastung.

Sucht euch etwas was euch beiden Spaß Macht. Bringt dem Hund kontrolliertes apportieren bei (Falls er es noch nicht kann)

Aber am Wichtigsten Standruhe.

Darf der Hund gleich dem Ball hinterher? Oder dem Spielzeug sobald es fliegt? Wenn ja was lernt er dabei? Er lernt: Ich darf etwas beweglichem sofort hinterher laufen. Also jagen ohne kontrolle.

Also nicht laufen lassen ohne okay, oder ähnliches. Sitz, Platz oder sonst etwas können immer eingebaut werden. Manchmal solltest du ihn auch nicht nachlaufen lassen.

Reizangeltraining ( nicht im Kreis rennen lassen)  Vorstehen verlangen! Das loben und nur selten und damit.meine ich selten nach laufen lassen.

Immer Vorstehen verlangen. Und das Loben, das ist ein Teil der Jagdsequenzen und das ist ungefährlich. Wir wollen ja nur das hinterher laufen vermeiden. 

Dss ist ja allein schon Erfolg!

Hoffe ich konnte dir Helfen. Falls du noch Fragen hast, einfach stellen.

Danke

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Wenn du es dir leisten kannst finanziell, würde sich eine grundsolide Hundeschule anbieten. Macht Spaß und schafft eine tolle Bindung zwischen Hund und Halter. Man lernt viele Geichgesinnte kennen und macht zusammen Ausflüge.


Ich bin bei sowas immer für JET (Jagd-Ersatz-Training). Ich habe zwar "nur" darüber mit einigen Huskys gearbeitet aber die waren abrufbar und sind bei Stop auch stehen geblieben. 

Informiere Dich über primäre und funktionale Verstärker, trainiere die Impulskontrolle Deines Hundes, alles in gaaaanz kleinen Schritten und Du wirst einen Hund bekommen, der erst "fragt" bevor er selbständig jagen geht. 

JET ist ein Training welches dem Hund angepasst ist, damit man gewaltfrei den Verhaltenskreis Jagd lenken kann. 

Aber bedenke bitte, das ist keine Sache, die von heute auf morgen auszuführen ist. 

Hilfreich wäre natürlich wenn Du Dir dafür vieles durchliest oder noch besser eine Hundeschule die vielleicht sogar JET anbietet. 

Schau mal da:

http://markertraining.de/jagdersatztraining-jet-teil-1/

Ein Husky ist etwas anderes als ein Shepherd !
Es ist übrigens mEn Tierquälerrei einen Husky in unseren Breitengraden zu halten. Die gehören hier nicht her.

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@Mausbaer555

Nein, tatsächlich? 

Ich habe einen Husky-Mix gehalten, die Huskys aber von denen ich gesprochen habe, die waren bei mir im Training und meine Husky-Mix-Dame hatte ich damalig übernommen und nicht gekauft. 

...und ob ich nun von einem Husky spreche oder von einem Shepherd, das Training von dem ich gesprochen habe, ist auf Jagdhunde ausgelegt! 

Der einzige Unterschied der darin zu sehen ist, sind die primären respektive funktionalen Verstärker die man anwendet, ansonsten bleibt das Training das gleiche, da ein Husky genauso lerntheoretischen Vorgängen unterliegt wie auch ein Shepherd das tut. 

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@Mausbaer555

Warum ist es nicht möglich Huskys hier zu halten? Huskys halten extreme Temperaturen im Minusbereich und im Plusbereich aus. Im Sommer wird die komplette Unterwolle abgeworfen. Auch in Sibirien wird es im Sommer über 30 Grad warm und da kommen die Hunde schließlich her. Wir haben schon über 30 Jahre Hunde in der Familie und konnten feststellen, dass unsere jetzigen Huskys sehr viel weniger im Sommer schwitzen als unsere Hunde davor.  Während die Labradore des Nachbarn sich in die letzte Ecke vom Schatten verziehen, liegen unsere beiden meist noch in der Sonne auf dem Hochsitz und sind auch beim laufen noch fit. Man sollte bei so einem Wetter nur den Sport in Maßen machen.

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Wenn du dir eine Hundeschule nicht leisten kannst, oder du sehr ländlich wohnst, wo es keine im Umkreis gibt, dann kannst du es auch selbst probieren. Wird aber schwerer und ist nicht so professionel.

Wenn Hunde zb ständig andere Hunde anbellen, dann hält man ihnen jedes Mal (vorsichtig ohne zu verletzten) die Schnautze zu mit einer Hand. Zieht das konsequent durch. Irgendwann hat man es ihnen abgewöhnt.

Du brauchst dann irgendeine "Geste" oder ein "Zeichen" , dass du dem Hund geben kannst und das er versteht, wenn er anfängt zu jagen. Oder wahlweise mal mit einem tierischen Stofftier arbeiten, dass er akzeptieren muss im Garten oder neben seinem Schlafplatz. Dann gibt es Belohungen usw.


1. Schießt das hier komplett an der Frage der FS vorbei und 

2. hält man KEINEM Hund die Schnauze zu!!!

Wenn man sich nicht mit gewaltfreier Hundeerziehung auskennt, sollte man einfach nicht antworten! 

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@Elocin2910

Da gebe ich Elocin komplett recht, so geht man nichts mit Lebewesen um! 

Oder soll man dir mal den Mund zu halten!

Und deine Antwort hat absolut 0 mit der Frage zu tun!

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Der Jagdinstinkt wird ausgelöst sobald er ein Tier hören, sehen oder riechen wird. Das Motto: Ist die Katze gesund, schmeckt sie dem Hund. 

Wo hast Du denn Hund her? Dir wird nichts anderes übrig bleiben als in einer Hundeschule das Verhalten abzutrainieren. Hundeerziehung ist in erster Linie Haltererziehung. Ein Hund ist ein Rudeltier. Deshalb musst Du der Rudelführer sein. Der Hund erkennt Dich nicht als solchen und macht deshalb was er will. Auf Dich hören braucht er nicht, Du bist da Betatier.

1. Tipp: Absolute Konsequenz: Wenn ein Hund ein Kommando nicht befolgt und Du bestehst nicht darauf dass der Hund es umsetzt, gilt für den Hund ich brauche überhaupt keine Kommandos zu befolgen.

2. Tipp: Der Hund sitzt niemals mit Dir auf der selben Ebene. Z.B. niemals auf dem Sofa.

3. Tipp: Der Hund darf niemals als erster durch eine Tür gehen. Du als Rudelführer gehst als Erster durch. So verhält sich der Rudelführer.

1. Blödsinn. Du/Man sollst nichts verlangen was der Hund in dieser Situation nicht kann, d.h. wenn er es beim 1. mal nicht befolgt sollte man es ignorieren und falls es ein Problem ist es anderweitig lösen bzw. warten.

Bsp. Du rufst den Hund wenn er mit nem anderen Hund spielt und er hört dich nicht, warte bis beide eine Pause machen.

Wichtig ist es die Kommandos gut auf zu bauen!!

2. Wie veraltet ist das denn? Mein Hund kuschelt immer mit mir!! Hausregeln ja, aber welche kann jeder selbst entscheiden! 

3. Gleich veraltet wie 2. Rudelführer ist in einem Rudel immer abhängig von der Tätigkeit, wobei ich sagen muss das dieser Punkt bei einer starken Persönlichkeit und nem NICHT extremst dominanten Hund eigentlich gegeben ist, ich habe meinem Hund nur beigebracht, bei der Stiege nicht vor zu laufen, weil ich sonst über sie drüber fall und wir uns beide weh tun können.

Schreib antworten zum Thema Hundeerziehung, wenn du aus der Steinzeit raus bist! Das ist total veraltet

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@stefhoef

Was anderes als zu versuchen Antwortgeber zu beleidigen kannst Du nicht. Mit Deinen Methoden bekommst Du jeden Pinscher geregelt, aber keinen Hund. Du erzählst Märchen von Kommandos gut aufbauen. Ein Hund muss jederzeit abrufbar sein sonst hat man den Hund nicht unter Kontrolle. Selten einen Kommentar gelesen der von so viel Unwissenheit gekennzeichnet ist. 

Dein Hund ist eine unerzogene Töle und kein ausgebildeter Hund. Übrigens zu Deiner Spekulation von wegen veraltet und Steinzeicht, ich bin Polizeidiensthundführer. Für mich bist Du ein Kleinhundhalter der gerne mit seinem  Betthund auf dem Sofa sitzt.

Zum Schluss noch ein Hinweis, gut dass Dein Kommentar mit dem Wort Blödsinn beginnt. Damit zeigst Du was Dein Kommentar ist.

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