Ist zu viel Kalk im Trinkwasser schädlich oder wird das, was zuviel ist, einfach über die Nieren ausgeschieden?

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4 Antworten

Sehr gute Antwort von Miccelli, danke dafür. Kalkverbindungen im Wasser sind eher unerwünscht - eigentlich bräuchte es zwei Wassersysteme wie in England: Trinkwasser und Brauchwasser (für Toiletten, etc.). Das Trinkwasser müsste dann erhitzt werden, damit sich die Kalkmoleküle zu großen Einheiten verbinden, die leicht herausgefiltert werden könnten. Aber Kalk ist nicht des Trinkwassers Hauptproblem: eher sind es Arzneirückstände, Düngemittel, Pestizide, etc. Zumindest da wo Trinkwasser in Klärwerken ganz oder zum Teil rückgewonnen wird. Tipp: Trinkwasser für den Eigengebrauch erst aufkochen, dann abkühlen lassen und erst dann in ein Wasserfiltergerät schütten (Aktivkohlefilter mit Ionentauscher!) - ihr findet die Geräte in jedem großen Supermarkt. Das Aufkochen verbindet die Kalkmoleküle zu filterbaren Einheiten, zersetzt viele Arzneirückstände und Gifte, die dann leichter gefiltert werden können. Bleibt gesund!

Kalk im Trinkwasser ist leider etwas was wir Menschen hinnehmen müssen, so glaubt man. Den Kalk herauszuholen ist für die städtischen Wasserwerke technisch so gut wie nicht realisierbar. Ebenso verhält es sich mit den sogen. grenzwertigen Stoffen, die kann man auch nur soweit herausholen, wie es technisch und vor allem finanziell machbar ist. Und finanziell ist man sehr schnell am Ende, wenn es um die Kosten geht.

Das Wasser wird als das am besten kontrollierte Lebensmittel deklariert und es wird uns erklärt, dass das alles nicht so schädlich ist. In der Summe aller grenzwertigen Stoffe im Trinkwasser ergibt sich die Frage, wieviel kann der Mensch tatsächlich über einen längeren Zeitraum vertragen, ohne das er Schaden nimmt. Darauf kann keiner eine ernsthafte Antwort geben.

In einer Konsumgesellschaft wie heute besteht eine Werbung für Wasser in erster Linie daraus die positiven Aspekte herauszustellen, negative Seiten werden in einer Werbung grundsätzlich verschwiegen. Sonst wäre der Sinn einer Werbung ja wohl verfehlt. Siehe auch andere Lebensmittelwerbungen.

Es gibt organische und anorganische Mineralien. Organische Mineralien kommen hauptsächlich in tierischen und planzlichen Lebensmitteln vor. Wer als Mensch versucht sich mit den notwendigen Mineralien über das tägliche Trinkwasser zu versorgen, der muss Wasser trinken wie ein Elefant und schafft es doch nicht.

Im Wasser sind viele anorganische Mineralien enthalten, die durch ihre Größe nicht für den menschlichen Organismus geeignet sind und wieder ausgeschieden werden. Allerdings ist es durchaus möglich, dass sich diese unerwünschten Stoffe auch im Körper niederlassen und absetzten. Wenn die Entschlackung nicht richtig funktioniert, dann ist der Körper belastet und der Mensch fühlt sich träge. Je mehr Schlacken im Körper verbleiben, desto unbeweglicher wird der Mensch. Dabei wirken sich die verfestigten Schlacken negativ auf das Immunsystem aus. Dies wiederum öffnet den Weg zur Krankheit.

Es kann sicher nicht schaden, wenn der Kalk erst garnicht getrunken wird. Ich empfehle auf jeden Fall eine Trinkwasseraufbereitungsanlage auf der Basis der Umkehrosmose. Dann ist auch gleichzeitig Schluss mit den anderen grenzwertigen Stoffen in unserem täglichen Trinkwasser. Ich reinige mein tägliches Trinkwasser zuhause schon seit 15 Jahren, ebenso meine Mutti, die ist davon auch begeistert und jetzt mit 83 Jahren gesund und munter.

Allen Lesern einen frohen Tag.

  • miccelli -

Gastwirt zu München und Verfechter von sauberstem Trinkwasser. Die Verantwortung liegt nicht immer bei den anderen, sondern erst einmal bei einem selbst.

Kalk besteht vorwiegend Magnesium und wie der Name schon sagt Calcium. Beides sind sehr gesunde Lebensmittel und sollten in jedem guten Trinkwasser reichlich vorhanden sein. Kalk ist nur für Geräte oder Leitungen schädlich. Kalkfilter sind nur für diese Geräte sinnvoll, für den Menschen eher nachteilig, da sie außerdem meist ein Nest für Bakterien sind.

Der Kalk im Wasser liegt in mineralischer Form vor,
damit kann der Mensch nicht viel anfangen.
Wenn er zu viel wird, kann er über den Harn nicht mehr ausgeschieden werden,
und muss im Körper versteckt werden.
(Verkalktes Gehirn, verkalkte Gelenke, Arterienverkalkung, ...
Wir brauche den Kalk in pflanzlicher Form (Obst Gemüse, ...)
Details: Buch "Wasser - Das grösste Gesundheitsgeheimnis"
Dr. Paul C. Bragg / Dr. Patricia Bragg

http://www.wasser-symposium.ch/shop/kb_gesundheitsgeheimnis.htmlhtm
LG Josef

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@WellnessVision

Diesen Pseudowissenschaftlichen Schwachsinn kannst du dir langsam mal klemmen. Es zeigt nur einmal mehr, wie manche Leute durch ihre Titel blenden, um den Dummen das Geld abzunehmen. Daß der Link aus einem Onlineshop kommt, muß wohl nicht weiter kommentiert werden ... Dieses geschäfttüchtige Doktorpärchen ist so klug, daß es von toten Leichen redet: "Anorganische Mineralien". Und du plapperst diesen Unsinn auch noch nach ...

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@Tigerjan

Die Internetseite habe ich nur erwähnt, weil dort eine Kurzfassung des Buches zu lesen ist.
Hast Du das Buch gelesen ?
LG Josef

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@WellnessVision

Das Calcium ist im Wasser gelöst! In welcher Form ausser in Mineralischer Form soll denn Calcium bitte schön vorkommen damit es wirkt? Ist es etwa bei Milch oder ähnlichen Produkten anders? Calciumtabletten liegen auch in Mineralischer Form vor.

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@Mismid

Der Kalk liegt im Boden als CaCO3 vor (mineralisch).
Die Mikroorganismen an den Wurzeln der Pflanzen lösen diesen Kalk auf,
wodurch er von den Wurzelhärchen aufgenommen werden kann,
und in die Pflanzenzellen eingebaut werden kann.
Der Mensch kann mit diesen Pflanzelzellen (organisch) was anfangen,
mit dem CaCO3 (mineralisch) nur wenig. Buch lesen !
LG Josef

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@WellnessVision

Bild Zeitung lesen!

Leute wie du sollten hier gesperrt werden.

Die Mengen von Kalk im Wasser sind bedeutungslos. Ueberschuessiges wird wieder ausgeschieden.

„Arterienverkalkung“ hat nichts mit dem Kalkgehalt des Wassers zu tun. Sondern siehe Arteriosklerose, Parathormon-bedingte Kalkinfiltrationen der Gewebe, Mikroverkalkungen in der Mammographie sowie Verkreidung (z.B. tuberkulöser Herde); siehe Fetuin (Gen gegen Verkalkung).

Kannst du auf Wikipedia nachlesen: "Kalkablagerung", "Wasserhaerte" oder einen serioesen Hausarzt fragen.

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@noisyb

Genau lesen !
Wikipedia:
"Hierbei handelt es sich nicht NUR um Kalk, sondern auch um andere Ablagerungen."
Wem glaubst Du mehr, einer Bild-Zeitung,
die jeden Tag die Zeitung mit irgend etwas voll bekommen muss,
oder einem Hausarzt, der in seinem Standard Studium keinerlei Ausbildung bezüglich Ernährung hat,
oder Ärzten wie zum Beispiel Dr. Paul C. Bragg, Dr. Patricia Bragg, Dr. Fereydoon Batmanghelidj, ... welche Ihr ganzes Leben der Trinkwasserforschung gewidmet haben ?
Liebe Grüße Josef

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@WellnessVision

Junge, erst meinen Kommentar lesen - dann denken - dann Antworten. Einen Doktortitel bekommt man fuer viele sachen. Du bist ein Opfer von Missinformation oder hast vielleicht finanzielle Interessen.

Das Kalk im Trinkwasser hat mit Arterienverkalkung nichts zu tun. "Arterienverkalkung" ist eine Bezeichnung aus dem Volksmund. In Wirklichkeit fuehren Fette die der Koerper ansammelt zu verstopfungen der Artierien. Gehirne verkalken nicht! Aber man kann Gehirne waschen - so wie deines.

Ich hoffe du bekommst anstaendig Geld dafuer das du Leute hier so verarschst. Anstaendig ist das nicht.

Wenn du diesen Mist wirklich selber glaubst dann geh endlich zu einem Dr. med. und lass dich aufklaeren.

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@noisyb

Nochmal fuer Anfaenger:

1) Kalk aus der Wasserleitung kommt in den Mund. 2) Kalk aus der Wasserleitung kommt in den Magen. 3) Kalk aus der Wasserleitung kommt in den Darm. 4) Der Darm entzieht dem Nahrungsbrei und deinem Kalk das Wasser. 5) Das Wasser gelangt ueber Membran in die Harnblase. 6) Der Kalk wird zusammen mit dem im Dickdarm entwaesserten Nahrungsbrei ausgeschieden.

Wenn der Koerper Kalk braucht holt er sich den aus der Nahrung. Wenn der Koerper genug Kalk hat wird der Rest ausgeschieden. Genauso ist es uebrigens mit VitaminC bevor du hier eine weitere Buchempfehlung abgibst.

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@noisyb

Zur "Verkalkung" kommt es durch in erster Linie durch ein Zuviel an tierischem Eiweiß, das vom Körper nicht verwertet werden kann und sich an den Innenwänden der Arterien anlagert. Die Innenwände der Arterien quellen auf, und so lagern sich andere Stoffe ebenfalls dort ab, so z.B. das Cholesterin. Das Cholesterin bildet dort Kristalle, die das Gewebe ständig verletzen, so dass es vernarbt.

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@noisyb

Der Mensch ist daran gewoehnt das in Wasser Kalk und andere Mineralien sind. Und was soll man den sonst Trinken? Glaubst du das in Mineralwasser weniger Kalk ist als in Leitungswasser? Oder gibt es bei dem Buch ein kalkfreies Getraenk dazu? hahahaha...

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@noisyb

Ja das ist richtig, dass der Mensch gewohnt ist kalkreiches Wasser zu trinken.
Kalk im Wasser bringt den Menschen nicht gleich um.
Der Mensch ist auch gewohnt Alkohol zu trinken, Fleisch zu essen, Zucker zu essen, Cola zu trinken, Produkte mit Auszugmehl zu konsumieren, zu Rauchen, ...
aber wenn er weniger davon konsumiert geht es Ihm besser.
Es gibt viele Möglichkeiten zu kalkärmenen Trinkwasser zu kommen,
wie Regenwasser, Trinkwasser von einer entsprechenden Quelle holen, destilliertes Wasser, Umkehrosmosewasser, ...
Es gibt bei uns auch schon Anbieter von kalkarmen Trinkwasser.
Mineralwasser trinke ich keines, das muß irgendwie haltbar gemacht werden
(Chemie, Chlor, Kohlensäure, UV-Bestrahlung, ...) das tue ich meinem Körper nicht an.
Mineralwasser darf außerdem mehr Schadstoffe enthalten als Leitungswasser,
wird nicht so streng überwacht.

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Du kannst beruhigt sein, der Kalkanteil im Trinkwasser ist so gering, dass Du keine gesundheitlichen Folgen bedenken musst. Durch das Abkochen setzt sich ein Grossteil des Kalkes ab. Im Übrigen ist Wasser das bestüberwachte Lebensmittel!

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