Ist zu viel joggen ungesund?

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8 Antworten

Hallo! Wenn der Muskelkater nicht schlimm ist - laufe. Und bist Du mal  gut trainiert geht sogar unglaublich viel.  Der Mensch war immer schon ein Jäger und immer schon ein Läufer, der Mensch konnte und kann immer noch seine Beute zu Tode hetzen. 

Kaum ein  anderes Säugetier ist dazu in der Lage 40 - 100 - 200 Km am Stück zu rennen! Wir schon!! Trainiert!  Der Mensch ist fast allen Säugetieren im Dauer-laufen überlegen, er ist dafür gemacht!  Kaum ein  Tier kann 150 km am Stück laufen, der Mensch kann es - wie gesagt trainiert. 

In der Kalahari haben Menschen noch bis vor kurzem Antilopen zu Tode gehetzt. Berühmt sind die Tarahumara als Langstreckenläufer. Traditionell betreiben die Tarahumara die Hetzjagd (auch Ausdauerjagd) auf Wildtiere (wie z. B. Hirsche, Rehe) die sie im Dauerlauf die Berghänge hinauf jagen. Auch heute gibt es Tarahumara, die – ob nun zur Jagd oder auf Wettrennen – bis zu 170 km durch raue Schluchten laufen, ohne anzuhalten.

 Ohne Probleme bewältigen sie Strecken über 300 km, barfuß oder höchstens mit Sandalen. Das sind auch keine Übermenschen! Nur eben trainiert. 

Kein Säugetier hat einen so komplexen Muskel- und Sehnenapparat im und am Fuß wie der Mensch. Er hat mehr Schweißdrüsen als alle Säugetiere - wenn diese Schatten suchen müssen, kann er weiter laufen. 

Der Mensch hat ein - fast unbekanntes - Nackenband, dieses stabilisiert den Kopf beim Dauerlauf - fehlt übrigens den Menschenaffen.

Aber natürlich muss man sich langsam steigern. Alles Gute.

Wow!
Sehr krass und gut zu wissen! Vielen Dank! Wie immer top Antwort! :)

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Nein du kannst ruhig täglich joggen, solange es nicht ausartet. Also zB bis 50 km/ Woche und die verteilst du dann wie du willst. Sport hilft zwar gegen Depressionen, also mach das bloß auch deswegen weiter, jedoch kann es in dieser Situation auch mal passieren, dass man mit Sport kompensiert und eine Art suchtverhalten entwickelt. Deswegen setze dir Grenzen, wie zB diese 50 km/ Woche. Dann kann nichts passieren

Als erstes muss man die Frage stellen was unter zuviel zu verstehen ist. Ich würde sagen wenn man den nächsten Tag Muskelkater hat war es zwar zu viel aber es ist nicht weiter schlimm wenn man pausiert bis der Muskelkater verschwunden ist.

Treten aber Schmerzen auf die nichts mit einem Muskelkater zu tun haben dann sollte man den Ursachen der Schmerzen nachgehen und selbstverständlich abwarten bis selbige vollständig verschwunden sind.

Wenn Dir also nach dem Aufstehen die Beine nicht schmerzen und Du keinen Muskelkater hast spricht nichts dagegen nochmals zu joggen.

Da Du unter Depressionen leidest solltest Du auch unbedingt die Ursachen selbiger herausfinden.

Barfußgehen hilft z.B. auch gegen Depressionen. Warum auch nicht mal ein paar hundert Meter (aber wirklich nicht mehr zu Anfang!) barfuß joggen? Finde es heraus ob Dir das helfen könnte!

Liebe Grüße

Tobi

Schau mal in meine Antwort Tobi

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@kami1a

Wenn es eben nur educare akzeptieren würde dass der Mensch fürs Laufen ausgelegt ist.

Es hat ja niemand etwas dagegen wenn educare das flotte Gehen als seine favorisierte Sportart hat aber generell vom Laufen abzuraten nur weil er mal in einer "Gesundheitssendung" darüber gesehen hat dass bis zu 300kg wirken können.

Wir beide wissen ja wie man es machen kann unsere Laufschritte so zu dämpfen dass sie nicht gelenkschädigend sind.

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du sollst überlegen welcher Belastung deine unteren Gelenke ausgesetzt sind, es wirken Kräfte bis zu 300 kg, deswegen ist es kein Wunder dass man Beschwerden bekommt, ersetze Jogging/Laufen durch "Flotter Gehen", die Mehrbelastung ist weg und der Effekt ist sogar besser

Musst Du denn allen das Joggen ausreden wollen nur bei Du es nicht gelenkschonend auf die Reihe bekommst?

Dass Joggen die Gelenke belastet sagen diejenigen als Ausrede die keine Lust zum Joggen haben.

Und wenn ich sage dass ich dieses Jahr schon ca. 1000km barfuß auf überwiegend harten Untergründen (weil Asphalt und Beton recht einsehbar ist wegen evtl. Verletzungsgefahren) gejoggt bin ohne nur ansatzweise Gelenkbeschwerden gehabt zu haben dann kann ich wohl die ca. 150 bis 200kg Belastung die auftreten gut abfedern.

Vor 4 1/2 Jahren hatte ich dicke und schmerzhafte Knie weil ich zu flott im Fersengang unterwegs war. Durch Verringerung der Schrittlänge und Aufsetzen des Fußes unter dem Körperschwerpunkt (Ballengang) konnte ich die Kniegelenkbelastung reduzieren und somit bin ich die Kniebeschwerden nun mittlerweile vollständig losgeworden.

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@BarfussTobi

ich glaube nicht in Märchen, aber glaube daran, dass die Fragesteller hier ein Recht darauf haben pertinente Informationen zu bekommen

wenn dein Laufstil so gut wäre, warum sehen wir die Menschen in der überfüllten Massentransportmitteln und nicht auf den Strassen laufen?

weil was du predigst keine natürliche Eigenschaft der Menschen ist, wir sind keine Tiger oder Pumas die ihre Beute durch den schnellen Lauf stellen und töten können und auch diese Tiere können nur begrenzt laufen, ein Elefant dagegen kann einen Tag lang laufen, bei einer viel geringen Geschwindigkeit als Raubtieren, wer kommt weiter?

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@educare

wenn dein Laufstil so gut wäre, warum sehen wir die Menschen in der
überfüllten Massentransportmitteln und nicht auf den Strassen laufen?

Weil die Menschen einfach zu faul geworden sind. Sie nutzen den Aufzug anstatt die Treppe, fahren jeden Meter mit dem Auto anstatt zu Fuß zu gehen.

Und dann kommen sie auf die Idee sie müssten mal was für die Gesundheit tun und gehen dann joggen und wundern sich dass sie Probleme bekommen.

Diese Probleme bekommen sie nicht deshalb weil der Mensch nicht zum Joggen geeignet ist sondern deshalb weil sie eine ungünstige Körperhaltung haben. Und somit haben diejenigen die den ganzen Tag im Büro SITZEN, dann auf der Heimfahrt im Auto SITZEN, zuhause vorm Fernseher SITZEN wenn sie dann mal joggen gehen einen SITZENden Laufstil. Dabei sind die Knie zu stark gebeugt und es kommt zur Überlastung des Kniegelenkknorpergleitlagers.

Das andere Extrem ist der schnelle Geher (Du wirst da sicherlich eine bessere Gehtechnik haben nehme ich mal an) der mit gestrecktem Knie mit der Ferse weit vor dem Körperschwerpunkt aufsetzt und somit die Ferse in den Boden rammt. Dadurch geht eine Schockwelle durch den Körper und es kommt neben Knieschädigungen zu einer Schädigung an den Bandscheiben.

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@BarfussTobi

ich teile deine Meinung weiterhin nicht, Menschen sind nicht zum Laufen/Joggen/Rennen, sondern zum Gehen gebaut

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@educare

Und selbst das Gehen machen die meisten Menschen nicht.

Mich würde allerdings echt mal interessieren woher Du die Information hast dass der Mensch nicht zum Laufen geeignet ist. Genauso wie viele Tiere z.B. Hunde, Katzen, Pferde ab einer bestimmten Geschwindigkeit in eine andere Fortbewegungsart umschalten so schaltet der Mensch vom Gehen (es ist immer ein Fuß auf dem Boden) ins Laufen (niemals sind beide Füße gleichzeitig auf dem Boden) um.

Es ist nun mal erwiesen dass der Mensch für täglich 20 bis 50 Kilometer Fortbewegung sowohl Gehen als auch Laufen ausgelegt ist und zwar barfuß sowohl auf weichen als auch auf harten Untergründen wobei die weichen Untergründe anstrengender sind.

Beim Joggen treten dann Probleme auf wenn man einen falschen Laufstl hat. Diesen falschen Laufstil versuchen viele mit Schuhwerk zu kaschieren weil es ihnen die Laufschuhwerbung so vorgaukelt. Dabei ist das Barfußjoggen problemlos möglich und sollte der Untergrund z.B. Schotter für barfuß nicht geeignet sein so ist er auch nicht für Laufschuhe geeignet.

Genauso ist es beim Gehen: Wird dazu Schuhwerk benötigt dann ist es wohl gelenkschädigend oder zu flott.

Wenn ich joggen empfehle dann gebe ich die Empfehlung dazu dass man dies barfuß machen sollte weil der menschliche Körper für barfuß und nicht für Schuhe ausgelegt ist.

Wenn Du schon das flotte Gehen empfiehlst solltes Du wenigstens Hinweise dazu geben wie ist der Fußaufsatz (vor oder unter dem Körperschwerpunkt), ist zum flotten Gehen Schuhwerk erforderlich (wenn ja kann es nicht gesund sein) oder ist dies auch barfuß auf harten Untergründen möglich ohne dass Schmerzen an den Fersen auftreten? Dies fehlt mir ein wenig in Deinen Ausführungen sondern Du sagt pauschal da wirken bis zu 300kg und deswegen muss es zu Problemen kommen.

Wahrscheinlich beschäftigst Du Dich mit der Sache gar nicht richtig sondern hast irgendwas aufgeschnappt wie eine Gesundheits-Fernsehsendung genauso wie Du Dich scheinbar wenig mit dem Barfußlaufen beschäftigt hast. Denn sonst würdest Du nicht behaupten dass man sich beim Barfußlaufen negativ auflädt. Beruflich bedingt und ich habe das auch mal gelernt und auch studiert habe ich viel mit Elektrik und Elektronik zu tun.daher weiß ich dass die Erde nicht geladen ist und man sich somit auch nicht aufladen kann wenn man barfuß auf der Erde steht. Dafür weiß ich aber dass man Arbeiten unter Spannung nicht unbedingt barfuß durchführen sollte und auch - sollte man von einem Gewitter überrascht werden möglichst trockene Schuhe haben sollte (wobei ich halt keine Schuhe dabei haben fall ich in ein Gewitter komme).

Also bitte schreibe mal was dazu wie man richtig gelenkschonend flott gehen kann damit vor allem der Gehfaule es auch verstehen und versuchen kann!

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Joggen fördert die Ausdauer.

Ganzkörpertraining ist erst dann hilfreich, wenn der Körper auch Zeit zum regenerieren hat. Weil wie man weiß, wachsen die Muskeln nicht im Training. :P 

Das weis ich..^^
Allerdings beantwortet es trotzdem nicht meine Frage :D

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@wnbanonym

Die Frage ist ob Dir heute die Beine noch wehtun. Wenn nicht kannst Du beruhigt joggen gehen schon aus dem Grund wenn es Dir bei Deinen Depressionen hilfreich ist.

Tun Dir die Beine noch weh dann warte bis sie Dir nicht mehr weh tun und mache einen langsamen Spaziergang (kein flottes Gehen!) das ist auch gut gegen Depressionen besonders wenn Du diesen barfuß machst (kommt aus der traditionellen chinesischen Medizin und nennt sich Fußreflexzonenmassage die sich positiv auf Körper und Geist auswirkt).

Und höre bitte nicht auf solche die generell vom Joggen abraten weil es angeblich schädlich für die Gelenke wäre nur weil sie aus unseriösen Quellen etwas gehört/gelesen/gesehen haben!

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Solange du gesund bist (kein starkes Übergewicht, eine Mangel- Unterernährung, Keine Verletzungen,...) kannst du trotz leichter Ermüdung auf jeden Fall weiter trainieren. Achte nur darauf dich gut zu ernähren und auf eine natürliche Laufhaltung (keine Schonhaltung wegen der "Schmerzen" ). Im Zweifelsfall den Hausarzt befragen.

Ich würde einfach auf nüchternen Magen frühs rennen damit der Bauch nicht so voll ist? :)
Ich renne ja nur so 5-6km

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@wnbanonym

Du wirst schon merken, was dir gut tut. Ne Banane und etwas Traubenzucker vor dem Laufen wird nicht schaden. Sport und Ernährung gehen generell Hand in Hand. Ein Kalziummangel z'B kann bei überanstrengten Knochen zu Problemen (spontanen Brüchen) führen. Wenn du aufgrund Deiner Depressionen zu wenig isst, ist das schlecht! Diesbezüglich solltest du dann eh zum Arzt gehen, wenn sich das nicht bald legt.

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Okay danke,
Worin steckt viel Kalzium?

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@wnbanonym

Milch, Bananen, ... [google-Ergebnisse] ..oder auch Brausetabletten mit Kalzium. 

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Alles klar, viele Dank für deine Antwort :)

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Solange dubdie korrekte Technik beim Joggen einhaltst kein Problem! Und es keine Knieschmwrzen aind. 

Ansonsten, sollten die schmerzen lokal im unteren teil des Oberschenkels oder im oberen Teil des Wadembeins auftreten, könnten deine Sehnen zB überlastet sein!!! Dabei höchste Vorsicht!!! Das wirkt sich irgendwann auf die Gelenke aus! Wenn der Schmerz also anhaltend in der beschriebenen Gegend ist dann lieber zum Arzt! 

Ich verspüre meistens erst schmerzen/Muskelkater etc. nach dem Sport
Oder bekomm ich das dann während dem Rennen schon mit wenn meine sehnen Gelenke etc. Überlastet werden/sind?

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@wnbanonym

Muskelkater ist eigentlich immer nach dem Sport, Überlastung merkst du währenddessen meistens... Allerdings kann es auch sein, dass der Schmerz von Hormonen überlagert wird.. Ich bin kein Arzt und kann da laeider kaum helfen! Aber ich finde man merkt es auch ob es "guter" Muskelschmerz ist oder schlechter Sehnen Schmerz. Ist aber auch individuell abhängig. 

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Irgendwann laufen dir halt die eigenen Beine davon, aber ansonsten eigentlich passiert da nix

Also kann man sich durch zu viel zu oft joggen nichts kaputt machen oder?

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@wnbanonym

Höre einfach auf Deinen Körper. Wenn Schmerzen auftreten dann hat das eine Ursache und versuche ja nicht die Schmerzen durch Schmerzmittel zu bekämpfen sondern suche nach den Ursachen der Schmerzen.

Ich jogge fast täglich (in der Arbeitswoche meist nur kurz weil mir einfach die Zeit fehlt dafür das Wochenende mehr so dass ich in der Woche auf ca. 50km kommen) und das ganzjährig barfuß (Ausnahme strenger Frost und fieser Streusplitt) und kann somit meine Laufschritte optimal dämpfen so dass sie keinesfalls gelenkschädigend sein können.

Jetzt werden einige sicherlich einwenden dass barfuß joggen doch weht tun müsse. Nein tut es nicht wenn man es richtig macht. Wenn man aber eine Schuhsohle unter die Füße macht merkt man leider nicht wenn man zu hart oder falsch (Ferse) auftritt und man kann somit die Gelenke und die Wirbelsäule schädigen.

Allerdings und da weise ich immer darauf hin sollte man wenn man barfuß joggt mit wenigen hundert Metern anfangen und nur langsam steigern weil es die meisten nicht gewohnt sind und die Fußmuskulatur die jahrenlang in Schuhen ruhiggestellt wurde sich erstmal wieder kräftigen muss. Das dauert einfach nicht nur ein paar Wochen sondern Jahre bis die Fußmuskulatur so kräftig ist dass man nur noch barfuß joggen kann. Wichtig beim Barfußjoggen: es dürfen keinesfalls Schmerzen in den Füßen auftreten und wenn sie auftreten solange warten bis diese Schmerzen vollständig abgeklungen sind!

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