Jährliche Fahrleistung überziehen?

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9 Antworten

Hallo SkillSoldier,

der Unfall inkl. Gutachten wurde komplett von der Versicherung deines Unfallgegners abgewickelt, richtig? Dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass dein Anbieter von den Inhalten des Gutachtens erfährst.

Du lebst trotzdem mit dem Risiko, dass es irgendwann aus einem anderen Grund rauskommt.

Es ist immer problematisch, wenn die Versicherung vermutet, dass du das bewusst verschwiegen hast, um Geld zu sparen. In den Bedingungen sind anbieterabhängige "Vertragsstrafen" festgelegt, die dir bei so einem Verdacht blühlen könnten.

Denkbar wäre eine Nachzahlung des erhöhten Beitrags rückwirkend ab Jahresbeginn oder sogar rückwirkend ab Vertragsbeginn. Auch von einem Jahresbeitrag extra habe ich schon gehört.

Mit einer Obliegenheitsverletzung inkl. Regress oder sogar einem Verlust des Versicherungsschutzes hat das Ganze aber nichts zu tun.

Ich empfehle dir, deinen Anbieter anzurufen und zu melden, dass du deine Jahresfahrleistung überschritten hast. Wir würden dann die Fahrleistung für die Zukunft anheben und ab sofort den höheren Beitrag berechnen. Das war's dann aber auch schon.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

Viele Grüße

Lydia vom DEVK-Team

Du hast beim Abschluss Deiner Versicherung bestätigt, dass Du Änderungen an den Beitragsrelevanten Daten ohne Nachfrage an die Versicherung zu melden hast.

Warum tust Du das nicht? Bei enger Auslegung könnte man Dir Betrug vorwerfen. Das wird man zwar nicht tun, aber je nach Versicherung können teure Folgen drohen.

Wenn Du etwas mal drüber bist bis ca. 4.000 km, dann ist es nicht so schlimm. Aber wenn Du mehr als 10 % überziehst und mal beim Unfall schuld hast, kann es sein, dass du kräftig zzgl. Strafgebühr rückwirkend nach zahlen musst. Total falsche Angaben können als Vorsatz zum Betrug unterstellt werden.

Solange Du nicht schuld bist, dann wird es ja der Versicherung des Unfallverursachers übermittelt. Die benötigen den Km-Stand um den Fahrzeugwert und um den Preis für die Reparatur zu ermitteln.

chevydresden 10.11.2016, 21:39

Rechnen ist nicht so deins, oder?

Wieviel sind 10% von 9000km?

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wenn das Auto bereits so 1,5 Jahre in deinem Besitz ist, alles im Grünen

Da wirst du wohl eine Nachforderung bekommen. 

Wenn es dumm läuft, kann der Versicherer dir auch den Vertrag wegen Obliegenheitsverletzung kündigen.

... und was bitte hat der Gegner mit Deinem Vertrag am Hut?

... und was hat Deine Versicherung mit Deinem Gutachten zu tun? Das geht doch zum Gegner, oder?

Deine eigene Versicherung erfährt davon nichts. Abgerechnet wir ja über die gegnerische Versicherung.

Bei einem unverschuldeten Unfall ist diese Angabe egal, denn sie betrifft ja nicht deine Versicherung.

Ja, natürlich wissen die das, die sind ja nicht Dumm. 

Du wirst aber nur den erhöhten Beitrag nachzahlen müssen.

SkillSoldier 10.11.2016, 20:59

Aber ich habe bis jetzt noch keinen Brief oderso erhalten. Das ist jetzt auch mindestens 4-5 Monate her..

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Rockuser 10.11.2016, 21:03
@SkillSoldier

Dann stell das besser Freiwillig richtig. Ich habe im Sommer 20.000 km nachgebucht ( von 25T auf 45T km), das kostet mich ca 8 € mehr im viertel Jahr.

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