Jagdschein machen nach Psychotherapie?

5 Antworten

Du solltest dich fragen ob Du das wirklich willst und es für dich sinnvoll ist. Den Jagdschein wirst Du machen können, aber wo ich evtl. Probleme auftauchen sehe ist die Erteilung einer Waffenbesitzkarte, die Du für deine Jadgwaffen benötigst. Eine Vorraussetzung für die Erteilung ist nämlich die persönliche Eignung zum Umgang mit Schußwaffen und Munition. Richtig ist, das dies niemand nachprüft, es sei denn man macht wahrheitsgemäß Angaben über seine vorherige Erkrankung. Solte im Nachhinein irgendetwas für einen Entzug der erteilten Erlaubnis sprechen wird es teuer.

wie teuer?

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@DerVollhorst95

Das läßt sich nciht genau beziffern, der Verlust der Jagdwaffen wäre wohl der größte Posten, weil diese innerhalb kürzester Zeit (in der Regel 6 Wochen)  veräußert oder unbrauchbar gemacht werden müßten. Für den Einen sind da 400 Euro schon viel für den Anderen ist ein Verlust von 10.000 Euro Portogeld.

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Bezüglich WBK sehe ich das nicht aussichtslos.
Du machst im Antrag wahrheitsgemäß die Angabe: War in Behandlung.
Da der Sachbearbeiter das nicht beurteilen kann wird er ein Gutachten oder ähnliches einholen,
Die damit beauftragte Person wird entweder nach deiner Krankenakte oder durch persönlicher Begutachtung deine Zuverlässigkeit feststellen/verneinen.
Das wird Zeit und Geld kosten, ist aber auch mMn angemessen.

Niemand sieht deine Krankenakte ein. Du darfst nur keine Eintragungen im Führungszeugnis haben, die deine Zuverlässigkeit als Waffenbesitzer in Frage stellen, wie z.B. Eigentums- und einschlägige Delikte. 

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