Jacke und Hausschlüssel in Krankenhaus verloren gegangen - wer haftet?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bevor Du mit einem Anwalt die haftungsrechtliche Seite klärst, hätte ich noch einen anderen Vorschlag:

Manche Krankenhäuser haben im Eingangsbereich so eine Art Fundbüro.

Theoretisch könnte es ja auch sein, daß ein Mitpatient oder ein Besucher die Jacke gefunden und an der Information abgegeben hat (wenn sie beispielsweise bei der Verlegung unbemerkt vom Bett gerutscht ist).

Habt Ihr Euch danach schon erkundigt?

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Fundbüro ist eine sehr gute Idee! Von der kaufmännischen Abteilung wurde tatsächlich auch an dieser Stelle nachgehakt; leider wurde dort jedoch kein Eingang unserer vermissten Sachen verzeichnet. Danke aber vielmals für deinen Input!

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@exuperantia

Jetzt hast Du mich noch auf eine andere Idee gebracht. Habt ihr auch ein städtisches Fundbüro in Eurer Nähe?

Nur so, weil fragen kostet ja nichts, jedenfalls weniger als neue Hausschlüssel und eine neue Jacke. ^^


Viel Erfolg!

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@Sturmwolke

Da hast du wirklich Recht - warum man nur selbst auf solche Dinge nicht kommt... Brett vor'm Kopf II-(

Werde gleich mal dort anrufen... DANKE!!

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Solche Sachen werden eigentlich im Schrank und im Tresor (falls vorhanden) im Zimmer eingeschlossen. Der Schlüssel verbleibt am Körper oder wird bei Behandlungen im Schwesternzimmer abgegeben! Nur dann kann man das KrKh haftbar machen. Wenn die Sachen nicht vor unmittelbarem Zugriff geschützt, also offen (nicht verschlossen) herum liegen oder im offenen Schrank hängen - muss man selbst dafür aufkommen.

Wenn das Personal allerdings den Schlüssel aus der Obhut der Schwestern genommen hat, die persönlichen Gegenstände umgezogen hat und diese dann nicht wieder sicher verschlossen hat, dann ist natürlich das KrKh haftbar!

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Bei einem Einzelzimmer wäre ich natürlich nicht sofort davon ausgegangen, dass ein Safe notwendig ist; ganz abgesehen davon, dass die dicke Winterjacke meiner Mama wohl kaum dort hinein gepasst hätte ;-) Weißt du denn vielleicht aus eigener Erfahrung, ob das diensthabende Pflegepersonal auf eine entsprechende Anfrage der Patienten/Angehörigen eingehen müssen? In meiner Vorstellung ist es doch nahezu unmöglich, für alle Patienten die Jacken in Verwahrung zu nehmen??

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@exuperantia

Die Jacken gehören dann in den Zimmerschrank - die sind eigentlich immer verschließbar!

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Bevor eine Person im Krankenhaus behandelt wird und somit während der Behandlung nicht auf seine (Wert-) Sachen aufpassen kann, müssen diese entweder in einem Safe deponiert oder im Schwesternzimmer abgegeben werden. Dies gehört eigentlich schon fast zum Allgemeinwissen Geschieht dies nicht, kannst Du in der Regel nicht das Krankenhaus dafür verantwortlich machen.

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Das ist wunderbar, dass ich hier um ein Stück Fast-Allgemeinwissen klüger wurde ;-)

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Nun gut. Um 8 Uhr früh war ihr Termin für den Eingriff. Der Arzt erschien aber erst um 9 Uhr und erst Viertel nach ca konnte es dann endlich losgehen. Er machte schon einen genervten Eindruck. Meine Mutter sagte mir später dass er 3 Anläufe brauchte um die örtliche Betäubung zu machen und es nicht hinbekommen hat, weshalb die Krankenschwester das dann tat. Nachdem meine Mutter aufgewacht ist kam der Arzt NICHT noch mal vorbei um nach ihr zu sehen. Es war die Krankenschwester, die uns entlassen hat. Kein Arzt. Und zwar wurde meine Mutter nach nur 3 Stunden entlassen, also nicht mal die 4, die Anfangs angegeben waren. Meine Mutter hatte Schmerzen als sie aufgestanden ist, die Krankenschwester hat sich den Druckverband angesehen, da war kein Blut und sie meinte die Schmerzen wären normal. Sind wir also nach Hause.

Wenige Stunden später ist meine Mutter unter Tränen aufgewacht. Wir riefen den Arzt der operiert hat in seiner Praxis an, weil uns das nicht normal vorkam, dass sie solche Schmerzen hat. Der hielt es nicht für nötig ans Telefon zu kommen. Wir riefen dann die Feuerwehr um sie ins Krankenhaus zu bringen, die Sanitäter riefen zwei Notärzte dazu, die ein großes Hämatom im Schambeinbereich festgestellt haben. Im Krankenhaus kam dann raus, dass meine Mutter innere Blutungen erlitt. Der Grund ist ganz klar: sie wurde zu früh entlassen, 3 Stunden sind einfach zu wenig!!!

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